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T2med Kosten 2026: Preise, Lizenzen und was inklusive ist

Avatar-Foto Despina Petrushevska
Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2026

Die T2med Kosten liegen 2026 für eine Einzelpraxis mit einem Arzt bei 2.800 € einmalig und 161 € pro Monat, jeweils zzgl. MwSt.

Der Betrag setzt sich aus der Praxislizenz (1.900 € einmalig plus 115 € pro Monat) und einer Arztlizenz (900 € einmalig plus 46 € pro Monat) zusammen. Zudem kostet jede weitere Ärztin und jeder weitere Arzt erneut 900 € einmalig und 46 € monatlich. Außerdem zahlt pro Arzt weitere 46 € im Monat, wer HzV- oder Selektivverträge abrechnet.

Online-Terminbuchung, TI-Anwendungen inklusive ePA und die Videosprechstunde sind bereits in der monatlichen Softwarepflege enthalten. Dagegen stecken Hardware, Installation, Datenübernahme und Schulung nicht im Listenpreis, weil regionale T2med-Partner sie individuell anbieten. Deshalb rechnet dieser Leitfaden drei Beispielpraxen durch und zeigt, wo darüber hinaus Kosten entstehen.

Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze

T2med veröffentlicht seine Preise: Die Praxislizenz kostet 1.900 € einmalig plus 115 € pro Monat, zzgl. MwSt.

Jede Ärztin und jeder Arzt braucht zusätzlich eine Arztlizenz für 900 € einmalig plus 46 € pro Monat, mit beliebig vielen Arbeitsplätzen.

Eine Einzelpraxis mit einem Arzt zahlt damit 2.800 € einmalig und 161 € pro Monat netto.

Online-Terminbuchung, TI-Anwendungen inklusive ePA, Videosprechstunde und eDMP sind in der Softwarepflege enthalten.

Extra kosten die HzV-Abrechnung mit 46 € pro Arzt und Monat sowie Hardware, Installation, Datenübernahme und Schulung über regionale Partner.

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T2med Preise 2026: die Lizenzen im Überblick

T2med veröffentlicht seine Lizenzpreise auf der eigenen Website. Dabei entsprechen alle Beträge in diesem Artikel dem Stand Oktober 2026 und verstehen sich netto zzgl. MwSt. Das Modell kombiniert einmalige Lizenzgebühren mit einer monatlichen Softwarepflege, die unter anderem die TI-Fachanwendungen enthält.

LizenzEinmaligMonatlich (Softwarepflege)Gilt für
Praxislizenz1.900 €115 €Je Betriebsstätte (BSNR), bis zu zwei Nebenbetriebsstätten inklusive
Arztlizenz900 €46 €Je Ärztin oder Arzt (LANR), beliebig viele Arbeitsplätze
HzV-/Selektivverträge0 €46 €Je Ärztin oder Arzt, inklusive Prüf- und Abrechnungsmodulen

Außerdem lässt sich die Arztlizenz laut T2med bei einem Behandlerwechsel kostenfrei übertragen. Allerdings fällt die HzV-Gebühr pro Arzt nur einmal an, auch wenn die Praxis mehrere Selektivverträge abrechnet.

Was kostet T2med für Ihre Praxis? Drei Rechenbeispiele

Die folgende Tabelle rechnet die Listenpreise für drei typische Praxisgrößen durch. Dabei addiert die Fünfjahressumme die Einmallizenzen und 60 Monate Softwarepflege.

PraxisEinmaligMonatlichSumme über 5 Jahre
Einzelpraxis, 1 Arzt, ohne HzV2.800 €161 €12.460 €
Einzelpraxis, 1 Arzt, mit HzV2.800 €207 €15.220 €
Gemeinschaftspraxis, 2 Ärzte, mit HzV3.700 €299 €21.640 €

Dabei beziehen sich alle Beispiele auf eine Betriebsstätte, netto zzgl. MwSt. Partnerleistungen für Hardware, Installation und Schulung sind nicht enthalten. Insgesamt macht die Softwarepflege über fünf Jahre in allen drei Beispielen mehr als drei Viertel der Summe aus.

Gestapelte Balken der T2med Kosten über fünf Jahre
Die monatliche Softwarepflege wiegt über fünf Jahre schwerer als die Einmallizenzen, deshalb lohnt der Vergleich über die volle Laufzeit. Grundlage sind die Listenpreise auf t2med.de, Stand Oktober 2026.

