Die iPrax Kosten bestehen aus einer Lizenzgebühr, deren Höhe iPrax Systems nicht öffentlich nennt. Den aktuellen Preis erhalten Sie über die Preisliste des Anbieters oder per Anfrage. Laut Anbieter lässt sich die Lizenzgebühr bis zu 100 Tage nach dem Kauf erstatten, und im App Store gibt es eine kostenlose Version.
Hinzu kommt die Hardware, denn iPrax läuft nur auf iPhone, iPad und Mac. Für eine genaue Rechnung addieren Sie also Lizenz, mögliche Extra-Module, Support und ein Apple-Gerät pro Behandler.
Das Wichtigste in Kürze
iPrax nennt keinen festen Preis: Es gilt eine Lizenzgebühr laut aktueller Preisliste, die Sie per Angebot anfordern.
Laut Anbieter wird die Lizenzgebühr bis zu 100 Tage nach dem Kauf erstattet, und im App Store gibt es eine kostenlose Version.
iPrax richtet sich an Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie, Heilpraktiker und Privatpraxen in Deutschland.
Die Software läuft nur auf Apple-Geräten (iPhone, iPad, Mac). Windows- oder Android-Nutzer benötigen eine Alternative.
Pabau ist eine browserbasierte Alternative für Privatpraxen ohne Kassenabrechnung, bei der jedes Abo alle Funktionen enthält.
Was ist iPrax? Kurze Produktübersicht
iPrax ist eine Praxissoftware von iPrax Systems aus München. Sie richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Heilpraktiker sowie an Privatpraxen. Die Software deckt Termine und Patientenakten ab, Kassenpraxen nutzen sie zudem für die Heilmittelabrechnung mit den Krankenkassen.
Die Software ist nur über den Apple App Store erhältlich und läuft auf iPhone, iPad und Mac. iPrax ist auf den deutschen Markt und dessen GKV-Abrechnung ausgerichtet. Wer auf Windows oder Android arbeitet, scheidet als Nutzer damit von vornherein aus.
Die Kernfunktionen sind:
- Termine und Kalender für mehrere Behandler
- Digitale Patientenakten und Behandlungsnotizen
- Heilmittelabrechnung nach Heilmittelrichtlinie (HMR) mit Krankenkassen
- Rezepte verwalten und Verordnungen prüfen
- iOS-native Oberfläche für iPhone, iPad und Mac
iPrax Kosten: Preismodell und Lizenzgebühren
iPrax berechnet für die Software eine Lizenzgebühr. Einen festen Betrag nennt iPrax Systems auf der eigenen Website nicht, gilt laut Anbieter immer die aktuelle Preisliste. Ob die Lizenz einmalig oder laufend anfällt, geht aus der Website ebenfalls nicht hervor.
Zwei Angaben macht der Anbieter dennoch. Die Lizenzgebühr lässt sich bis zu 100 Tage nach dem Kauf erstatten. Außerdem verweist iPrax auf eine kostenlose Version im App Store. Die Übersicht trennt, was belegt ist und was Sie im Angebot klären sollten.

Diese Kostenposten sollten Sie bei der Anfrage einzeln erfragen:
Weil die Website kein Preismodell nennt, lohnt ein Blick auf die Kosten über drei bis fünf Jahre. Lassen Sie sich deshalb schriftlich bestätigen, welche Kosten nach dem Kauf noch anfallen.
Welche Posten den Gesamtpreis bestimmen
Neben der Lizenz bestimmen das Abrechnungsmodul, Updates, Support und die Apple-Hardware, was iPrax Ihre Praxis tatsächlich kostet.
Abrechnungsfunktionen und deren Kosten
Für Kassenpraxen ist die Heilmittelabrechnung der Kern jeder Praxissoftware, denn jede Verordnung muss zur Heilmittel-Richtlinie des G-BA passen. iPrax bietet die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen an, also die digitale Weitergabe der Abrechnungsdaten.
Was das Abrechnungsmodul kostet, hängt davon ab, ob es in der Lizenz enthalten ist oder separat erworben werden muss. Vor dem Kauf sollten Sie folgende Fragen direkt bei iPrax klären:
- Ist die GKV-Abrechnung in der Basislizenz enthalten?
- Werden separate Gebühren pro Abrechnung oder Rezept erhoben?
