Phorest vs Patientify: Beide Plattformen verwalten Termine, konkurrieren aber kaum um dieselben Praxen. Phorest gewinnt im Salon- und Spa-Betrieb, wo Marketing und Kundenbindung den Umsatz tragen. Patientify gewinnt in der deutschsprachigen Privatpraxis, die eine schlanke, DSGVO-konforme Praxissoftware sucht.
Patientify richtet sich an Privatärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und die ästhetische Medizin und veröffentlicht seine Preise ab 39 Euro pro Monat. Phorest nennt keine Preise und arbeitet mit einem Angebot nach Mitarbeiterzahl. Für ästhetische Kliniken mit eigener Behandlungsdokumentation bleibt aber beides flach: Behandlungsnotizen, Injektionsplanung und klinische Abrechnung sind bei keiner der beiden ein Schwerpunkt.
Dieser Vergleich zeigt, wo Phorest und Patientify stark sind, wo sie Grenzen haben und welche Alternative für Praxen mit klinischem Anspruch die bessere Wahl ist.
Das Wichtigste in Kürze
Phorest ist auf Salons, Spas und ästhetische Kliniken spezialisiert, Patientify auf deutschsprachige Privatpraxen und ästhetische Medizin.
Phorest bietet die stärkeren Marketing- und Treueprogramm-Funktionen, Patientify die DSGVO-konforme Patientenverwaltung mit deutschem Support.
Nur Patientify veröffentlicht Preise: ab 39 Euro pro Monat, jede weitere behandelnde Person kostet 39 Euro.
Beide Plattformen bleiben bei medizinischer Tiefe flach, etwa bei Behandlungsnotizen und Injektionsplanung.
Pabau vereint klinische Dokumentation, Onlinebuchung und Marketingautomatisierung in einer Plattform für ästhetische und medizinische Praxen.
Phorest vs Patientify: Schnellvergleich auf einen Blick
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen Phorest und Patientify auf einen Blick. Beide Plattformen nutzen ein Abonnementmodell, sprechen aber unterschiedliche Märkte an.
Was ist Phorest?
Phorest ist eine Software für Salons, Spas und ästhetische Kliniken, die 2003 in Dublin gegründet wurde. Laut Hersteller arbeiten heute über 12.000 Betriebe weltweit damit. Die Plattform ist auf die Märkte Großbritannien, Irland, USA, Kanada und Australien ausgerichtet.
Der Kern von Phorest liegt in der Kombination aus Terminverwaltung, Kassensystem und Marketingautomatisierung. Besonders stark ist die Plattform bei der Kundenbindung: Treueprogramme, automatische Wiederbuchungserinnerungen und salonspezifische E-Mail-Kampagnen gehören zum Standardumfang.
- Terminbuchung: Online-Kalender mit Mehrpersonenansicht und Phorest Go App
- Kundenverwaltung: Kaufhistorie, Servicepräferenzen, Treuepunkte
- Marketingtools: E-Mail- und SMS-Kampagnen, automatische Wiederbuchung
- POS und Zahlungen: Integriertes Kassensystem mit Kartenzahlung
- Berichte: Umsatz- und Mitarbeiterleistungsreports
- Ästhetik-Funktionen: Digitale Einwilligungsformulare, Gesichts-Mapping, Vorher-Nachher-Bilder
Phorest vermarktet sich inzwischen ausdrücklich auch an ästhetische Kliniken und Med Spas. Digitale Einwilligungsformulare, Gesichts-Mapping und Vorher-Nachher-Bilder gehören dazu, inklusive DSGVO- und HIPAA-Konformität. Die medizinische Tiefe bleibt dahinter zurück: strukturierte Behandlungsnotizen und Injektionsplanung sind schwächer ausgeprägt als in einer klinischen Plattform.
Was ist Patientify?
Patientify ist eine Praxissoftware für Privatärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und die ästhetische Medizin. Entwickelt wird sie von der 0x0 Marketing GmbH in Penzberg, ausgerichtet ausschließlich auf den deutschsprachigen Markt. Die Software unterstützt Praxen bei Terminverwaltung, Patientenakten und der Abrechnung nach Privatarztrecht.