Profi-Tipp

Rechnen Sie vor der Entscheidung mit fünf Jahren statt mit dem ersten Monat. Bei T2med sind die Lizenzkosten fix, offen ist nur der Partneranteil. Fordern Sie deshalb das Partnerangebot schriftlich an und legen Sie es neben die Lizenzsumme aus der Tabelle.

Was ist bei T2med inklusive?

T2med verkauft keine Zusatzmodule. Der Hersteller schreibt dazu: „Bei T2med gibt es schlicht keine Zusatzmodule, die Sie hinzukaufen müssen.“ Folgende Funktionen sind ohne zusätzliche Lizenzkosten in der Softwarepflege enthalten:

  • Online-Terminbuchung: standardmäßig integriert, ohne eigenes Modul.
  • TI-Fachanwendungen: ePA, eRezept, KIM und NFDM laufen über die monatliche Softwarepflege.
  • Videosprechstunde: ohne Zusatzkosten nutzbar.
  • eDMP, eHKS und oKFE: ohne zusätzliche Lizenzkosten.
  • Programmierschnittstelle (API): ohne Zusatzkosten für Anbindungen an andere Systeme.

Allerdings gibt es eine Ausnahme mit eigener Gebühr: die HzV- und Selektivvertragsabrechnung. Sie gilt bei T2med zwar nicht als Modul, kostet aber 46 € pro Arzt und Monat.

Die TI-Anwendungen selbst kosten bei T2med nichts extra. Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur, die laut gematik für Vertragsärzte verpflichtend ist, braucht aber eigene Komponenten. Dazu gehören beispielsweise ein Konnektor oder TI-Gateway und Kartenterminals, deren Kosten unabhängig vom Praxisverwaltungssystem entstehen.

Zusatzkosten: Hardware, Partnerleistungen und Datenübernahme

T2med wird über regionale Partner installiert und betreut. Diese Leistungen stehen allerdings nicht in der Preisliste und werden individuell kalkuliert:

  • Hardware: Der Server braucht laut Hersteller mindestens einen Quad-Core-Prozessor, 32 GB RAM (ideal 64 GB) und eine SSD. Arbeitsplätze brauchen mindestens 8 GB RAM, ideal 16 GB.
  • Installation und Netzwerk: Der Partner richtet Server und Arbeitsplätze ein und hilft außerdem auf Wunsch bei der TI-Anbindung.
  • Datenübernahme: Der Wechsel aus einem Altsystem ist jederzeit möglich, nicht nur zum Quartalsende. Der Aufwand hängt dabei vom Altsystem und vom Datenvolumen ab.
  • Schulung und Praxisbegleitung: Der Partner weist das Team zudem vor und nach dem Start ein.

Eine kostenlose Testversion nennt T2med auf seiner Preisseite nicht. Stattdessen können Praxen über einen Partner eine Probedatenübernahme aus dem Altsystem durchführen lassen und die Software damit mit den eigenen Altdaten prüfen.

T2med Abrechnung und Plattformen

T2med richtet sich an Praxen mit Kassenzulassung und bildet die deutschen GKV-Workflows ab. Dazu gehören die KV-Quartalsabrechnung nach EBM, die GOÄ-Abrechnung für Privatpatienten sowie eAU und eRezept. Außerdem brauchen Praxisverwaltungssysteme für die Kassenabrechnung eine Zulassung durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV).

T2med läuft auf Windows, macOS und Ubuntu Linux, jeweils als Client und als Server. Zusätzlich gibt es eine App für iPhone und iPad mit Messenger, Videosprechstunde und E-Akte. Der Server steht dabei in der Praxis, T2med ist also keine reine Cloud-Lösung.

Außerdem gilt für die Verarbeitung von Patientendaten die DSGVO, und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) beschreibt die Anforderungen. T2med ist nach eigenen Angaben DSGVO-konform ausgelegt. Eine eigene Prüfung gehört trotzdem zur Entscheidung.

T2med Erfahrungsberichte: Stärken und Grenzen

T2med Erfahrungsberichte finden sich vor allem im T2med-Forum und in Arztgemeinschaften. Aus Kostensicht lassen sich Stärken und Grenzen jedoch direkt aus dem Preismodell ablesen.