- Gibt es monatliche Folgekosten für das Abrechnungsmodul?
- Wie werden Anpassungen berechnet, wenn sich die Heilmittelrichtlinie ändert?
Apple-Geräte als versteckte Kosten
Ein oft übersehener Posten: iPrax läuft nur auf Apple-Hardware. Wer noch kein iPhone, iPad oder Mac besitzt, muss diesen Kauf in die Rechnung einbeziehen. Ein aktuelles iPad mit genug Speicher kostet ab rund 350 Euro, ein Mac mini ab rund 700 Euro.
Für Praxen mit mehreren Behandlern bedeutet das: Jede Person benötigt ein Apple-Gerät. Bei einer Physiotherapiepraxis mit fünf Therapeuten summieren sich diese Kosten auf rund 1.750 Euro (iPads) bis über 3.500 Euro (Mac mini).
Profi-Tipp
Berechnen Sie die iPrax Kosten über drei Jahre: Lizenzgebühr laut Angebot, mögliche Modulkosten, Supportgebühren und Hardware für alle Behandler. Vergleichen Sie diesen Betrag dann mit den Gesamtkosten eines Abonnements wie bei Pabau. Fragen Sie dabei gezielt nach Folgekosten für Updates und Support.
Für wen sich iPrax lohnt
iPrax ist klar auf einen bestimmten Markt ausgerichtet: Praxen in Deutschland, die nur Apple-Geräte nutzen und häufig mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen. Wer in dieses Profil passt, bekommt eine spezialisierte Lösung.
Für Physiotherapeuten, die die deutsche GKV-Abrechnung eng eingebunden brauchen, bietet iPrax eine passende Oberfläche. Mehr dazu lesen Sie in unserem Überblick zu Praxissoftware für Physiotherapie, der die wichtigsten Lösungen vergleicht.
iPrax lohnt sich besonders für:
- Einzelpraxen und kleine Teams, die bereits Apple-Geräte im Einsatz haben
- Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen mit Kassenzulassung und vielen GKV-Abrechnungen
- Heilpraktiker und Privatpraxen, die eine iOS-native Benutzeroberfläche bevorzugen
Weniger geeignet ist iPrax für:
- Praxen mit Windows- oder Android-Geräten
- Praxen außerhalb Deutschlands, da iPrax auf die deutsche GKV-Abrechnung ausgerichtet ist
- Wachsende Praxen, die eine Cloudlösung für mehrere Standorte brauchen
Preismodelle der Alternativen im Vergleich
Die gängigen Alternativen unterscheiden sich vor allem im Preismodell, in der Zielgruppe und in der Plattform. Die Übersicht zeigt, wie sich iPrax, thevea und Pabau unterscheiden:
Einen ausführlichen Vergleich der Thevea Kosten im Vergleich zu anderen Systemen finden Sie in unserem separaten Beitrag.
Welche Alternativen zu iPrax gibt es?
Wer eine Lösung für jedes Gerät sucht oder Lizenzkosten vergleichen will, hat mehrere Optionen. Für Heilmittelpraxen mit Kassenabrechnung ist thevea die passende Alternative. Ergosoft richtet sich dagegen an Psychotherapeuten, die Ergosoft Preise für Psychotherapeuten haben wir gesondert aufgeschlüsselt.
Einen direkten Vergleich zweier Fachlösungen bietet unser Artikel zu iPrax vs. Epikur im Vergleich. Dort sehen Sie die Unterschiede bei Abrechnung, Bedienung und Kosten direkt nebeneinander.
Für Praxen, die mehr Systeme vergleichen möchten, bietet unser Überblick zur Praxissoftware im Vergleich einen klaren Marktüberblick mit Vor- und Nachteilen der wichtigsten Systeme.
Pabau als Alternative für Privatpraxen ohne Apple-Bindung
Bei iPrax prüfen Praxen Lizenz, Module, Support und Geräte einzeln, bevor sie die Gesamtkosten kennen. Pabau, die cloudbasierte Praxissoftware, die wir entwickeln, rechnet stattdessen über ein Abonnement ab. Der Preis richtet sich nach Nutzerzahl und Standorten, und jedes Abo enthält alle Funktionen.
