Der Vergleich claysen Praxismanager vs Patientify stellt zwei deutsche Praxissoftware-Lösungen für Privatpraxen gegenüber, die sehr unterschiedlich breit aufgestellt sind. claysen Praxismanager ist eine Spezialsoftware für die plastisch-ästhetische Chirurgie.
Patientify bedient dagegen ein breites Feld: Privatärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten und weitere Therapeuten. Beide Anbieter bestätigen öffentlich GOÄ-Abrechnung und Online-Terminbuchung.
Die Entscheidung hängt deshalb vor allem von Ihrem Fachgebiet ab. Plastisch-ästhetische Praxen finden in claysen ein auf ihr Fach zugeschnittenes Werkzeug, die meisten anderen Privatpraxen eher in Patientify. Dieser Vergleich zeigt Abschnitt für Abschnitt, wo die Unterschiede im Detail liegen.
Das Wichtigste in Kürze
claysen Praxismanager vs Patientify: Beide Systeme richten sich an Privatpraxen in Deutschland, unterscheiden sich aber deutlich in Fachgebiet und Zielgruppenbreite.
claysen Praxismanager ist auf plastisch-ästhetische Chirurgie spezialisiert; Patientify ist breiter aufgestellt und bedient Privatärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten und Therapeuten.
Für Praxen mit komplexen Anforderungen an Terminbuchung, Patientenkommunikation und internationale Skalierung bietet die Praxissoftware Pabau eine dritte Option.
Beide Anbieter bestätigen GOÄ-Abrechnung und Online-Terminbuchung öffentlich; Patientify deckt zusätzlich GebüH und Heilmittel ab.
claysen Praxismanager vs Patientify auf einen Blick
Beide Produkte sind Teil des wachsenden Markts für Praxissoftware im Vergleich, der sich zunehmend auf digitale Patientenakten, integrierte Abrechnung und Online-Terminbuchung konzentriert. Die folgende Tabelle gibt einen ersten Orientierungsrahmen.
Für wen eignet sich welche Software?
Die Zielgruppen beider Produkte überschneiden sich nur in einem schmalen Bereich. claysen Praxismanager nennt sich „Die Praxissoftware für die plastisch-ästhetische Chirurgie“ und ist für Privatärzte in diesem Fach gebaut. Patientify ist deutlich breiter aufgestellt. Der Anbieter nennt Privatärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Ergo-, Logo-, Podo- und Osteopathen sowie die ästhetische Medizin als Zielgruppen.
Für die Entscheidung zwischen den beiden Systemen sind drei Fragen zentral:
- Fachgebiet: Führen Sie eine plastisch-ästhetische Praxis, oder arbeiten Sie als Privatarzt, Heilpraktiker oder Therapeut in einem anderen Fach?
- Praxisgröße: Sind Sie als Einzelpraktiker tätig oder leiten Sie eine Gemeinschaftspraxis mit mehreren Behandlern?
- Abrechnungswelt: Rechnen Sie nur nach GOÄ ab, oder brauchen Sie auch GebüH für Heilpraktikerleistungen oder Heilmittel für Therapien?
Wer als Internist oder Allgemeinmediziner primär GKV-Patienten behandelt, ist mit keinem der beiden Produkte gut beraten. Patientify schreibt selbst, dass es klassische GKV-Vertragsarztpraxen nicht bedient, und claysen ist für Privatärzte gebaut.
Patientify spricht mit seinen Tarifen Einzel- und Teampraxen an, die schnell starten wollen. claysen Praxismanager passt zu Praxen, die Abläufe speziell für ästhetische Eingriffe brauchen, etwa digitale Aufklärungsbögen und eine Anbindung an das Brustimplantate-Register. Die Grafik fasst zusammen, welches System zu welchem Praxistyp passt.

Funktionsvergleich im Detail
Die folgende Tabelle vergleicht die Funktionen auf Basis öffentlich verfügbarer Produktinformationen. Funktionen, die der Anbieter nicht öffentlich bestätigt, sind entsprechend gekennzeichnet.
Terminbuchung und Kalender
Beide Anbieter bestätigen die Online-Terminbuchung öffentlich. Bei Patientify ist sie Teil des Pro-Tarifs, der sich laut Anbieter an Praxen mit Team und Online-Terminen richtet. Patienten reservieren ihre Termine selbst, was den Telefonaufwand im Praxisteam reduziert. Terminerinnerungen sind bereits im günstigeren Starter-Tarif enthalten.
claysen Praxismanager schreibt auf seiner Produktseite: „Online-Buchung und automatische Erinnerungen senken die Ausfallquote“. Für ästhetische Praxen mit langen Beratungsterminen ist eine niedrige Ausfallquote besonders wertvoll. Wer spezifische Anforderungen hat, zum Beispiel Wartelisten oder die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Behandler, sollte diese Punkte in der Demo prüfen.
