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Tipps zur Praxisverwaltung

Patientify Preise 2026: Tarife, kosten und alternativen im vergleich

Avatar-Foto Anja Dodevska
Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2026
Geprüft von: Avatar-Foto Lucy Galloway

Patientify Preise sind öffentlich einsehbar: Der Starter-Tarif kostet 39 Euro und der Pro-Tarif 79 Euro pro Monat, jeweils netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Den Tarif Individuell für Praxen mit beliebig vielen Behandlern kalkuliert der Anbieter auf Anfrage. Alle Tarife lassen sich 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen.

Für eine Einzelpraxis ergibt das 468 Euro (Starter) oder 948 Euro (Pro) netto pro Jahr. Im Pro-Tarif kostet jeder weitere Behandler 39 Euro im Monat zusätzlich. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, was in den Tarifen enthalten ist, welche Zusatzkosten anfallen können und welche Alternativen Sie in Betracht ziehen sollten.

Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze

Patientify veröffentlicht seine Preise: Starter kostet 39 Euro, Pro 79 Euro pro Monat (netto), der Tarif Individuell wird auf Anfrage kalkuliert.

Jeder Tarif lässt sich 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen; einen dauerhaft kostenlosen Tarif führt Patientify nicht.

Physiotherapie- und Ergotherapiepraxen profitieren von spezialisierten Dokumentationsfunktionen, sollten aber GDT- und TI-Kompatibilität vorab prüfen.

Pabau, unsere All-in-one-Praxissoftware, nennt keinen Listenpreis: Der Preis richtet sich nach Standort und Nutzerzahl und wird in einer Demo bestätigt. Jedes Abonnement enthält alle Funktionen.

Patientify Preise im Überblick: Was kostet die Software?

Patientify veröffentlicht seine Preise offen auf der eigenen Website. Es gibt drei Tarife: Starter für eine Behandlerin oder einen Behandler, Pro mit der Option, weitere Behandler hinzuzubuchen, und Individuell ohne Begrenzung der Behandlerzahl. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Brutto sind das 46,41 Euro (Starter) und 94,01 Euro (Pro) pro Monat.

Tarif Monatlicher Preis (netto) Behandler Zielgruppe
Starter 39 Euro 1 Behandler Einzelpraxis, Einsteiger
Pro 79 Euro 1 inklusive, jeder weitere 39 Euro pro Monat Wachsende Praxis, erweiterter Funktionsumfang
Individuell Auf Anfrage Unbegrenzt Größere Teams mit eigenen Workflows und Integrationen

Wichtiger Hinweis: Die Angaben stammen von der offiziellen Preisseite auf patientify.io (Stand: Oktober 2026). Optionale Add-ons wie Videosprechstunde oder Automatisierungen kosten je nach Modul extra. Prüfen Sie den aktuellen Stand daher vor Vertragsabschluss.

Patientify Tarife und Preispläne im Detail

Patientify Tarife unterscheiden sich vor allem in der Zahl der Behandler und im Funktionsumfang. Starter deckt die Grundlagen einer Einzelpraxis ab, Pro ergänzt Komfortfunktionen wie die Online-Anamnese mit digitaler Unterschrift. Individuell richtet sich an Praxen, die ein begleitetes Onboarding, einen Datenimport oder API-Anbindungen benötigen.

Monatliche vs. jährliche Abrechnung

Patientify weist auf seiner Preisseite ausschließlich monatliche Nettopreise aus. Eine jährliche Abrechnung oder einen Rabatt für Vorauszahlung veröffentlicht der Anbieter nicht. Wenn Sie über eine längere Laufzeit verhandeln möchten, lassen Sie sich die Konditionen vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen.

Für die Jahresplanung ergeben sich damit 468 Euro netto im Starter-Tarif und 948 Euro netto im Pro-Tarif. Eine Praxis mit drei Behandlern zahlt im Pro-Tarif 157 Euro netto pro Monat, also 1.884 Euro im Jahr. Die Grafik zeigt, wie stark die Jahreskosten mit jedem Behandler steigen.

Balkendiagramm der Patientify Jahreskosten netto
Mit drei Behandlern kostet der Pro-Tarif rund viermal so viel wie Starter, weil jeder weitere Behandler 39 Euro im Monat hinzufügt. Quelle: Preisseite von patientify.io, Stand Oktober 2026.

