Pixelmedics vs Patientify ist vor allem eine Frage des Fachgebiets. Pixelmedics passt zu Praxen für ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin und Dermatologie mit vielen Selbstzahler- und IGeL-Leistungen. Patientify ist die bessere Wahl für Privatpraxen und Heilpraktiker, die mit veröffentlichten Preisen ab 39 € im Monat planen möchten.
Der größte praktische Unterschied liegt beim Budget. Patientify nennt alle Tarife offen, Pixelmedics erstellt Angebote nur auf Anfrage. Bei Online-Terminbuchung und Schnittstellen liegen beide näher beieinander, als es auf den ersten Blick scheint.
Das Wichtigste in Kürze
Pixelmedics richtet sich an ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin und Dermatologie, Patientify an Privatpraxen und Heilpraktiker.
Patientify veröffentlicht seine Preise mit 39 € für Starter und 79 € für Pro pro Monat netto, Pixelmedics nennt Preise nur auf Anfrage.
Online-Terminbuchung bieten beide Systeme, bei Patientify allerdings erst ab dem Pro-Tarif.
Pixelmedics dokumentiert Schnittstellen wie DATEV-Export, GDT-Geräteanbindung und das Implantateregister Deutschland.
Pabau berechnet Preise nach Standorten und Nutzern und enthält alle Funktionen in jedem Abo, auch für mehrere Standorte.
Pixelmedics vs Patientify: Kurzvergleich auf einen Blick
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Pixelmedics und Patientify im Überblick:
Was ist Pixelmedics?
Pixelmedics ist eine Praxissoftware für ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin und Dermatologie im DACH-Raum. Sie ist auf Selbstzahler- und IGeL-Leistungen ausgerichtet.
Das System deckt Behandlungsdokumentation, Terminverwaltung, Online-Terminbuchung und die digitale Patientenakte ab. Eine Übersicht über andere Anbieter finden Sie unter Alternativen zu Pixelmedics.
Bei den Schnittstellen nennt Pixelmedics DATEV-Export, GDT-Geräteanbindung, PVS-Schnittstellen, eine Medikamentendatenbank und das Implantateregister Deutschland (IRD). Preise veröffentlicht der Anbieter nicht. Ein Angebot gibt es nur auf direkte Anfrage.
Stärken von Pixelmedics
- Spezialisierte Dokumentationsworkflows für ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin und Dermatologie
- Ausrichtung auf Selbstzahler- und IGeL-Leistungen
- Dokumentierte Schnittstellen wie DATEV-Export, GDT-Geräteanbindung und Implantateregister Deutschland (IRD)
- DACH-Marktfokus mit deutschsprachigem Support (laut Anbieterangaben)
Einschränkungen von Pixelmedics
- Keine öffentlichen Preisangaben verfügbar
- Keine kostenlose Testphase öffentlich angegeben
- Eignung für Heilpraktiker-Praxen nicht bestätigt
Was ist Patientify?
Patientify ist eine Praxisverwaltungssoftware für private Arztpraxen, Heilpraktiker und Selbstzahler-Praxen im deutschsprachigen Raum.
Die Plattform legt ihren Schwerpunkt auf digitale Patientenakten, strukturierte Aktenführung und die Organisation von Einzel- und Gemeinschaftspraxen. Laut verfügbarem Nutzerfeedback eignet sich Patientify besonders für Praxen, die papierlos arbeiten möchten.
Patientify spricht damit eine breitere Zielgruppe an als Pixelmedics. Heilpraktiker, privatärztliche Praxen und Selbstzahler-Kliniken finden hier ein System, das auf ihre Abrechnungs- und Dokumentationslogik zugeschnitten ist.
Anders als Pixelmedics veröffentlicht Patientify seine Preise. Starter kostet 39 € und Pro 79 € pro Monat, jeweils netto zzgl. 19 % USt. Alle Tarifdetails zeigt die Seite Patientify Preise, weitere Anbieter finden Sie unter Alternativen zu Patientify.
Stärken von Patientify
- Digitale Patientenakte als Kernfunktion mit strukturierter Aktenführung
- Geeignet für Einzelpraxen und Gemeinschaftspraxen
- Auf Heilpraktiker und Privatpraxen ausgerichtete Workflows
- Veröffentlichte Preise und 14 Tage kostenloser Test ohne Kreditkarte
- Nutzerfreundlicher Einstieg laut verfügbarem Feedback
Einschränkungen von Patientify
- Online-Terminbuchung und Online-Anamnese erst ab dem Pro-Tarif
- Bewertungen auf Capterra und G2 nicht verifiziert
- Videosprechstunde, Zahlungsterminal und Automatisierung kosten als Zusatzmodule extra
Funktionen im Vergleich
Pixelmedics priorisiert Dokumentationsworkflows für ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin und Dermatologie. Patientify setzt auf breite Praxisorganisation für Privatpraxen und Heilpraktiker. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Funktionsbereiche zusammen.