Digitale Patientenakte und Dokumentation
Die elektronische Patientenakte ist für beide Systeme ein Kernbereich. Bei claysen liegen laut Anbieter Behandlungshistorie, Finanzen, Termine und Aufklärungsbögen zusammen in einer digitalen Akte. Patientify nennt Patientendaten, Verlauf und Dokumente.
Entscheidend für den Praxisalltag bleiben Fragen wie: Können klinische Notizen strukturiert erfasst werden? Gibt es vordefinierte Dokumentationsvorlagen? Wie werden Laborbefunde und Dokumente angehängt?
Patientify erhält laut Nutzerfeedback positive Rückmeldungen zur Benutzerfreundlichkeit, was auf eine übersichtliche Dokumentationsoberfläche schließen lässt. Für claysen Praxismanager fehlen vergleichbare öffentliche Nutzerstimmen auf deutschen Bewertungsplattformen.
Beide Anbieter sollten vor der Kaufentscheidung um eine Demo oder einen Testzugang gebeten werden, um die Dokumentationstiefe im eigenen Praxiskontext zu prüfen.
Abrechnung und Rechnungsstellung
Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist für jede Privatarztpraxis in Deutschland der verbindliche Rahmen für die Abrechnung ärztlicher Leistungen. Eine Praxissoftware ohne natives GOÄ-Modul erzeugt erheblichen manuellen Nachbearbeitungsaufwand.
Beide Anbieter bestätigen die GOÄ-Abrechnung öffentlich. claysen Praxismanager schreibt: „GOÄ-Leistungen werden strukturiert erfasst, technisch sauber abgerechnet“. Patientify deckt laut Anbieter drei Abrechnungswelten ab: GOÄ für Privatärzte, GebüH für Heilpraktiker und Heilmittel für Therapien.
Die breitere Abdeckung von Patientify passt zur breiteren Zielgruppe. Für eine rein ärztliche, plastisch-ästhetische Praxis reicht die GOÄ dagegen meist aus. Fragen Sie im Demo-Gespräch trotzdem gezielt nach Analogziffern, Steigerungsfaktoren und der Integration von Zahlungsdienstleistern.
Preise und Kosten im Vergleich
Beim Preis gehen die beiden Anbieter unterschiedlich transparent vor. Patientify veröffentlicht seine Tarife: Starter kostet 39 € pro Monat, Pro 79 € pro Monat zuzüglich 39 € je weiterem Behandler. claysen Praxismanager nennt auf seiner Website keine Preise, ein Angebot gibt es auf Anfrage. Das ist im deutschen Praxissoftware-Markt nicht ungewöhnlich, da Preise oft von Praxisgröße, Nutzerzahl und Modulen abhängen.
Bei der Kostenbewertung sollten Praxen nicht nur den monatlichen Abonnementpreis, sondern auch Implementierungskosten, Schulungsaufwand und mögliche Zusatzmodule berücksichtigen. Fragen Sie beide Anbieter explizit nach dem Gesamtkostenrahmen für das erste Jahr.
Implementierung und Onboarding
Der Wechsel zu einer neuen Praxissoftware ist keine rein technische Entscheidung. Datenmigration, Mitarbeiterschulung und der Zeitraum bis zur produktiven Nutzung beeinflussen den Betrieb direkt. Für Einzelpraxen ohne eigene IT-Abteilung ist eine reibungslose Implementierung besonders kritisch.
Patientify erhält laut Nutzerfeedback positive Rückmeldungen zur Einstiegsfreundlichkeit, was auf einen überschaubaren Onboarding-Aufwand hindeutet. Für claysen Praxismanager liegen keine vergleichbaren öffentlichen Erfahrungsberichte vor. Konkrete Fragen an beide Anbieter sollten sein:
- Wie lange dauert die Einrichtung bis zur produktiven Nutzung?
- Welche Datenmigration aus dem Vorgängersystem ist möglich?
- Gibt es persönliche Schulungen oder nur Online-Dokumentation?
- Wie wird der Support in den ersten Wochen nach Go-live sichergestellt?
- Ist eine Testphase oder Demo-Umgebung verfügbar?
