Timetailor Preise sind einfacher, als viele Vergleichsseiten vermuten lassen: Die Salon-Software ist im Kern kostenlos, auch bei unbegrenzt vielen Mitarbeitern. Online-Buchungen kosten 3,9 % pro Termin, und diese Gebühr zahlt standardmäßig der Kunde beim Checkout.
Geld verlangt der Anbieter nur für drei optionale Add-ons. No-Show-Schutz kostet 12 US-$ und erweiterte Berichte 9 US-$, jeweils pro buchbarem Mitarbeiter. Eine Salon-Website kostet 15 US-$ im Monat. Ein Salon mit drei buchbaren Mitarbeitern zahlt mit allen Add-ons also höchstens 78 US-$ monatlich.
Das Wichtigste in Kürze
TimeTailor ist im Kern kostenlos und enthält unbegrenzte manuelle Buchungen, unbegrenzt viele Mitarbeiter, Berichte und E-Mail-Erinnerungen.
Online-Buchungen kosten 3,9 % pro Termin, die standardmäßig der Kunde zahlt; der Salon kann die Gebühr auch selbst übernehmen.
Kostenpflichtig sind nur drei Add-ons: No-Show-Schutz (12 US-$), erweiterte Berichte (9 US-$) und eine Website (15 US-$ im Monat).
Gegenüber Treatwell und Fresha entfällt die Provision auf Neukunden, dafür bringt TimeTailor keinen eigenen Buchungsmarktplatz mit.
Für Kliniken mit Injektionen, Laser oder Einwilligungspflichten reicht eine Salon-App nicht; dort passt eine Praxissoftware wie Pabau besser.
Timetailor Preise im Überblick
TimeTailor veröffentlicht seine Preise offen auf der eigenen Website, auch in der deutschen Version. Das Modell besteht aus einem kostenlosen Grundpaket, einer Gebühr auf Online-Termine und drei Zusatzmodulen.
Die deutsche Preisseite nennt die Beträge in US-Dollar, einen Euro-Preis weist TimeTailor nicht aus. Einrichtungsgebühren gibt es laut Anbieter keine, und für die Anmeldung ist keine Kreditkarte nötig.
Was die kostenlose Version von TimeTailor enthält
Die kostenlose Version ist kein zeitlich begrenzter Test, sondern das dauerhafte Grundpaket. Laut Preisseite gehören dazu unter anderem:
- Unbegrenzte manuelle Buchungen, etwa für Termine am Telefon oder an der Rezeption
- Unbegrenzt viele Teammitglieder mit Urlaubs- und Abwesenheitsplanung
- Kundenliste mit Buchungshistorie und Terminnotizen
- Berichte und E-Mail-Erinnerungen
- Regeln für Stornierungen, Verspätungen und Buchungsvorlauf
- Import von Leistungskatalog und Kundenliste, persönliche Einführung und 24-Stunden-Support
Kostenlos bleibt das Paket allerdings nur für Termine, die der Salon selbst einträgt. Sobald Kunden online buchen, greift die Gebühr von 3,9 %.
Die 3,9-%-Gebühr auf Online-Buchungen: Wer sie zahlt
Bei TimeTailor zahlt standardmäßig der Kunde die Online-Gebühr beim Checkout, nicht der Salon. Bei einem Termin für 60 € kommen so 2,34 € auf den Rechnungsbetrag des Kunden.
Der Salon kann die Gebühr auch selbst übernehmen und in seine Preise einrechnen. Das ist eine Entscheidung über die Preiswahrnehmung: Ein Aufschlag im Checkout fällt Kunden auf, ein leicht höherer Leistungspreis meist nicht.
Profi-Tipp
Prüfen Sie, wie viele Ihrer Termine heute online gebucht werden. Bei einem hohen Online-Anteil lohnt es sich, die 3,9 % bewusst einzupreisen, statt sie Kunden im Checkout zu zeigen.
Was TimeTailor im Monat kostet: Rechenbeispiele
Weil zwei der drei Add-ons pro buchbarem Mitarbeiter abgerechnet werden, wachsen die Fixkosten mit der Teamgröße. Rezeption, Buchhaltung und andere Verwaltungsrollen zählen laut Anbieter nicht als buchbare Mitarbeiter.