Gibt es eine kostenlose Version oder Testphase?

Ja, Patientify bietet für jeden Tarif eine kostenlose Testphase von 14 Tagen an, für die keine Kreditkarte nötig ist. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif führt der Anbieter auf seiner Preisseite nicht.

  • Kostenloser Dauerbetrieb: Kein Freemium-Tarif auf der Preisseite aufgeführt
  • Testphase: 14 Tage kostenlos in allen Tarifen, ohne Kreditkarte
  • Demo: Produktvorführungen sind in der Regel nach Kontaktaufnahme möglich
  • Empfehlung: Nutzen Sie die 14 Tage, um Terminkalender, Rechnungsstellung und Online-Terminbuchung mit den Abläufen Ihrer Praxis zu testen

Zum Vergleich: Andere Anbieter setzen statt einer Testphase auf eine Demo oder eine begleitete Einführung. Einen Überblick über weitere Lösungen finden Sie unter Patientenverwaltungssoftware im Überblick.

Welche Funktionen sind in den Patientify-Preisplänen enthalten?

Der Funktionsumfang steigt mit dem Tarif. Bereits Starter enthält Patientenakte, Terminkalender mit Erinnerungen, Rechnungen nach GOÄ und GebüH sowie einen DATEV-kompatiblen Export fürs Steuerbüro. Pro ergänzt unter anderem die Online-Anamnese mit digitaler Unterschrift, Individuell ein begleitetes Onboarding und API-Anbindungen.

Funktion Starter Pro Individuell
Behandler 1 1 inklusive, weitere je 39 Euro Unbegrenzt
Patientenakte mit Verlauf und Dokumenten Ja Ja Ja
Terminkalender mit Erinnerungen Ja Ja Ja
Rechnungen (GOÄ, GebüH, Privatrechnung) Ja Ja Ja
DATEV-kompatibler Export fürs Steuerbüro Ja Ja Ja
Online-Terminbuchung Ja Ja, ohne Plugin Ja, ohne Plugin
Online-Anamnese mit digitaler Unterschrift Nicht enthalten Ja Ja
Termin-Export zu Google Calendar Nicht enthalten Ja Ja
Individuelles Onboarding und begleiteter Datenimport Nicht enthalten Nicht enthalten Ja
Eigene Workflows und API-Anbindungen Nicht enthalten Nicht enthalten Ja

Hinweis zur DSGVO: Jede Praxissoftware in Deutschland muss die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen. Prüfen Sie vor der Entscheidung, ob der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereitstellt und wo die Daten physisch gespeichert werden.

Patientify für Physiotherapie- und Ergotherapiepraxen: Lohnen sich die Preise?

Physiotherapie- und Ergotherapiepraxen stellen besondere Anforderungen an ihre Software, die über einfache Terminverwaltung hinausgehen. Für diese Zielgruppe ist entscheidend, ob die Praxissoftware für Physiotherapie spezifische Dokumentationsvorlagen, Heilmittelverordnungen und GKV-Abrechnungsschnittstellen unterstützt.

Vor- und Nachteile von Patientify für Therapiepraxen

  • Vorteile: Spezialisierte Dokumentation für Therapiebehandlungen, deutschsprachige Oberfläche, DACH-Markt-Ausrichtung
  • Vorteile: Kalenderführung für mehrere Therapeuten, Patientenaktenführung mit Behandlungshistorie
  • Nachteile: GDT-Schnittstelle und TI-Anbindung sind nach aktuellem Stand nicht abschließend bestätigt
  • Nachteile: Für Praxen mit GKV-Abrechnung sollte KBV-Zertifizierungsstatus vorab geprüft werden
  • Nachteile: Im Pro-Tarif kostet jeder weitere Behandler 39 Euro netto pro Monat, was bei wachsenden Teams ins Gewicht fällt

Laut KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) müssen Praxissoftware-Lösungen für GKV-Abrechnung eine entsprechende Zertifizierung nachweisen. Ob Patientify diese Anforderung erfüllt, sollten Sie direkt beim Anbieter erfragen.

Versteckte Kosten bei Patientify: Was Sie beachten sollten

Die monatlichen Patientify Kosten sind nur ein Teil der tatsächlichen Gesamtausgaben. Praxen, die ausschließlich den Listenpreis vergleichen, übersehen oft Kostenpositionen, die das Jahresbudget erheblich belasten können.