Support und Kundendienst
Qualität und Erreichbarkeit des Supports sind im Praxisalltag entscheidend. Ein Systemausfall am Montag früh, wenn der Terminkalender blockiert ist, erfordert schnelle Hilfe. Weder für claysen Praxismanager noch für Patientify liegen verifizierte öffentliche Bewertungen auf Capterra, G2 oder Trustpilot vor, die eine belastbare Einschätzung der Supportqualität ermöglichen würden.
Empfohlene Fragen vor der Kaufentscheidung:
- Welche Supportkanäle stehen zur Verfügung? Telefon, Chat, E-Mail?
- Was sind die garantierten Reaktionszeiten?
- Gibt es deutschsprachigen Support?
- Wie wird mit kritischen Systemfehlern während der Praxisöffnungszeiten umgegangen?
Integrationen und Schnittstellen
Für deutsche Praxen sind Schnittstellen zu lokalen Systemen oft wichtiger als ein breites internationales Integrationsangebot. Die Telematikinfrastruktur (TI) der gematik ist der nationale digitale Gesundheitsinfrastrukturrahmen in Deutschland. Ob einer der beiden Anbieter eine zertifizierte TI-Anbindung anbietet, ist auf Basis öffentlich verfügbarer Quellen nicht bestätigt und sollte direkt beim Anbieter erfragt werden.
Weitere relevante Integrationsbereiche für den Vergleich claysen Praxismanager vs Patientify:
- Laborsysteme: Können Laborbefunde direkt in die Patientenakte übertragen werden?
- Zahlungsdienstleister: Welche Bezahloptionen (Kreditkarte, SEPA, Online-Zahlung) werden unterstützt?
- Buchhaltung: Gibt es eine Schnittstelle zu DATEV oder Lexware?
- Videokonsultation: Ist eine Telemedizin-Funktion integriert oder angebunden?
Datenschutz und DSGVO-Konformität
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist für alle Gesundheitsdienstleister in der EU verpflichtend. Patientendaten zählen nach Art. 9 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten und unterliegen verschärften Anforderungen. Praxen tragen als Verantwortliche die volle Haftung für datenschutzkonforme Verarbeitung, auch wenn sie eine Software eines Drittanbieters einsetzen.
Beide Anbieter bezeichnen ihre Software als DSGVO-konform. Patientify gibt zusätzlich an, Daten auf Servern in Deutschland zu speichern, ohne Übertragung ins Ausland. Zwischen selbstdeklarierter und zertifizierter Konformität besteht jedoch ein wesentlicher Unterschied.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt Orientierung zu IT-Sicherheitsstandards im Gesundheitswesen. Praxen sollten von jedem Anbieter folgende Informationen anfordern:
- Speicherort der Daten: Deutschland, EU oder international?
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO vorhanden?
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert?
- Externe Datenschutz-Audits oder Zertifizierungen (z.B. ISO 27001)?
Nutzerbewertungen: Was sagen Praxen über beide Systeme?
Für claysen Praxismanager wurde zum Zeitpunkt dieser Recherche weder auf Capterra noch auf G2 ein Profil gefunden. Patientify ist auf Capterra gelistet, die Listung hat aber noch keine Bewertungen und keine Gesamtnote. Das spricht nicht gegen die Produktqualität, erschwert aber den direkten Vergleich erheblich.
Für Patientify existiert deutschsprachiges Nutzerfeedback, das eine positive Resonanz bei Solo- und Teampraxen im Selbstzahler-Segment zeigt. Konkret werden Einstiegsfreundlichkeit und die Eignung für Privatpraxen positiv hervorgehoben. Für claysen Praxismanager liegen keine vergleichbaren publizierten Nutzerstimmen vor, was eine fundierte Bewertung der Produkterfahrung auf Basis öffentlicher Quellen nicht ermöglicht.
Empfehlung: Prüfen Sie deutsche Bewertungsportale wie ProvenExpert oder kununu, fordern Sie Referenzkunden beim Anbieter an, und nutzen Sie Praxismanager-Foren in der deutschen Ärzteschaft (z.B. Foren im Ärzteblatt-Umfeld oder DocCheck) für Erfahrungsberichte aus der Kollegenschaft.
Vor- und Nachteile von claysen Praxismanager
Was claysen Praxismanager gut macht
- Klarer Fachfokus: Als Software für die plastisch-ästhetische Chirurgie bildet claysen Abläufe wie digitale Aufklärungsbögen und die Anbindung an das Brustimplantate-Register ab.
- DACH-Marktfokus: Als deutschsprachiges Produkt ist es auf die regulatorischen und kulturellen Anforderungen des DACH-Raums ausgelegt.
