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Tipps zur Praxisverwaltung

Abasoft Preise 2026: Was kostet die EVA-Praxissoftware?

Tanja Lepcheska
Zuletzt aktualisiert: 2. Oktober 2026
Geprüft von: Avatar-Foto Lucy Galloway

Abasoft Preise werden von der abasoft EDV-Programme GmbH nicht öffentlich kommuniziert.

Für die EVA-Praxissoftware erhalten Praxen erst nach einer Bedarfsanalyse ein individuelles Angebot. Laut Hersteller hängt der Preis von Praxisgröße, Fachrichtung und gewählten Modulen ab.

Viele deutsche Anbieter von Praxisverwaltungssystemen (PVS) verzichten auf öffentliche Preislisten. Dieser Artikel zeigt, welche Kostenfaktoren bei abasoft EVA eine Rolle spielen, welche Module das System umfasst und welche Alternativen es gibt.

Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze

Abasoft Preise werden nicht öffentlich gelistet: Praxen müssen ein individuelles Angebot anfordern.

Die Gesamtkosten hängen von Arbeitsplatzanzahl, Modulauswahl, Schulung und laufendem Support ab.

EVA richtet sich an Arztpraxen, Radiologiepraxen und MVZ; die KBV-Zertifizierung ist für GKV-Praxen ein Pflichtkriterium.

Pabau, unsere cloudbasierte Praxissoftware, kostet ab 62 USD pro Monat und Nutzer, alle Funktionen inklusive. Optionale Plus-Add-ons und Credits, etwa für SMS, kommen nur bei Bedarf hinzu.

Abasoft Preise: Was kostet die EVA-Praxissoftware?

Abasoft EVA-Preise sind nicht öffentlich einsehbar. Die abasoft EDV-Programme GmbH nennt auf ihrer Website keine Listenpreise. Interessierte Praxen fragen die Kosten über das Kontaktformular auf abasoft.de an und erhalten nach einer Bedarfsanalyse ein individuelles Angebot.

Eine Preisspanne veröffentlicht abasoft nicht. Nach Herstellerangabe richten sich die Preise nach Praxisgröße, Fachrichtung und Modulen. Ein MVZ oder eine Radiologiepraxis mit mehreren Arbeitsplätzen und Zusatzmodulen erhält daher ein anderes Angebot als eine Einzelpraxis.

Kostenfaktor Typischer Rahmen Hinweis
Basislizenz individuell Typischerweise nach Arbeitsplätzen und Modulen. abasoft nennt eine Mehrplatz-Lizenz, Details im Angebot.
Zusatzmodule (z. B. ImpfDocNE) auf Anfrage Separat buchbar
Implementierung und Schulung einmalig, variabel Häufig nicht im Grundpreis enthalten
Laufender Support und Updates Wartungsvertrag Häufig jährlich abgerechnet
Telematikinfrastruktur (TI) gesondert Konnektoren und TI-Kosten laufen meist separat

Wichtig: Die Gesamtkosten für eine PVS-Installation in Deutschland umfassen deutlich mehr als die reine Softwarelizenz. Implementierung, Schulung, Hardware-Anbindung und laufende TI-Kosten (Telematikinfrastruktur nach Gematik-Vorgaben) können die Gesamtbelastung im ersten Jahr erheblich erhöhen.

Welche Module umfasst abasoft EVA?

Laut Herstellerseite ist abasoft EVA ein modulares Praxisverwaltungssystem. Was im Basispaket enthalten ist, klären Praxen am besten im Angebot. Wer den Kostenrahmen realistisch einschätzen möchte, sollte zunächst wissen, welche Komponenten das System bietet.