Der Fokus liegt auf DSGVO-konformer Datenhaltung und den spezifischen Anforderungen des deutschen Gesundheitsrechts. Patientify richtet sich an Einzelpraxen und kleine Praxisgruppen, die eine einfache und rechtskonforme Verwaltungslösung suchen.
- Patientenakten: Digitale Dokumentation, Anamnese, Verlaufsnotizen
- Terminverwaltung: Terminkalender mit Räumen und Selbstbuchung ab Pro-Tarif
- Abrechnung: Rechnungsstellung für Privatpatienten
- DSGVO-Compliance: Datenhaltung nach deutschen Anforderungen
- Formulare: Digitale Patientenformulare und Einwilligungen
Patientify passt gut zu einfachen Privatpraxen, stößt bei spezialisierten Anforderungen aber schnell an Grenzen. Vorher-Nachher-Fotos, Injektionsplanung und komplexe Marketingautomatisierung sind nicht Teil der Plattform.
Funktionsvergleich im Detail
Beide Plattformen sind für ihre jeweilige Zielgruppe sauber konstruiert. Außerhalb dieser Zielgruppe fehlen jedoch Funktionen, die im klinischen Alltag täglich gebraucht werden.
Terminplanung und Buchungssystem
Phorest bietet eine ausgereifte Terminverwaltung mit Mehrpersonenansicht, der mobilen Phorest Go App und automatischen Wiederbuchungserinnerungen. Das System ist für Salons mit mehreren Stühlen oder Mitarbeitenden optimiert. Patientify liefert einen Terminkalender mit Räumen für Einzelpraxen und kleine Teams. Die Selbstbuchung durch Patienten ist allerdings erst ab dem Pro-Tarif enthalten.
Patientenakten und Datenschutz
Patientify hat bei der Patientendokumentation einen klaren Vorteil für den deutschen Markt: Die Software ist explizit auf die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ausgelegt. Patientenanamnesen, Verlaufsnotizen und Einwilligungsformulare sind Teil des Standards.
Phorest verwaltet Kundendaten stärker kommerziell. Kaufhistorie, Produktpräferenzen und Treuepunkte stehen im Vordergrund. Digitale Einwilligungsformulare und Vorher-Nachher-Bilder sind vorhanden, strukturierte medizinische Anamnesen und Verlaufsdokumentation bleiben jedoch flacher als in Patientify.
Abrechnung und Zahlungsabwicklung
Phorest bietet ein vollständiges POS-System mit Kassenfunktion, Inventarverwaltung und integrierten Kartenzahlungen. Es ist auf den Salonbetrieb zugeschnitten. Patientify unterstützt die Rechnungsstellung für Privatpatienten nach GOÄ, GOP und GebüH. Eine Abrechnung, die Kassensystem und klinische Dokumentation der ästhetischen Medizin zusammenführt, bietet keine der beiden Plattformen.
Marketing und Kundenbindung
Hier führt Phorest deutlich: Automatische Wiederbuchungserinnerungen, salonspezifische Treueprogramme, E-Mail- und SMS-Kampagnen sowie die Phorest Go App für mobile Kundenkommunikation sind Kernfunktionen der Plattform. Patientify bietet in diesem Bereich erheblich weniger, da die Software primär als Praxisverwaltungslösung konzipiert ist, nicht als Marketingplattform.
Was beide Plattformen kosten
Nur Phorest veröffentlicht keine Preise und arbeitet mit einem Angebot nach Mitarbeiterzahl. Patientify nennt seine Tarife offen: Starter kostet 39 Euro pro Monat für eine behandelnde Person, Pro kostet 79 Euro pro Monat. Jede weitere behandelnde Person kostet 39 Euro, alle Angaben netto zuzüglich Umsatzsteuer. Ein dritter Tarif ist auf Anfrage erhältlich.
Für eine Praxis mit drei behandelnden Personen summiert sich Patientify damit auf 117 Euro im Starter-Tarif und 157 Euro im Pro-Tarif, jeweils netto pro Monat. Details zu den aktuellen Phorest Preisen und zu den Patientify-Preisen finden Sie in den jeweiligen Artikeln. Bei Phorest sollten Praxen einkalkulieren, dass die Kosten mit der Mitarbeiterzahl deutlich steigen.