Was für T2med spricht

  • Offene Preisliste: Praxen können die Lizenzkosten deshalb vor dem ersten Gespräch selbst durchrechnen.
  • Keine Zusatzmodule: Terminbuchung, TI-Anwendungen und Videosprechstunde sind folglich im Monatspreis enthalten.
  • Tiefe KV-Abrechnung: EBM-Katalog und HzV-Unterstützung sind zudem fest eingebaut.
  • Freie Plattformwahl: Windows, macOS und Linux, dazu Apps für iPhone und iPad.
  • Mehrere Standorte: Die Praxislizenz deckt zudem bis zu zwei Nebenbetriebsstätten ab, die Arztlizenz beliebig viele Arbeitsplätze.

T2med Nachteile: Wo die Grenzen liegen

  • Kosten wachsen mit jedem Arzt: Denn jede weitere Arztlizenz kostet 900 € einmalig und 46 € monatlich, mit HzV 92 € monatlich.
  • Partnerleistungen ohne Listenpreis: Installation, Schulung und Datenübernahme kalkuliert der regionale Partner stattdessen individuell.
  • Eigener Server: Die Praxis braucht deshalb leistungsfähige Hardware vor Ort und betreibt sie selbst oder über den Partner.
  • Wenig Mehrwert ohne Kassenzulassung: Privatpraxen bezahlen folglich eine Abrechnungstiefe mit, die sie nicht nutzen.
  • Keine Testversion genannt: Die Preisseite erwähnt nur die Probedatenübernahme über einen Partner, aber keine Probezeit.

T2med im Vergleich: Alternativen und ihre Preismodelle

Wer T2med Kosten einordnen möchte, sollte die wichtigsten Alternativen kennen. Die Tabelle zeigt dazu, wie sich gängige Praxissoftware in Zielgruppe und Preismodell unterscheidet:

SoftwareZielgruppePreismodellPreise veröffentlicht
T2medAllgemeinmedizin, Fachärzte, GKV-PraxenEinmallizenz plus monatliche SoftwarepflegeJa
tomedoAllgemeinmedizin, Fachärzte, Mac-NutzerMietmodell ohne Kaufpreis für die Software, Miete nach ArbeitsplätzenNein, Angebot auf Anfrage
CGM AlbisAllgemeinmedizin, GroßpraxenAngebot auf AnfrageNein
MedistarAllgemeinmedizin, FachärzteAngebot auf AnfrageNein
PabauPrivatpraxen, ästhetische Praxen, WellnessAbonnement je nach Standort und Nutzerzahl, alle Funktionen inklusiveIndividuelles Angebot

Einen detaillierten Vergleich finden Sie in unserem Artikel T2med vs. tomedo im direkten Vergleich. Außerdem findet, wer die Kosten mehrerer Anbieter nebeneinander sehen möchte, eine Übersicht in unserem Leitfaden zu den besten Arztsoftware-Lösungen 2026. Zudem zeigt der Beitrag zu den Epikur Kosten im Überblick, wie andere Hersteller ihre Preise aufbauen.

Pabau als Alternative für Privat- und Ästhetikpraxen ohne Kassenabrechnung

Pabau, unsere cloudbasierte Software für Privat- und Ästhetikpraxen, löst eine andere Aufgabe als T2med. Pabau hat keine KBV-Zulassung für die GKV-Abrechnung und eignet sich daher nicht für Kassenpraxen. Wer als Vertragsarzt abrechnet, ist deshalb mit T2med oder einem anderen zugelassenen System besser bedient.

Privatpraxen und ästhetische Praxen brauchen dagegen vor allem Online-Buchung, digitale Formulare und automatisierte Patientenkommunikation. Pabau bündelt diese Aufgaben in einem System, das im Browser auf Mac, Windows-PC und Tablet läuft. Zudem braucht es dafür keinen Server in der Praxis.

Das Pabau-Abonnement richtet sich nach Standort und Nutzerzahl, und jedes Abonnement enthält alle Funktionen. Statt einer Testversion begleitet ein strukturiertes Onboarding Ihr Team durch die Einrichtung. Mehr dazu lesen Sie im Überblick über Software für ästhetische Medizin.

Digitales Anamneseformular in Pabau auf dem Tablet
Mit den digitalen Formularen von Pabau füllen Patienten Anamnese und Einwilligung selbst am Tablet aus, sodass Ihr Team keine Papierbögen abtippen muss.