  • Setup- und Einrichtungsgebühren: Viele Anbieter berechnen einmalige Einrichtungskosten, die im Listenpreis nicht enthalten sind. Fragen Sie explizit nach.
  • Schulung und Onboarding: Praxisschulungen für das Team kosten extra, wenn sie nicht im Tarif inkludiert sind.
  • Support-Level: Telefonischer Prioritätssupport ist häufig nur in höheren Tarifen enthalten; Basis-Tarife bieten oft nur E-Mail-Support.
  • Zusätzliche Nutzerlizenzen: Wenn Ihr Praxis-Team wächst, steigen die Kosten pro zusätzlichem Benutzer teils erheblich.
  • Schnittstellen und Integrationen: GDT-, KV-Connect- oder Buchhaltungsintegrationen können Aufpreis kosten.
  • Datenmigration: Der Umzug bestehender Patientendaten von Altsystemen wird selten kostenlos angeboten.
  • Vertragslaufzeit und Kündigung: Klären Sie Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen, um unerwartete Folgekosten zu vermeiden.

Diese Kostenpunkte sind branchenüblich, werden aber häufig erst im Vertragsgespräch transparent. Die Digitalisierungsstrategie des Bundesgesundheitsministeriums empfiehlt Praxen, bei der Softwareauswahl den Total Cost of Ownership über drei Jahre zu kalkulieren, nicht nur den monatlichen Abonnementpreis.

Profi-Tipp

Kalkulieren Sie bei jeder Praxissoftware nicht nur den monatlichen Listenpreis: Addieren Sie Setup-Gebühren, Schulungskosten, Nutzerlizenzen und Integrationskosten für ein realistisches Jahresbudget. Der Unterschied zwischen dem kommunizierten Preis und den tatsächlichen Gesamtkosten beträgt in der Praxis häufig 30 bis 50 Prozent.

Patientify Preise im Vergleich: Alternativen und deren Kosten

Wer die Patientify Alternative sucht, findet auf dem deutschen Markt mehrere Optionen, die sich in Preismodell, Zielgruppe und Funktionstiefe unterscheiden. Ein direkter Vergleich hilft, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die eigene Praxis zu ermitteln. Eine umfassendere Übersicht bietet unser Artikel zur Praxissoftware im Vergleich.

Software Einstiegspreis Hauptzielgruppe Besonderheit
Patientify 39 Euro/Monat (netto) Physio, Ergo, Heilpraxis DACH-fokussiert, deutschsprachig
medatixx Auf Anfrage Arztpraxis, Fachärzte KBV-zertifiziert, TI-fähig
RED medical Auf Anfrage Arztpraxis, spezialisiert Modulare Erweiterungen
Pabau Auf Anfrage (je nach Standort und Nutzerzahl) Ästhetik, Privatkliniken, Med Spas Alle Funktionen inklusive

Pabau als Alternative zu Patientify: Preise und Leistungen

Pabau richtet sich als Patientify Alternative an Praxen, die neben Terminverwaltung auch CRM, Marketing-Automatisierung und detaillierte Behandlungsdokumentation in einem System benötigen. Einen Listenpreis veröffentlicht Pabau nicht. Die Pabau Preise und Tarife richten sich nach Standort und Nutzerzahl, ein konkretes Angebot erhalten Sie über eine Demo.

Was Pabau von vielen Wettbewerbern unterscheidet: Alle Funktionen sind in jedem Abonnement enthalten. Es gibt kein Feature-Gating, bei dem grundlegende Funktionen wie Online-Buchung oder Patientenakten nur in höheren Tarifen freigeschaltet werden. Für Praxen, die skalieren möchten, bedeutet das kalkulierbare Kosten ohne unerwartete Upgrade-Zwänge. Auf Capterra wird Pabau mit 4,7 von 5 Sternen bewertet (651 Bewertungen).

Für wen eignet sich Pabau besonders: Ästhetische Kliniken, Med Spas, Privatpraxen und Praxen mit mehreren Standorten, die einen vollständigen Workflow von der Erstbuchung bis zur Nachsorge in einer Plattform abbilden wollen.