Onboarding, Schulung und Kundensupport
Phorest ist für seinen strukturierten Onboardingprozess bekannt und verfügt über ein Help Center, Schulungsvideos und einen dedizierten Kundensupport für den Salonmarkt. Der Support ist auf Englisch und in den Hauptmärkten UK, Irland und USA verfügbar.
Patientify bietet deutschsprachigen Support, was für Praxen im DACH-Raum ein klarer Vorteil ist. Die Plattform richtet sich explizit an Nutzer, die eine vertraute, rechtskonforme Lösung mit deutschem Kundendienst suchen. Der Funktionsumfang des Supports ist jedoch geringer als bei Phorest.
- Phorest: Englischsprachiger Support, umfangreiche Dokumentation, aktive Community, geeignet für Salonbetreiber mit internationaler Orientierung
- Patientify: Deutschsprachiger Support, für DACH-Praxen vertraut, aber begrenzter Umfang an Schulungsressourcen
Integrationen und Ökosystem
Phorest verfügt über ein ausgereiftes Integrationsökosystem für den Salonmarkt: POS-Systeme, Kartenzahlungsanbieter, Buchhaltungssoftware wie Xero sowie salonspezifische Inventarlösungen lassen sich anbinden. Die Plattform ist in erster Linie auf westliche Märkte ausgerichtet.
Patientify bietet ein schmaleres Integrationsangebot, das auf den deutschen Markt zugeschnitten ist. Verbindungen zu deutschen Zahlungsanbietern und praxisrelevanten Tools stehen im Vordergrund, während ein breiteres API-Ökosystem nicht Teil des Angebots ist.
Profi-Tipp
Prüfen Sie früh, ob eine Plattform mit offener API und medizinischen Integrationen langfristig besser passt. Sobald mehrere Standorte, Behandlungsräume oder klinische Dokumentationspflichten dazukommen, wird ein Wechsel deutlich teurer.
Pros und Cons: Phorest
Was Phorest gut macht
Phorest gehört zu den stärksten Plattformen für den Salonmarkt in englischsprachigen Ländern. Nutzer auf Capterra loben insbesondere die Marketingfunktionen, die Benutzerfreundlichkeit und die Qualität der Kundenbindungstools.
- Starke Marketingautomatisierung mit E-Mail, SMS und Treueprogramm
- Intuitive Benutzeroberfläche, schnell erlernbar für Salonteams
- Mobile App (Phorest Go) für Buchungen und Kundenkommunikation unterwegs
- Aktive Community und umfangreiche Schulungsressourcen
- Digitale Einwilligungsformulare, Gesichts-Mapping und Vorher-Nachher-Bilder für Ästhetikbetriebe
Wo Phorest an Grenzen stößt
Außerhalb des Salon- und Ästhetikbereichs zeigen sich klare Schwächen. Einwilligungen und Fotos sind zwar vorhanden, Behandlungsnotizen und Injektionsplanung bleiben für medizinische Anforderungen jedoch zu flach. Die Plattform ist primär auf englischsprachige Märkte ausgerichtet, was im DACH-Raum sprachliche und rechtliche Fragen aufwirft. Nutzer berichten außerdem von stark steigenden Kosten bei wachsender Mitarbeiterzahl.
- Geringere medizinische Tiefe bei Behandlungsnotizen und Injektionsplanung
- Hauptsächlich auf UK, Irland, USA, Kanada und Australien ausgerichtet, kein dedizierter DACH-Support
- Keine öffentlichen Preise, Preisanstieg bei größeren Teams kann erheblich sein
Pros und Cons: Patientify
Was Patientify gut macht
Für Privatärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und kleine ästhetische Praxen im DACH-Raum ist Patientify eine zugängliche Lösung. Nutzer berichten laut verfügbaren Rezensionen, dass die Software den Praxisalltag vereinfacht und DSGVO-konform arbeitet. Der deutschsprachige Support und die offen genannten Preise sind für viele ein entscheidender Vorteil.