Patientenakten und Dokumentation
Beide Systeme bieten digitale Patientenakten, unterscheiden sich jedoch im Ansatz. Pixelmedics ist auf die Dokumentation ästhetischer Behandlungen ausgelegt. Behandlungsverläufe, präoperative Befunde und postoperative Notizen stehen im Mittelpunkt. Patientify verfolgt einen generalistischeren Ansatz für verschiedene Fachrichtungen im Privatpraxis-Bereich.
Weil Pixelmedics auch ästhetische Medizin und Dermatologie abdeckt, passt es zu Praxen mit Injektionen, Laser oder Hautbehandlungen. Patientify spielt seine Stärken eher in Praxen aus, deren Leistungen außerhalb der Ästhetik liegen. Eine umfassende Patientenverwaltungssoftware im Vergleich hilft dabei, die eigenen Anforderungen präzise zu definieren.
Online-Terminbuchung und Kalender
Beide Systeme bieten Online-Terminbuchung für Patienten. Pixelmedics bewirbt sie auf seiner Website, Patientify schaltet sie ab dem Pro-Tarif ohne zusätzliches Website-Plugin frei. Im Starter-Tarif von Patientify gibt es nur den Terminkalender mit Erinnerungen.
Patientinnen und Patienten erwarten heute, Termine selbst zu buchen und Erinnerungen zu erhalten. Praxen, die stark auf Neupatienten-Buchungen über ihre Website angewiesen sind, sollten in der Demo prüfen, wie Erinnerungen und Bestätigungs-E-Mails konfiguriert werden.
Integrationen und Drittanbieter-Anbindungen
Pixelmedics nennt DATEV-Export, GDT-Geräteanbindung, PVS-Schnittstellen, eine Medikamentendatenbank und die Anbindung an das Implantateregister Deutschland (IRD). Die IRD-Anbindung ist für Praxen relevant, die meldepflichtige Implantate einsetzen.
Patientify bietet schon im Starter-Tarif einen DATEV-kompatiblen Monatsexport für das Steuerbüro. Videosprechstunde, Zahlungsterminal und Automatisierung ergänzen Sie als Zusatzmodule ab 5 € pro Monat.
Profi-Tipp
Fragen Sie bei jedem Softwareanbieter vor Vertragsabschluss konkret nach: Welche Zahlungsdienstleister sind angebunden? Gibt es eine DATEV-Schnittstelle? Und welche API-Optionen stehen für eigene Integrationen zur Verfügung? Diese drei Fragen decken die häufigsten Integrationslücken in deutschen Praxissoftware-Produkten auf.
Pixelmedics vs Patientify: Preisvergleich
Nur Pixelmedics veröffentlicht keine Preise, ein individuelles Angebot gibt es dort ausschließlich auf Anfrage. Patientify nennt drei Tarife: Starter für 39 €, Pro für 79 € pro Monat und Individuell auf Anfrage. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. 19 % USt.
Im Pro-Tarif kostet jeder weitere Behandler 39 € im Monat. Eine Praxis mit drei Behandlern zahlt damit 157 € netto, wie die Übersicht zeigt.

Für die Budgetplanung heißt das: Bei Patientify lassen sich die Monatskosten vorab ausrechnen, bei Pixelmedics erst nach Demo und Angebot. Rechnen Sie bei Patientify die Zusatzmodule mit ein, wenn Sie Videosprechstunde oder Kartenzahlung brauchen.
Onboarding und Kundensupport
Patientify wird im verfügbaren Nutzerfeedback als nutzerfreundlich beim Einstieg beschrieben. Mit dem 14-tägigen Test ohne Kreditkarte können Sie das selbst prüfen.
Details zu Datenmigration und Schulungen sind für keines der beiden Systeme öffentlich dokumentiert. Für Pixelmedics liegen keine verifizierten Kundenaussagen zur Onboarding-Qualität vor.
Das Onboarding ist für Praxen ein kritischer Faktor: Ein schlechter Start kostet Wochen an Produktivität und bindet Ressourcen, die im Praxisbetrieb fehlen.
Relevante Fragen an jeden Anbieter sind daher:
- Gibt es dedizierte Ansprechpartner während der Einführungsphase?