Planbare Praxissoftware für Privat- und Ästhetikpraxen

Pabau bündelt Online-Buchung, digitale Formulare und Patientenkommunikation in einem cloudbasierten System ohne Server in der Praxis. Buchen Sie eine Demo und sehen Sie, wie Pabau zu Ihrer Praxis passt.

Pabau Praxissoftware Dashboard

Fazit

Die T2med Kosten sind gut planbar, weil der Hersteller seine Lizenzpreise offenlegt und keine Zusatzmodule verkauft. Für eine Kassenpraxis mit einem Arzt liegen Lizenz und Softwarepflege über fünf Jahre bei 12.460 € netto.

Offen bleibt allerdings vor allem der Partneranteil. Lassen Sie sich Hardware, Installation, Schulung und Datenübernahme schriftlich anbieten, und nutzen Sie die Probedatenübernahme vor der Unterschrift. Erst mit diesem Angebot steht also die Gesamtsumme fest.

Arbeitet Ihre Praxis privatärztlich oder ästhetisch ohne Kassenzulassung, bezahlen Sie bei T2med hingegen eine Abrechnungstiefe mit, die Sie nicht nutzen. Buchen Sie eine Demo, um zu sehen, wie Pabau Buchung, Formulare und Patientenkommunikation für Ihre Praxis bündelt.

Weiterführende Lektüre

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T2med und tomedo im direkten Vergleich? T2med vs. tomedo analysiert beide Systeme nach Zielgruppe, Funktionsumfang und Preis-Leistung.

Welche Praxissoftware hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Praxissoftware im Vergleich stellt die sieben führenden Lösungen für Med Spas, Kliniken und Gesundheitspraxen gegenüber.

Wie hoch sind die Kosten bei PsyPrax oder anderen Fachsoftware-Anbietern? PsyPrax Kosten 2026 erklärt Preise, TI-Gebühren und Alternativen im Detail.

Häufig gestellte Fragen zu T2med Kosten

Was sind T2med Kosten und wie setzen sie sich zusammen?

T2med Kosten setzen sich aus einer Praxislizenz und einer Arztlizenz pro Arzt zusammen. Die Praxislizenz kostet 1.900 € einmalig plus 115 € pro Monat, die Arztlizenz 900 € einmalig plus 46 € pro Monat, jeweils zzgl. MwSt. HzV- und Selektivverträge kosten 46 € pro Arzt und Monat. Hardware, Installation, Schulung und Datenübernahme rechnen regionale Partner individuell ab.

Was kostet T2med monatlich?

Eine Einzelpraxis mit einem Arzt zahlt 161 € pro Monat zzgl. MwSt. Der Betrag setzt sich aus 115 € Softwarepflege für die Praxislizenz und 46 € für die Arztlizenz zusammen. Jeder weitere Arzt kostet 46 € monatlich, die HzV-Abrechnung weitere 46 € pro Arzt. Einmalig fallen für eine Einzelpraxis 2.800 € an.

Gibt es eine kostenlose Testversion von T2med?

Auf seiner Preisseite nennt T2med keine kostenlose Testversion. Praxen können aber über einen regionalen T2med-Partner eine Probedatenübernahme aus dem Altsystem durchführen lassen. So sehen Sie vor dem Kauf, wie Ihre Patientendaten in T2med ankommen.

Welche Alternativen zu T2med gibt es?

Zu den direkten Alternativen im GKV-Bereich zählen tomedo, CGM Albis, Medistar, Turbomed und Duria. Für privatärztliche oder ästhetische Praxen ist Pabau eine Alternative mit cloudbasierten Funktionen und einem Abonnement, das alle Funktionen enthält. Ein direkter Vergleich von T2med und tomedo ist in unserem Artikel T2med vs. tomedo verfügbar.

Was sind die Vor- und Nachteile von T2med?

Zu den Vorteilen zählen veröffentlichte Preise ohne Zusatzmodule, eine tiefe KV-Abrechnung mit HzV-Unterstützung und die Wahl zwischen Windows, macOS und Linux. Nachteile sind die mit jeder Arztlizenz steigenden Kosten und Partnerleistungen ohne Listenpreis. Für Privatpraxen ohne Kassenzulassung bietet T2med zudem wenig Mehrwert.

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Despina Petrushevska
Redaktion

Despina Petrushevska is a content writer covering aesthetics, dermatology, and clinic operations, known for making detailed clinical concepts clear and engaging. Outside of work, she enjoys photography, weekend getaways, and finding inspiration in everyday experiences.
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