  • Kernmodul EVA PVS: Terminverwaltung, GKV- und PKV-Abrechnung, elektronische Patientenakte und Dokumentation. Welche Funktionen das Basispaket umfasst, legt das Angebot fest.
  • ImpfDocNE: Spezialisiertes Modul zur Impfdokumentation und zum Impfmanagement, laut abasoft.de als eigenes Produkt geführt und separat verfügbar.
  • Zeiterfassung: Arbeitszeiterfassung und Dienstplanung für Praxisteams. Ob sie extra berechnet wird, steht im Angebot.
  • Patiententerminal: Self-Service-Check-in-Terminal für Wartezimmer, ermöglicht Selbstauskunft und Stammdatenpflege durch Patienten vor dem Gespräch.
  • GDT-Schnittstellen: Anbindung von Laborgeräten, Röntgensystemen und weiterer Medizintechnik über den deutschen GDT-Standard.
  • Radiologie-Erweiterung: Spezialisierte Funktionen für radiologische Praxen, einschließlich RIS-Unterstützung.

Jede dieser Komponenten kann die Gesamtrechnung spürbar verändern. Eine Einzelpraxis ohne Spezialbedarf kommt oft mit dem Kernmodul aus. Ein MVZ mit Impfzentrum, mehreren Standorten und eigenem Labor benötigt dagegen potenziell mehrere Zusatzmodule, und die digitale Patientenverwaltung muss entsprechend mitwachsen.

Für welche Praxistypen ist abasoft EVA geeignet?

Abasoft EVA richtet sich laut Herstellerangaben auf abasoft.de an drei Kernzielgruppen: Arztpraxen, Radiologiepraxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Das beeinflusst den Preisrahmen erheblich. Implementierungsaufwand und erforderliche Module unterscheiden sich je nach Praxistyp.

Für die GKV-Abrechnung gilt in Deutschland außerdem ein besonderes Kriterium. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert PVS-Software, bevor sie in der vertragsärztlichen Versorgung eingesetzt werden darf. Ohne KBV-Zertifizierung kann eine GKV-Praxis nicht mit den Krankenkassen abrechnen. abasoft weist EVA auf der eigenen Website als KBV-zertifiziert aus. Den aktuellen Status prüfen Praxen im KBV-Verzeichnis zertifizierter Software.

Praxistyp Relevante Module Kosteneinfluss
Hausarztpraxis (1–3 Ärzte) Kernmodul, GDT, TI Kernmodul meist ausreichend
Praxis mit Impfschwerpunkt Kernmodul + ImpfDocNE Zusatzlizenz erforderlich
Radiologiepraxis Kernmodul + Radiologie-Erweiterung + GDT Deutlich höherer Kostenrahmen
MVZ (Mehrarztbetrieb) Mehrere Module, mehrere Arbeitsplätze Höchster Kostenrahmen

Welche Faktoren beeinflussen die abasoft EVA Lizenzkosten?

Die abasoft EVA Lizenzkosten hängen von mehreren Variablen ab, die sich gegenseitig verstärken. Praxen, die nur die Basislizenz anfragen, erhalten häufig ein niedrigeres erstes Angebot. Nach der vollständigen Bedarfsanalyse kann es sich deutlich erhöhen.

  • Anzahl der Arbeitsplätze: PVS-Software wird typischerweise nach Arbeitsplätzen und Modulen lizenziert. abasoft nennt eine Mehrplatz-Lizenz, die Details stehen im Angebot.
  • Gewählte Module: ImpfDocNE führt abasoft als eigenes Produkt. Ob Zeiterfassung oder Patiententerminal extra kosten, klärt das Angebot.
  • Implementierung und Schulung: Einführungsprojekte für PVS-Software beinhalten Datenmigration, Systemkonfiguration und Mitarbeiterschulungen. Diese Einmalkosten werden häufig unterschätzt.
  • Wartung und Support: Jährliche Wartungsverträge sichern Updates, Hotline-Support und Patches. Ohne Wartungsvertrag riskieren Praxen, bei regulatorischen Änderungen (eRezept, eAU) nicht rechtzeitig aktualisierte Software zu erhalten.
  • Hardware und TI-Ausstattung: Der Konnektor für die Telematikinfrastruktur, Kartenterminals und Serverinfrastruktur kommen zur Softwarerechnung hinzu. Diese Kosten entstehen unabhängig vom gewählten PVS-Anbieter.
  • Vertragslaufzeit: Längere Bindungen bieten häufig günstigere monatliche Raten, schränken die Flexibilität aber ein.