- Bestätigte Kernfunktionen: GOÄ-Abrechnung, Online-Buchung und automatische Erinnerungen sind laut Anbieter integriert.
Wo claysen Praxismanager Schwächen zeigen könnte
- Begrenzte öffentliche Transparenz: Keine verifizierten Bewertungsprofile auf Capterra, G2 oder Trustpilot erschweren die unabhängige Evaluation.
- Fehlende Preistransparenz: Kein öffentlich einsehbares Preismodell, was Entscheidungsprozesse verlängert.
- Enger Einsatzbereich: Außerhalb der plastisch-ästhetischen Chirurgie ist die Software laut eigener Positionierung nicht die erste Wahl.
Vor- und Nachteile von Patientify
Was Patientify gut macht
- Breite Zielgruppe: Privatärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten und weitere Therapeuten finden ihre Abrechnungswelt (GOÄ, GebüH, Heilmittel) in einem System.
- Benutzerfreundlichkeit: Nutzerfeedback deutet auf eine positive Einstiegserfahrung hin, besonders für Solo-Praxen.
- Online-Buchung im Pro-Tarif: Patienten buchen Termine selbst, und Erinnerungen sind schon im Starter-Tarif enthalten.
- Transparente Preise: Die Tarife ab 39 € pro Monat sind öffentlich einsehbar.
Wo Patientify Schwächen zeigen könnte
- Keine GKV-Vertragsarztpraxen: Laut Anbieter bedient Patientify klassische Kassenpraxen nicht.
- Fokus auf kleine Praxen: Für größere Gemeinschaftspraxen mit komplexem Behandlerangebot könnte der Funktionsumfang begrenzt sein.
- Fehlende internationale Skalierbarkeit: Wer später expandieren oder mehrere Standorte verwalten möchte, findet bei DACH-spezialisierten Lösungen möglicherweise früher an Grenzen.
- Noch keine Plattformbewertungen: Patientify ist zwar auf Capterra gelistet, die Listung hat aber noch keine Bewertungen für eine unabhängige Qualitätsbewertung.
Pabau als Alternative für Praxen mit mehreren Behandlern oder Standorten
Wenn weder claysen Praxismanager noch Patientify vollständig zu Ihren Anforderungen passt, lohnt sich ein Blick auf Pabau als dritte Option. Pabau ist eine internationale All-in-One-Praxissoftware für Ästhetik-, Wellness- und medizinische Praxen. Online-Terminbuchung, digitale Formulare, Patientenakten, automatisierte Workflows und Reporting laufen dort in einer Plattform zusammen.
Viele Praxen pflegen Kalender, Papierbögen und Akte heute in getrennten Werkzeugen. In Pabau füllen Patienten ihre Formulare vor dem Termin online aus, und die Angaben landen direkt in der Patientenakte. So tippt Ihr Team nichts doppelt ab und hat beim Termin alle Unterlagen beisammen.
Auf Capterra erzielt Pabau eine Bewertung von 4,7 von 5 Sternen bei 653 Bewertungen (Capterra, Stand Oktober 2026). Besonders positiv bewertet werden der Funktionsumfang für Kliniken, die Terminbuchungs-Workflows und die Patientenkommunikations-Tools.
Praxen, die international skalieren oder mehrere Standorte verwalten, profitieren von der Multi-Standort-Architektur von Pabau. Pabau veröffentlicht keinen pauschalen Startpreis. Die Kosten richten sich nach Standort und Nutzerzahl, und jedes Abo enthält den vollen Funktionsumfang. Den Umstieg begleitet ein strukturiertes Onboarding mit Datenmigration und festem Ansprechpartner.
Mehr zu Pabau im deutschen Markt finden Sie im Überblick zur digitalen Patientenverwaltung sowie im Leitfaden zum CRM im Gesundheitswesen.
Sind Sie auf der Suche nach einer leistungsstarken Alternative?
Pabau bietet eine All-in-One-Praxissoftware für Ästhetik, Wellness und medizinische Praxen mit integrierter Online-Terminbuchung, digitaler Patientenakte und automatisierten Workflows. Vereinbaren Sie eine Demo und sehen Sie, wie Pabau in Ihrer Praxis funktioniert.
Fazit
Im Vergleich claysen Praxismanager vs Patientify entscheidet am Ende Ihr Fachgebiet, nicht die Grundausstattung. Beide Anbieter bestätigen GOÄ-Abrechnung und Online-Buchung, doch nur einer ist auf ein einzelnes Fach zugeschnitten. Wie unser Ratgeber Arztsoftware im Überblick zeigt, hängt die Wahl immer von den eigenen Praxisparametern ab.