- Explizit für den deutschen Markt und DSGVO-Anforderungen entwickelt
- Deutschsprachige Oberfläche und Support
- Einfache Handhabung für Einzelpraxen und kleine Teams
- Transparente Preise ab 39 Euro pro Monat und 14 Tage kostenlos testen
Wo Patientify an Grenzen stößt
Sobald eine Praxis über grundlegende Anforderungen hinauswächst, stößt die Plattform an ihre Grenzen. Spezialisierte Anforderungen einzelner Fachrichtungen deckt sie nicht vollständig ab, Marketingautomatisierung fehlt weitgehend. Eine Nutzung außerhalb des DACH-Raums ist faktisch nicht vorgesehen. Für Praxen mit umfangreicher Foto-Dokumentation, Injektionsplanung oder mehreren Standorten ist Patientify zu schlank.
- Eingeschränkter Funktionsumfang bei spezialisierten Fachrichtungen
- Kaum Marketingautomatisierung oder Instrumente zur Patientenbindung
- Keine native App, Onlinebuchung erst ab Pro-Tarif
- Keine Mehrstandort-Verwaltung
Alle Funktionen im Überblick
Die folgende Tabelle vergleicht beide Plattformen auf Funktionsebene. Pabau steht als Referenzpunkt für ästhetische und medizinische Praxen daneben.
Phorest vs Patientify: Wer passt zu welcher Praxis?
Die Wahl zwischen Phorest und Patientify hängt vor allem davon ab, welche Art von Praxis Sie betreiben und in welchem Markt Sie arbeiten. Das folgende Diagramm fasst die drei Fälle zusammen, die der Vergleich auseinanderhält.

Phorest wählen Sie, wenn Sie einen Salon, ein Day Spa oder eine ästhetische Praxis in UK, Irland, den USA, Kanada oder Australien betreiben. Die Plattform passt, wenn Kundenbindung und Marketingautomatisierung Priorität haben und die Dokumentation nicht medizinisch tief sein muss. Weitere Alternativen zu Phorest finden Sie im Vergleichsartikel.
Patientify wählen Sie, wenn Sie als Privatarzt, Heilpraktiker, Therapeut oder in einer kleinen ästhetischen Praxis im DACH-Raum arbeiten. Die Software passt, wenn deutschsprachiger Support, DSGVO-konforme Datenhaltung und ein kalkulierbarer Preis wichtiger sind als Marketingfunktionen. Wie die Plattform gegen andere deutschsprachige Anbieter abschneidet, zeigen die Alternativen zu Patientify.
Keine der beiden Plattformen reicht aus, wenn Sie eine ästhetische Klinik, ein Med Spa oder eine medizinische Spezialpraxis mit mehreren Standorten führen. Dann brauchen Sie strukturierte Behandlungsnotizen, Injektionsplanung, automatisierte Patientenrückrufe und eine Berichterstattung über alle Standorte hinweg.
Wie Pabau klinische Dokumentation und Marketing zusammenführt
Praxen, die heute Phorest oder Patientify einsetzen, arbeiten meist mit zwei Systemen. Termine und Marketing laufen in der einen Software, Behandlungsnotizen, Einwilligungen und Fotos in einer zweiten Ablage oder auf Papier. Jede Behandlung wird dadurch zweimal erfasst, und bei einer Rückfrage muss das Team in beiden Systemen suchen.
Pabau ist eine Praxissoftware für ästhetische Medizin, Med Spas und medizinische Praxen, die beides in einem System führt. Einwilligungsformulare, Vorher-Nachher-Fotos, Injektionsplanung und strukturierte Patientenakten liegen direkt am Termin. Wiederbuchungserinnerungen, E-Mail- und SMS-Kampagnen greifen auf dieselben Daten zu.
Für die Praxis heißt das: Eine Behandlung wird einmal dokumentiert und ist sofort für Abrechnung, Nachsorge und Berichte verfügbar. Pabau ist auf Capterra gut bewertet. Praxen heben dort besonders die klinischen Abläufe, die Tiefe der Patientenakte und den strukturierten Onboardingprozess hervor.
Pabau wird von ästhetischen Kliniken, Dermatologiepraxen, Haarkliniken, IV-Therapiezentren und multidisziplinären Praxen in UK, der EU, den USA und den Emiraten eingesetzt. Ab 124 Euro pro Monat skaliert die Plattform mit Standort und Teamgröße. Jedes Abonnement enthält den vollen Funktionsumfang, unabhängig von der Tarifstufe.