Profi-Tipp

Fordern Sie beim Erstgespräch mit abasoft immer ein Gesamtkostenpaket an, das Implementierung, Schulung, Jahreswartung und TI-Anbindung einschließt. Ein günstiger Lizenzpreis kann durch hohe Einmalkosten schnell relativiert werden.

Ohne Listenpreis entsteht ein vergleichbares Angebot nur mit etwas Vorbereitung. Die folgenden fünf Schritte führen von der Bedarfsanalyse bis zum Vergleich mit anderen Systemen.

Ablaufgrafik in fünf Schritten zum vergleichbaren abasoft-EVA-Angebot: 1 Bedarf festlegen, 2 Gesamtpaket mit Lizenz, Implementierung, Schulung, Wartung und TI anfordern, 3 Kosten über drei Jahre durchrechnen, 4 KBV-Status prüfen, 5 Alternativen vergleichen
Die Dreijahresrechnung in Schritt drei macht Angebote mit hohen Einmalkosten und niedriger Monatsrate erst vergleichbar. Eigene Zusammenstellung auf Basis von abasoft.de und der KBV.

Abasoft EVA Preise im Vergleich: Was bieten Alternativen?

Ein aussagekräftiger Praxissoftware-Preisvergleich zwischen abasoft EVA und anderen Systemen ist schwierig, solange die meisten PVS-Anbieter ihre Preise nicht veröffentlichen. Dennoch lassen sich strukturelle Unterschiede herausarbeiten, die für die Kaufentscheidung relevant sind.

Software Preistransparenz Einstiegsmodell Hauptzielgruppe
abasoft EVA Keine öffentlichen Preise Angebot auf Anfrage GKV-Arztpraxen, Radiologie, MVZ
CGM ALBIS Keine öffentlichen Preise Angebot auf Anfrage GKV-Praxen aller Größen
Tomedo Preise nur über Anfrage/Partner Modulpreise auf Anfrage Allgemeinmedizin, Privatpraxen
Pabau Ab 62 USD pro Monat und Nutzer, alle Funktionen inklusive Preisstruktur nach Nutzerzahl, Angebot per Demo. Optionale Plus-Add-ons und Credits (z. B. SMS) nur bei Bedarf. Privatpraxen, Ästhetik, Wellness, Multi-Standort

Der strukturelle Unterschied liegt nicht nur im Preis, sondern im Preismodell. Traditionelle deutsche PVS-Anbieter kalkulieren nach Arbeitsplätzen und Modulen. Bei Pabau, der cloudbasierten Praxissoftware, die wir entwickeln, sind dagegen alle Funktionen in jedem Abonnement enthalten. Einen umfassenden Überblick über die beste Praxissoftware im Vergleich bietet unsere aktuelle Marktübersicht.

Wie Pabau die Kostenplanung für Privatpraxen vereinfacht

Pabau ist eine cloudbasierte Software für ästhetische Medizin und Privatpraxen. Sie vereint Terminverwaltung, digitale Patientenakten, Online-Terminbuchung, digitale Formulare, Rechnungsstellung, Automatisierungen und Reporting in einem System. Anders als abasoft EVA richtet sich Pabau nicht an GKV-Praxen mit KBV-Abrechnungspflicht. Die Zielgruppe sind Praxen, die privat abrechnen oder in der ästhetischen Medizin, im Wellness-Bereich oder in privaten Gesundheitszentren tätig sind.

Drei Unterschiede fallen beim direkten Vergleich besonders ins Gewicht. Erstens veröffentlicht Pabau seine transparente Preisgestaltung: ab 62 USD pro Monat und Nutzer, alle Funktionen inklusive. Zweitens läuft Pabau vollständig in der Cloud, eine lokale Serverinfrastruktur ist nicht nötig. Drittens sind alle Funktionen in jedem Abonnement enthalten, ohne dass Praxen für Formulare, Online-Terminbuchung oder Patientenakten zusätzlich zahlen. Optionale Plus-Add-ons und Credits, etwa für SMS, kommen nur bei Bedarf hinzu.