Dazu gehören Termine, Online-Buchung, digitale Patientenakten, Formulare und Zahlungen. Pabau läuft im Browser auf jedem Gerät, sodass Sie nicht für jeden Behandler Apple-Hardware kaufen müssen.
Pabau ist nicht auf die GKV-Heilmittelabrechnung ausgerichtet. Am besten passt es deshalb zu Privatpraxen, Heilpraktikern und Therapiezentren mit Selbstzahlern. Den Preis für Ihre Praxis erfahren Sie in einer persönlichen Demo, danach begleitet Sie ein strukturiertes Onboarding.
Praxissoftware ohne Apple-Bindung kennenlernen
Pabau bündelt Termine, Patientenakten und Zahlungen für Privatpraxen in einer Cloud-Lösung, die auf jedem Gerät läuft. Jedes Abo enthält alle Funktionen, den Preis erfahren Sie in einer persönlichen Demo.

Fazit
Ob sich die iPrax Kosten lohnen, entscheidet das Angebot, das Sie anfordern. Für Kassenpraxen in Deutschland, die bereits mit iPhone, iPad oder Mac arbeiten, ist iPrax eine passende Wahl. Lassen Sie sich mit der Preisliste schriftlich bestätigen, ob die Lizenz einmalig oder laufend anfällt.
Nutzen Sie danach die 100-Tage-Erstattung, um die Abrechnung im Praxisalltag zu prüfen. Wer erst Apple-Geräte für das ganze Team kaufen müsste, sollte diese Hardware vor der Unterschrift in die Rechnung aufnehmen.
Führen Sie eine Privatpraxis ohne Kassenabrechnung, lohnt der Vergleich mit einem Abonnement. Jetzt eine Demo buchen und sehen, wie Pabau Termine, Akten und Zahlungen Ihrer Praxis auf jedem Gerät zusammenführt.
Weiterführende Lektüre
Welche Praxissoftware eignet sich für Physiotherapeuten? Praxissoftware für Physiotherapie vergleicht die fünf besten Systeme für Therapeuten im DACH-Raum.
Was kostet thevea im Vergleich? Thevea Kosten 2026 schlüsselt Pakete, Gebühren und Alternativen zu thevea genau auf.
iPrax oder Epikur: Was passt zu Ihrer Fachrichtung? iPrax vs. Epikur im Vergleich beleuchtet die Unterschiede in Abrechnungstiefe und Lizenzmodell.
Häufig gestellte Fragen
Was ist iPrax und für wen ist die Software geeignet?
iPrax ist eine Praxissoftware von iPrax Systems für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie sowie für Heilpraktiker und Privatpraxen in Deutschland. Die Anwendung läuft nur auf iOS- und macOS-Geräten und unterstützt die GKV-Heilmittelabrechnung.
Was kostet iPrax pro Monat?
iPrax Systems nennt auf der eigenen Website keinen Monatspreis, sondern eine Lizenzgebühr laut aktueller Preisliste. Ob sie einmalig oder laufend anfällt, klären Sie am besten per Anfrage auf iprax-systems.com. Laut Anbieter lässt sich die Lizenzgebühr bis zu 100 Tage nach dem Kauf erstatten.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu iPrax?
Eine kostenlose, vollwertige Alternative für die GKV-Heilmittelabrechnung ist nicht bekannt. iPrax selbst bietet im App Store eine kostenlose Version an. Pabau bietet eine persönliche Demo und ein strukturiertes Onboarding, keine kostenlose Testphase.
Wie hoch ist die Lizenzgebühr für iPrax?
iPrax Systems weist die Höhe der Lizenzgebühr nicht öffentlich aus. Es gilt die aktuelle Preisliste des Anbieters, die Sie zusammen mit einem Angebot anfordern können. Fragen Sie dabei auch nach den Kosten für Abrechnungsmodul, Updates und Support.
Welche Praxissoftware ist die beste Alternative zu iPrax für Nicht-Apple-Nutzer?
Für Praxen ohne Apple-Geräte kommen browserbasierte Lösungen wie thevea oder Pabau infrage. Thevea richtet sich an Kassenpraxen mit Heilmittelabrechnung. Pabau läuft auf jedem Endgerät und eignet sich für Privatpraxen ohne Kassenabrechnung, auch mit internationalem Patientenstamm.