Klinische Software, die mit Ihrer Praxis wächst
Pabau führt Terminplanung, Behandlungsdokumentation, Marketing und Abrechnung in einem System zusammen. So dokumentieren ästhetische und medizinische Praxen jede Behandlung nur einmal.

Fazit
Die Entscheidung fällt an der Frage, womit Ihre Praxis ihr Geld verdient. Treibt Kundenbindung den Umsatz, ist Phorest die stärkere Wahl. Zählt die rechtssichere deutschsprachige Verwaltung zu kalkulierbaren Kosten, nehmen Sie Patientify.
Sobald Behandlungsdokumentation und Umsatz zusammengehören, reicht keine der beiden Plattformen allein. Wer jetzt auf eine Lösung mit klinischer Tiefe und eigener Marketingautomatisierung setzt, spart sich die zweite Migration in zwei Jahren. Buchen Sie eine Demo und sehen Sie, wie Ihre Praxis jede Behandlung nur einmal dokumentiert.
Weiterführende Lektüre
Suchen Sie eine Übersicht aller Phorest-Alternativen? Alternativen zu Phorest vergleicht neun Anbieter für Salons und ästhetische Praxen.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Hauptunterschied zwischen Phorest und Patientify?
Phorest ist eine Software für Salons, Spas und ästhetische Kliniken mit Schwerpunkt auf Marketing und Kundenbindung. Patientify ist eine Praxisverwaltungslösung für Privatärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und die ästhetische Medizin im deutschsprachigen Raum. Märkte und Kernfunktionen der beiden Plattformen überschneiden sich nur wenig.
Wie unterscheiden sich die Preise von Phorest und Patientify?
Nur Phorest veröffentlicht keine Preise und staffelt stattdessen nach Mitarbeiterzahl. Einrichtung und Datenmigration sind dort in jedem Tarif enthalten. Patientify nennt seine Tarife offen: Starter kostet 39 Euro pro Monat für eine behandelnde Person, Pro kostet 79 Euro. Jede weitere behandelnde Person kostet 39 Euro, jeweils netto zuzüglich Umsatzsteuer.
Ist Phorest für medizinische Praxen geeignet?
Teilweise. Phorest richtet sich ausdrücklich auch an ästhetische Kliniken und Med Spas und bietet digitale Einwilligungsformulare, Gesichts-Mapping und Vorher-Nachher-Bilder nach DSGVO und HIPAA. Für strukturierte Behandlungsnotizen, Injektionsplanung und medizinische Abrechnung bleibt die Tiefe jedoch begrenzt. Dort sind spezialisierte Plattformen wie Pabau die bessere Wahl.
Funktioniert Patientify außerhalb von Deutschland?
Patientify ist primär für Deutschland, Österreich und die Schweiz entwickelt und auf die Anforderungen des deutschen Gesundheitsrechts und der DSGVO ausgerichtet. Außerhalb des DACH-Raums ist die Nutzung faktisch nicht vorgesehen, da Sprache, Support und rechtlicher Rahmen auf diesen Markt zugeschnitten sind.
Welche Software ist besser für eine kleine Klinik: Phorest oder Patientify?
Das hängt von der Fachrichtung und dem Markt ab. Phorest ist die bessere Wahl für kleine Salons und Ästhetikbetriebe in englischsprachigen Märkten mit Bedarf an Marketingautomatisierung. Patientify eignet sich für Privatärzte, Heilpraktiker und Therapeuten im DACH-Raum. Für kleine ästhetische Kliniken mit klinischen Anforderungen empfiehlt sich eine spezialisierte Alternative wie Pabau.
Welche Software bietet besseren Kundensupport: Phorest oder Patientify?
Phorest bietet umfangreiche englischsprachige Supportressourcen mit aktiver Community und strukturiertem Onboarding. Patientify bietet deutschsprachigen Support, der für DACH-Praxen oft zugänglicher ist, jedoch einen geringeren Funktionsumfang bei Schulungsmaterialien aufweist. Welcher Support besser passt, hängt vom Sprachbedarf und der Praxisgröße ab.