- Wie lange dauert die typische Implementierung?
- Ist Datenmigration aus dem Vorsystem im Preis enthalten?
- Welche Schulungsformate werden angeboten (Video, Live-Sessions, Dokumentation)?
- Wie erreiche ich den Support im laufenden Betrieb, und wie schnell reagiert dieser?
Für welche Praxis eignet sich welches System?
Wann ist Pixelmedics die bessere Wahl?
Pixelmedics ist die bessere Wahl für Praxen der ästhetischen Chirurgie, ästhetischen Medizin und Dermatologie, die viele Selbstzahler- und IGeL-Leistungen erbringen. Wer Implantate ans IRD meldet oder Geräte per GDT anbindet, findet die nötigen Schnittstellen bereits im System.
- Ästhetisch-chirurgische und plastisch-chirurgische Praxen
- Praxen für ästhetische Medizin und Dermatologie
- Praxen mit hohem Anteil an Selbstzahler- und IGeL-Leistungen
- Teams, die Preise und Details direkt beim Anbieter anfragen möchten
Wann ist Patientify die bessere Wahl?
Patientify eignet sich für Heilpraktiker, privatärztliche Praxen und Selbstzahler-Kliniken, die eine flexible digitale Patientenakte suchen. Besonders für Einzelpraxen oder kleine Gemeinschaftspraxen, die papierlos arbeiten möchten, bietet Patientify laut Nutzerfeedback eine solide Grundlage. Mit 39 € netto im Starter-Tarif ist der Einstieg zudem klar kalkulierbar.
- Heilpraktiker und alternativmedizinische Praxen
- Privatärztliche Praxen und Selbstzahler-Kliniken
- Solo-Praxen oder kleine Teams (Einzelpraxis und Gemeinschaftspraxis)
- Praxen, die modernen, papierlosen Praxisworkflow priorisieren
Entscheidungshilfe auf einen Blick
Die richtige Softwareentscheidung hängt von drei Kernfaktoren ab: Praxistyp, Funktionsanforderungen und Budget.
DSGVO und Datenschutz bei beiden Systemen
Für Praxen in Deutschland und der DACH-Region ist die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) keine Option, sondern Pflicht. Jede Software, die Patientendaten verarbeitet, muss ihr entsprechen. Das betrifft vor allem Datenspeicherort (EU-Server), Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und technisch-organisatorische Maßnahmen (TOMs).
Patientify gibt Hosting in Deutschland an, der Anbieter sitzt im bayerischen Penzberg. Für Pixelmedics sind keine öffentlich verifizierten DSGVO-Zertifizierungen oder Angaben zum Serverstandort verfügbar. Fordern Sie vor Vertragsabschluss bei beiden Anbietern einen AVV und eine Übersicht der TOMs an. Lassen Sie die Unterlagen anschließend von Ihrem Datenschutzbeauftragten prüfen.
Gibt es eine bessere Alternative zu Pixelmedics und Patientify?
Für Praxen mit wachsendem Team oder mehreren Standorten ist Pabau eine Alternative zu beiden Systemen. Pabau ist die Praxismanagement-Plattform, die wir entwickeln, und wird von ästhetischen Kliniken, medizinischen Spas und Privatpraxen weltweit genutzt. Sie vereint Patientenverwaltung,
Online-Terminbuchung, digitale Formulare, Behandlungsdokumentation, Vorher-Nachher-Fotos und Marketingautomatisierung in einem System.
Im Vergleich zu den beiden DACH-Produkten unterscheidet sich Pabau in drei Punkten:
- Preise nach Standorten und Nutzern, mit allen Funktionen in jedem Abo
- Über 30 native Integrationen wie Stripe, Xero und Google Calendar, dazu Zapier, Make und eine offene API
- Strukturiertes Onboarding mit Datenmigration und einem festen Client Coordinator
Kliniken, die Software für ästhetische Medizin evaluieren, können alle Funktionen in einer Demo mit den eigenen Abläufen durchspielen. Pabau wächst dabei mit, von der Einzelpraxis bis zur Klinikgruppe mit mehreren Standorten.
Pabau wird auf Capterra mit 4,7 von 5 Sternen bewertet (mehr als 600 verifizierte Bewertungen, laut Capterra). Hervorgehoben werden vor allem der Funktionsumfang für wachsende ästhetische Kliniken, die Online-Buchung und die Automatisierung. Verbesserungspotenzial sehen Nutzer bei der initialen Lernkurve und beim Einführungsaufwand für kleinere Praxen.