Praxissoftware, die mit Ihrer Praxis wächst

Pabau bietet Ihnen alle Werkzeuge für Terminbuchung, Patientenverwaltung und Abrechnung in einem System. Sehen Sie live, wie Pabau Ihren Praxisalltag vereinfacht.

Pabau Praxissoftware Demo

Fazit

Patientify Preise sind für Einzelpraxen in Physiotherapie, Ergotherapie und im Heilpraktikerbereich ein überschaubarer Einstieg. Mit 39 Euro netto im Monat und einer 14-tägigen Testphase ohne Kreditkarte lässt sich das System ohne Risiko prüfen. Teurer wird es für wachsende Teams, denn im Pro-Tarif kommen für jeden weiteren Behandler 39 Euro pro Monat hinzu. Klären Sie vorab, ob Sie GKV-Abrechnung, TI-Anbindung oder eine GDT-Schnittstelle benötigen.

Wer eine breitere Funktionsbasis und ein System ohne Feature-Gating sucht, das mit der Praxis skaliert, sollte Alternativen wie Pabau in den Vergleich einbeziehen. Buchen Sie eine kostenlose Demo und sehen Sie, wie Pabau Ihren spezifischen Praxisworkflow abbildet.

Weiterführende Lektüre

Weiterführende Lektüre

Sie schwanken noch zwischen Patientify und einem klassischen Praxisverwaltungssystem? Unser Vergleich Patientify vs tomedo stellt Funktionen, Zielgruppen und Kosten beider Lösungen direkt gegenüber.

Sie ziehen claysen Praxismanager als Alternative in Betracht? Unser Softwarevergleich claysen Praxismanager vs Patientify zeigt, welche der beiden Lösungen besser zu Therapie- und Heilpraktikerpraxen passt.

Sie möchten die Patientify Preise mit einem Wettbewerber abgleichen? Unsere Übersicht der claysen Praxismanager Preise schlüsselt Tarife und Zusatzkosten für 2026 auf.

Häufig gestellte Fragen zu Patientify Preisen

Was ist Patientify und für welche Praxen ist die Software gedacht?

Patientify ist eine cloudbasierte Praxissoftware für Therapeuten, Heilpraktiker und Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum, die Terminverwaltung, Patientendokumentation und Abrechnung in einer Plattform vereint. Die Software richtet sich vorrangig an Physiotherapie-, Ergotherapie- und Heilpraktikerpraxen.

Was kostet Patientify pro Monat?

Patientify veröffentlicht seine Preise auf der eigenen Website: Der Starter-Tarif kostet 39 Euro und der Pro-Tarif 79 Euro pro Monat, jeweils netto zuzüglich Umsatzsteuer. Im Pro-Tarif kostet jeder weitere Behandler 39 Euro pro Monat zusätzlich. Den Tarif Individuell kalkuliert der Anbieter auf Anfrage.

Gibt es eine kostenlose Version von Patientify?

Einen dauerhaft kostenlosen Tarif führt Patientify nicht. Jeder Tarif lässt sich aber 14 Tage kostenlos testen, ohne Angabe einer Kreditkarte.

Welche versteckten Kosten können bei Patientify anfallen?

Zu den typischen Zusatzkosten zählen Einrichtungsgebühren, Schulungskosten für das Team, Premium-Support-Tarife, Gebühren für zusätzliche Nutzerlizenzen sowie mögliche Aufpreise für Schnittstellen wie GDT oder KV-Connect. Fragen Sie vor Vertragsabschluss gezielt nach diesen Positionen.

Was sind die besten Alternativen zu Patientify?

Zu den etablierten Patientify Alternativen zählen medatixx und RED medical für GKV-zertifizierte Arztpraxen sowie Pabau für Praxen mit Schwerpunkt auf Ästhetik, Privatpatientenversorgung und multi-standort-Betrieb. Den Preis für Pabau erhalten Sie je nach Standort und Nutzerzahl in einer Demo. Jedes Abonnement enthält alle Funktionen.

Ist Patientify DSGVO-konform?

Eine DSGVO-konforme Datenhaltung ist für jede Praxissoftware auf dem deutschen Markt gesetzlich vorgeschrieben. Ob Patientify einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereitstellt und Daten in deutschen oder europäischen Rechenzentren speichert, sollten Sie vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen.

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