Die Gebühr auf Online-Termine ist in diesen Beträgen nicht enthalten, weil sie standardmäßig beim Kunden liegt. Kartenzahlungen laufen über Stripe, das dafür eigene Transaktionsgebühren berechnet.
Für wen sich TimeTailor lohnt
TimeTailor richtet sich an Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios und Barbershops, die Termine verwalten und online verkaufen wollen. Für einen Salon, der vor allem Stammkunden per Telefon bucht, ist das Grundpaket praktisch kostenlos nutzbar.
Seine Grenzen hat TimeTailor bei medizinischen Leistungen. Auf Preis- und Funktionsseite nennt der Anbieter weder digitale Einwilligungsformulare noch Behandlungsdokumentation oder eine Verwaltung mehrerer Standorte.
TimeTailor im Vergleich: Treatwell, Fresha, Timify und Booksy
Im deutschsprachigen Markt konkurriert TimeTailor vor allem mit Marktplatz-Anbietern und klassischen Abo-Modellen. Die folgenden Preise stammen von den Websites der Anbieter, Stand Oktober 2026.
Der größte Unterschied liegt in der Neukundenprovision. Die Treatwell Provision und Gebühren fallen auf jede erste Marktplatz-Buchung an, Wiederholungsbuchungen sind dort provisionsfrei.
Fresha hat sein früheres Gratismodell inzwischen durch ein Monatsabo ersetzt. Die Fresha Kosten im Überblick zeigen, wie Abo und Neukundenprovision zusammenspielen.
TimeTailor verzichtet auf beides, bringt aber auch keinen eigenen Marktplatz mit, über den Neukunden den Salon finden. Wer Sichtbarkeit braucht, zahlt sie bei Treatwell und Fresha über die Provision.
Profi-Tipp
Rechnen Sie die Kosten über zwölf Monate: Abo, Add-ons, Provisionen und Zahlungsgebühren zusammen. Erst diese Summe zeigt, welches Modell zu Ihrem Anteil an Neukunden passt.
Pabau für Kliniken, die mehr als Terminbuchung brauchen
Bietet ein Studio neben Haarfarbe oder Maniküre auch Injektionen, Laser oder andere regulierte Behandlungen an, braucht es mehr als einen Kalender. Einwilligung, Anamnese und Behandlungsverlauf müssen dokumentiert und auffindbar sein.
Pabau, die Praxissoftware für ästhetische Kliniken und Med-Spas, die wir entwickeln, bündelt Terminbuchung, digitale Einwilligungsformulare und Vorher-nachher-Fotos in einem System. Wie sich solche Lösungen unterscheiden, zeigt unser Vergleich zu Software für ästhetische Medizin. Auf Capterra bewerten Nutzer Pabau mit 4,7 von 5 Sternen.

Jedes Pabau-Abonnement enthält alle Funktionen, der Preis richtet sich nach Standorten und Nutzerzahl. Laut pabau.com beginnt er bei 62 US-$ pro Monat für einen Nutzer. Statt einer Testphase gibt es ein strukturiertes Onboarding mit Datenübernahme.
Behandlungen dokumentieren, nicht nur buchen
Pabau verbindet Terminbuchung, digitale Einwilligungsformulare und Behandlungsdokumentation in einer Plattform. In einer persönlichen Demo sehen Sie, wie das in Ihrer Klinik aussieht.

Fazit
Für einen Friseur- oder Kosmetiksalon ist TimeTailor eine der günstigsten Optionen am Markt. Der Kern kostet nichts, und die Online-Gebühr tragen standardmäßig die Kunden.
Entscheidend ist die Frage, woher Ihre Neukunden kommen. Wer sie über einen Marktplatz gewinnen muss, zahlt bei Treatwell oder Fresha für diese Reichweite. Wer vor allem Stammkunden betreut, spart mit TimeTailor diese Provision.
Behandelt Ihr Betrieb medizinisch oder ästhetisch, zählt die Dokumentation mehr als der Buchungspreis. Demo buchen und sehen, wie Pabau Einwilligung und Behandlungsverlauf mit jedem Termin verknüpft.
Weiterführende Lektüre
Treatwell zu teuer? Die besten Treatwell-Alternativen 2026 vergleicht Anbieter, die weniger auf Provision setzen.
Fresha im Vergleich? Alternativen zu Fresha zeigt, welche Plattformen ohne Neukundenprovision auskommen.
Klinik oder Med-Spa? Klinik Software im Vergleich stellt Lösungen für regulierte Gesundheitsbetriebe vor.
Häufig gestellte Fragen zu Timetailor Preisen
Was kostet TimeTailor im Monat?
Das Grundpaket von TimeTailor kostet nichts, auch bei unbegrenzt vielen Mitarbeitern. Kosten entstehen nur durch Add-ons: 12 US-$ für No-Show-Schutz und 9 US-$ für erweiterte Berichte pro buchbarem Mitarbeiter sowie 15 US-$ für eine Website.
Gibt es eine kostenlose Version von TimeTailor?
Ja, das Grundpaket ist dauerhaft kostenlos und keine Testphase. Es enthält unbegrenzte manuelle Buchungen, unbegrenzt viele Mitarbeiter, Berichte und E-Mail-Erinnerungen.
Wer zahlt die Gebühr für Online-Buchungen bei TimeTailor?
Die Gebühr von 3,9 % pro Online-Termin zahlt standardmäßig der Kunde beim Checkout. Der Salon kann sie auch selbst übernehmen und in seine Preise einrechnen.
Ist TimeTailor günstiger als Treatwell oder Fresha?
Bei den Fixkosten meist ja, denn Treatwell beginnt bei 39 € pro Monat und Fresha bei 19,95 $. Beide erheben zudem eine Provision auf Marktplatz-Neukunden, bieten dafür aber Reichweite, die TimeTailor fehlt.
Welche Alternativen gibt es zu TimeTailor?
Im Salonbereich sind Treatwell, Fresha, Timify und Booksy die wichtigsten Alternativen. Für Kliniken mit Injektionen oder Laserbehandlungen passt eine Praxissoftware wie Pabau mit Einwilligungsformularen und Behandlungsdokumentation besser.
Braucht man für TimeTailor eine Kreditkarte?
Nein, für die Anmeldung verlangt TimeTailor laut eigener Preisseite keine Zahlungsdaten. Eine Einrichtungsgebühr fällt ebenfalls nicht an.