Alle Funktionen in jedem Abo, für jeden Standort
Pabau bündelt Online-Buchung, Dokumentation und Rechnungen in einem System, mit Preisen nach Standorten und Nutzern. Ein strukturiertes Onboarding mit Datenmigration sorgt für einen reibungslosen Start.

Fazit
Entscheiden Sie zuerst nach Fachgebiet und erst danach nach Funktionen. Eine Praxis für ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin oder Dermatologie bekommt mit Pixelmedics die passenden Schnittstellen bis hin zum Implantateregister. Eine Heilpraktiker- oder Privatpraxis fährt mit Patientify günstiger und kennt ihre Kosten vorab.
Der Kompromiss liegt beim Budget. Bei Pixelmedics kennen Sie den Preis erst nach dem Angebot, bei Patientify steigt er mit jedem weiteren Behandler um 39 € im Monat. Wer mehrere Standorte plant, sollte deshalb früh eine Plattform wählen, die ohne Systemwechsel mitwächst.
Pabau berechnet Preise nach Standorten und Nutzern und enthält alle Funktionen in jedem Abo. Buchen Sie eine kostenlose Demo und sehen Sie, wie Pabau Buchung, Dokumentation und Rechnungen Ihrer Praxis an einem Ort bündelt.
Weiterführende Lektüre
Suchen Sie eine Übersicht aller Softwareoptionen für ästhetische Praxen? Software für ästhetische Medizin: die 7 besten Lösungen 2026 liefert einen strukturierten Vergleich der führenden Systeme.
Möchten Sie wissen, was Patientify kostet? Patientify Preise 2026 zeigt alle verfügbaren Tarifinformationen und Alternativen im Überblick.
Interessiert Sie ein Vergleich der besten Patientenverwaltungssysteme? Patientenverwaltungssoftware: die 9 besten Systeme im Vergleich hilft Ihnen, die richtige Wahl für Ihre Praxis zu treffen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Hauptunterschied zwischen Pixelmedics und Patientify?
Pixelmedics richtet sich an Praxen für ästhetische Chirurgie, ästhetische Medizin und Dermatologie mit Selbstzahler- und IGeL-Leistungen. Patientify ist eine flexible Praxisverwaltung für Heilpraktiker, Privatärzte und Selbstzahler-Praxen. Zudem veröffentlicht nur Patientify seine Preise.
Ist Patientify für Heilpraktiker geeignet?
Ja, laut verfügbarem Nutzerfeedback ist Patientify für Heilpraktiker-Praxen geeignet. Das System unterstützt sowohl Einzelpraxen als auch Gemeinschaftspraxen und ist auf die Dokumentationsanforderungen von Privatpraxen und alternativen Medizinpraktiken ausgerichtet.
Wie unterscheiden sich die Preise von Pixelmedics und Patientify?
Patientify veröffentlicht seine Preise: Starter kostet 39 €, Pro 79 € pro Monat, jeweils netto zzgl. 19 % USt. Im Pro-Tarif kostet jeder weitere Behandler 39 € im Monat, der Tarif Individuell ist auf Anfrage. Pixelmedics nennt keine Preise und erstellt Angebote nur auf Anfrage.
Welches System eignet sich besser für eine Solo-Ästhetikpraxis?
Für eine Solo-Ästhetikpraxis mit Injektionen, Laser oder Hautbehandlungen passt Pixelmedics, weil es ästhetische Medizin und Dermatologie abdeckt. Patientify ist die günstigere Wahl, wenn die Praxis kaum ästhetische Spezialfunktionen braucht. Online-Terminbuchung kostet dort im Pro-Tarif 79 € netto im Monat. Vergleichen Sie beide Systeme am besten per Demo oder Testphase.
Was bietet Pabau, das Pixelmedics und Patientify nicht haben?
Pabau bietet Preise nach Standorten und Nutzern mit allen Funktionen in jedem Abo, über 30 native Integrationen und Multi-Standort-Unterstützung. Dazu kommen Online-Buchung, Marketingautomatisierung und Vorher-Nachher-Fotomanagement in einer Plattform. Auf Capterra hat Pabau über 600 Bewertungen, für Pixelmedics und Patientify konnten wir keine Bewertungen verifizieren.
Sind Pixelmedics und Patientify DSGVO-konform?
Patientify gibt Hosting in Deutschland an und hat seinen Sitz in Penzberg. Für Pixelmedics sind keine öffentlich verifizierten Angaben zu DSGVO-Zertifizierung oder Serverstandort auffindbar. Fordern Sie vor Vertragsabschluss bei beiden Anbietern einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und die technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOMs) schriftlich an.