  • Für wen ist Pabau geeignet: Praxen für Ästhetik, Dermatologie, Privatmedizin, Wellness-Kliniken, Multi-Standort-Betriebe.
  • Für wen ist abasoft EVA geeignet: GKV-zugelassene Arztpraxen, Radiologiepraxen, MVZ mit KBV-Abrechnungspflicht.

Pabau wird auf Capterra mit 4,5 von 5 Sternen bewertet. Nutzer heben besonders hervor, dass alle Praxisprozesse in einem System laufen, ohne mehrere separate Tools kombinieren zu müssen. Weitere Alternativen finden Sie in unserem Überblick über moderne Klinik-Software.

Transparente Preise. Voller Funktionsumfang.

Bei Pabau sind alle Funktionen in jedem Abonnement enthalten, und der Preis richtet sich nach der Nutzerzahl. Buchen Sie eine kostenlose Demo und sehen Sie, was Pabau für Ihre Praxis leisten kann.

Pabau Praxissoftware Demo

Fazit

Fehlende Preistransparenz ist das größte Hindernis beim Vergleich von Praxissoftware in Deutschland. Praxen, die abasoft EVA evaluieren, sollten ein detailliertes Gesamtkostenpaket anfragen. Es sollte Lizenz-, Implementierungs-, Schulungs-, Wartungs- und TI-Kosten über mindestens drei Jahre abbilden. Nur so ist ein realistischer Vergleich mit anderen Systemen möglich.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte empfiehlt außerdem, bei jeder Software-Evaluation den Nachweis DSGVO-konformer Datenhaltung anzufordern. Dieser Punkt sollte in keiner Vertragsverhandlung fehlen.

Wer eine Alternative mit veröffentlichten Preisen sucht, findet in Pabau einen Ansatz, der besonders zu privaten und ästhetischen Praxen passt. Buchen Sie eine Demo, um zu sehen, wie Pabau Ihre Praxisabläufe abbildet und welche Kosten Sie vorab kennen.

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Welche Praxissoftware passt zu meiner Fachrichtung? Praxissoftware: die 7 besten Lösungen im Vergleich gibt einen strukturierten Marktüberblick für verschiedene Praxistypen.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet abasoft EVA Praxissoftware?

abasoft veröffentlicht keine Preise für EVA. Praxen erhalten die Kosten erst nach einer individuellen Bedarfsanalyse und einem Angebotsgespräch mit abasoft. Hinzu kommen einmalige Implementierungskosten.

Welche Lizenzmodelle bietet abasoft an?

Abasoft bietet ein modulares Lizenzmodell. Lizenziert wird typischerweise nach Arbeitsplätzen und Modulen. abasoft nennt eine Mehrplatz-Lizenz, die Details stehen im Angebot. Zusatzmodule wie ImpfDocNE werden separat erworben. Laufende Wartungsverträge sichern Updates und Support, insbesondere bei regulatorischen Anforderungen wie eRezept und eAU.

Gibt es eine kostenlose Testversion von abasoft EVA?

Eine kostenlose Testversion bewirbt abasoft nicht. abasoft bietet aber eine kostenlose Live-Demo und eine unverbindliche Test-Datenkonvertierung an. Beides fragen Praxen über das Kontaktformular auf abasoft.de an.

Gibt es Alternativen zu abasoft EVA?

Ja. Für GKV-Praxen mit KBV-Abrechnungspflicht sind CGM ALBIS, Medistar und Tomedo relevante Alternativen. Für Privatpraxen, ästhetische Praxen und Wellness-Kliniken bietet Pabau eine cloudbasierte Alternative ab 62 USD pro Monat und Nutzer, alle Funktionen inklusive. Optionale Plus-Add-ons und Credits, etwa für SMS, kommen nur bei Bedarf hinzu.

Was ist in den abasoft Preisen enthalten?

Laut Herstellerseite ist EVA modular aufgebaut. Was im Basispaket enthalten ist, klären Praxen im Angebot. ImpfDocNE führt abasoft als eigenes Produkt. Implementierung, Schulung und Wartungsvertrag kommen in der Regel hinzu.

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