- Wählen Sie Patientify, wenn Sie als Privatarzt, Heilpraktiker, Psychotherapeut oder Therapeut eine Einzel- oder Teampraxis führen und mehrere Abrechnungswelten in einem System brauchen.
- Wählen Sie claysen Praxismanager, wenn Sie eine plastisch-ästhetische Praxis führen und Aufklärungsbögen, GOÄ-Abrechnung und Implantat-Register in einer Fachsoftware bündeln wollen.
- Erwägen Sie Pabau, wenn Sie eine international skalierbare Lösung mit breitem Funktionsumfang und vielen öffentlichen Nutzerbewertungen suchen. Terminbuchung, Formulare, Patientenakte und Reporting liegen dort in einer Plattform.
In jedem Fall gilt: Fordern Sie vor der Entscheidung bei jedem Anbieter eine Demo an. Klären Sie die GOÄ-Abrechnungstiefe, den DSGVO-Vertrag und die Gesamtkosten des ersten Jahres, und holen Sie Referenzkunden aus vergleichbaren Praxistypen ein. Kommt Pabau für Sie infrage, buchen Sie eine Demo und sehen Sie, wie Online-Terminbuchung und digitale Formulare in Ihrer Praxis zusammenspielen.
Weiterführende Lektüre
Auf der Suche nach einer umfassenden Praxissoftware für Ihren Fachbereich? Praxissoftware für Physiotherapie zeigt die besten Systeme im direkten Vergleich für therapeutische Praxen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Hauptunterschied zwischen claysen Praxismanager und Patientify?
claysen Praxismanager ist eine Spezialsoftware für die plastisch-ästhetische Chirurgie und für Privatärzte in diesem Fach gebaut. Patientify ist breiter aufgestellt und bedient Privatärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Ergo-, Logo-, Podo- und Osteopathen sowie die ästhetische Medizin. Beide bieten laut Anbieter GOÄ-Abrechnung und Online-Terminbuchung.
Was kostet claysen Praxismanager im Vergleich zu Patientify?
Patientify veröffentlicht seine Preise: Der Starter-Tarif kostet 39 € pro Monat, der Pro-Tarif 79 € pro Monat (Stand Oktober 2026). Jeder weitere Behandler kostet im Pro-Tarif 39 € pro Monat. claysen Praxismanager nennt keine öffentlichen Preise, dort erhalten Sie ein individuelles Angebot. Fragen Sie in beiden Fällen nach den Gesamtkosten für das erste Jahr, inklusive Einrichtung, Schulung und Zusatzmodulen.
Welche Software eignet sich besser für Praxen mit ausschließlich Selbstzahlern?
Beide Systeme sind für Privat- und Selbstzahlerpraxen gebaut. Für eine plastisch-ästhetische Praxis ist claysen Praxismanager der spezifischere Fit, weil die Software genau auf dieses Fach zugeschnitten ist. Für andere Selbstzahlerpraxen, etwa Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder Privatärzte anderer Fächer, ist Patientify die naheliegende Wahl. Prüfen Sie in der Demo den Abrechnungsworkflow für Ihr Fach.
Sind beide Systeme DSGVO-konform und wo werden Daten gespeichert?
Beide Anbieter bezeichnen ihre Software als DSGVO-konform. Patientify nennt zudem Server von Hetzner in Deutschland, bei claysen sollten Sie den Speicherort erfragen. Sichern Sie sich in beiden Fällen mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab. Lassen Sie sich außerdem die technischen und organisatorischen Maßnahmen dokumentieren.
Unterstützen claysen Praxismanager und Patientify die GOÄ-Abrechnung?
Ja, beide Anbieter bestätigen die GOÄ-Abrechnung öffentlich. Bei claysen werden GOÄ-Leistungen laut Anbieter strukturiert erfasst und technisch sauber abgerechnet. Patientify deckt zusätzlich GebüH für Heilpraktiker und Heilmittel für Therapien ab. Fragen Sie im Demo-Gespräch gezielt nach Analogziffern, automatischer Liquidationserstellung und dem Export für Ihr Steuerbüro.
Welche Integrationen bieten claysen Praxismanager und Patientify an?
Der öffentlich dokumentierte Integrationsumfang beider Systeme ist begrenzt. Kritische Integrationsfragen für deutsche Praxen sind: Telematikinfrastruktur-Anbindung, Schnittstellen zu Laborsystemen und Zahlungsdienstleistern sowie DATEV-Kompatibilität. Diese sollten direkt beim jeweiligen Anbieter geklärt werden, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird.