Die besten Alternativen zu RED Medical hängen an einer Frage: Rechnen Sie mit der gesetzlichen Krankenversicherung ab oder nicht? Für Privatpraxen, ästhetische Medizin und Praxen mit mehreren Standorten empfehlen wir Pabau, unsere cloudbasierte Software für Termine, Dokumentation und Abrechnung. Kassenpsychotherapeuten greifen eher zu Epikur oder PsyPrax, Haus- und Fachärzte mit Mac zu tomedo.
Kleine Privatpraxen mit schmalem Budget starten mit Patientify. RED Medical ist vor allem bei Psychotherapeuten und Poolärzten verbreitet. Wer wechselt, will meist eine modernere Oberfläche, mehr Standorte oder planbarere Kosten. Entscheidend ist deshalb zuerst der Abrechnungsweg, danach folgen Preis und Wechselaufwand.
Das Wichtigste in Kürze
1. Pabau — die beste Wahl für Privatpraxen, ästhetische Medizin und Praxen mit mehreren Standorten.
2. Epikur — KBV-zertifizierte Praxissoftware für Psychotherapeuten und Ärzte mit Kassenzulassung.
3. PsyPrax — Komplettpaket mit TI-Zugang für Psychotherapiepraxen mit Kassensitz.
4. tomedo — KBV-zertifizierte Arztsoftware für Allgemein- und Facharztpraxen, die mit Mac arbeiten.
5. Patientify — günstiger Einstieg für kleine Privatpraxen mit GOÄ- oder GebüH-Abrechnung.
Die fünf Alternativen im Überblick
Die Tabelle zeigt, für wen sich jede Lösung eignet und was sie laut Anbieter kostet:
Noch schneller gelingt die Vorauswahl mit zwei Fragen. Rechnen Sie mit der GKV ab, und welche Fachrichtung hat Ihre Praxis? Der Entscheidungspfad ordnet jeder Antwort eine Lösung zu.

Warum Praxen eine Alternative zu RED Medical suchen
RED Medical ist eine etablierte, browserbasierte Praxissoftware aus Deutschland. Verbreitet ist sie vor allem bei Psychotherapeuten und Poolärzten. In Fachforen und auf Bewertungsplattformen nennen Praxisinhaber vor allem vier Gründe für einen Wechsel:
- TI-Anbindung: Kosten und Einrichtung über RED telematik sind für manche Praxen schwer kalkulierbar.
- Veraltete Benutzeroberfläche: Nutzerberichte beschreiben die Oberfläche als weniger intuitiv als neuere cloudbasierte Alternativen.
- Eingeschränkte Skalierbarkeit: Praxen, die wachsen oder mehrere Standorte verwalten, stoßen schnell an Grenzen.
- Kosten und Transparenz: Lizenzmodelle und Zusatzkosten sind für viele Praxen schwer zu überblicken. Mehr dazu unter RED Medical Kosten 2026.
Die Gründe sagen weniger über RED Medical aus als über den Bedarf der Praxis. Wer nur Privatpatienten behandelt oder mehrere Standorte führt, findet unter den Alternativen passendere Optionen. Die fünf Anbieter im Einzelnen:
1. Pabau: die beste Alternative zu RED Medical für wachsende Privatpraxen
Pabau bündelt Termine, Formulare und Abrechnung in der Cloud und passt zu Privatpraxen ohne GKV-Abrechnung.
- Privat- und Selbstzahlerpraxen
- Ästhetische Medizin und Wellness
- Praxen mit mehreren Standorten
- Online-Terminbuchung rund um die Uhr
- Automatische Erinnerungen und Nachsorge
- Jedes Abonnement enthält alle Funktionen
- Keine KBV-Zertifizierung
- Keine GKV-Abrechnung über KV-SafeNet
Pabau wurde für privatärztlich geführte Praxen, ästhetische Medizin und Wellness-Zentren entwickelt. Anders als RED Medical zielt die Software nicht auf den deutschen GKV-Markt. Sie richtet sich an Praxen, die weitgehend papierlos arbeiten wollen. Wie sich Pabau gegen andere Systeme schlägt, zeigt unsere Patientenverwaltungssoftware im Vergleich.
Wesentliche Funktionen
- Online-Terminbuchung: Patienten buchen rund um die Uhr selbst, ohne Telefonkontakt.
- Digitale Formulare: Anamnese, Einwilligung und Befunddokumentation laufen papierlos im System.
- Automatisierte Workflows: Erinnerungen, Nachsorge-E-Mails und Wiederbestellungen laufen automatisch.
- Client-Portal: Patienten sehen ihre Termine, Dokumente und Rechnungen in einer eigenen Ansicht.
- Abrechnung: Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Reporting liegen in einem System.
- Mehrere Standorte: Alle Praxisstandorte werden zentral verwaltet.
Stärken von Pabau
Pabau punktet bei privatärztlich geführten Praxen mit einfacher Bedienung und hohem Automatisierungsgrad. Erinnerungen, Nachsorge und Formulare laufen ohne Telefonate und Papier. Nutzer auf Capterra bewerten Pabau mit 4,5 von 5 Sternen (370+ Bewertungen). Sie heben besonders die einfache Handhabung und die automatisierten Workflows hervor.
Einschränkungen
Pabau ist keine KBV-zertifizierte Software und bietet keine GKV-Abrechnung über KV-SafeNet. Für Kassenpraxen und Psychotherapeuten mit Kassenzulassung eignet sich Pabau deshalb nicht als alleinige Lösung. Privatpraxen, ästhetische Mediziner und Wellness-Zentren ohne GKV-Abrechnung können Pabau dagegen vollständig nutzen.
Preise
Pabau kostet laut Website ab 104 USD pro Monat für einen Nutzer; der Preis richtet sich nach Standort und Nutzerzahl. Jedes Abonnement enthält alle Funktionen, eine Pflicht-Hardware gibt es nicht.
2. Epikur: der KBV-zertifizierte Ersatz für Psychotherapiepraxen
Epikur ist der naheliegende Ersatz für Psychotherapiepraxen mit Kassenzulassung, die lokal arbeiten wollen.
- Psychotherapeuten mit Kassenzulassung
- Ärzte mit Kassenzulassung
- Praxisgemeinschaften mit mehreren Behandlern
- KBV-zertifiziert mit TI-Anbindung
- GKV-Abrechnung und PTV-Formulare
- Läuft auf macOS, Windows und Linux
- Therapiedaten liegen lokal auf dem Praxisrechner
- Online-Terminvergabe und Videosprechstunde erst im ONLINE-Tarif
Epikur ist eine spezialisierte Praxissoftware für Psychotherapeuten und Ärzte mit KBV-Zertifizierung und vollständiger TI-Anbindung. Die Software unterstützt GKV-Abrechnung und PTV-Formulare. Dazu kommen Vorlagen für die Therapiedokumentation, die sich an der Psychotherapie-Richtlinie orientieren.
Ein Unterschied fällt Wechslern sofort auf. Epikur speichert Therapiedaten auf dem Computer in der Praxis, nicht im Browser. Nach RED Medical liegt die Datensicherung damit wieder bei Ihnen. Passt Epikur nicht, finden Sie weitere Optionen in unserem Überblick zu Alternativen zu Epikur.
Preise
Epikur veröffentlicht diese Tarife auf seiner Website, nennt dort aber nicht, ob die Beträge netto oder brutto gelten.
3. PsyPrax: das Komplettpaket für Praxen mit Kassensitz
PsyPrax bündelt Praxissoftware und TI-Zugang in einem Paket für Psychotherapiepraxen mit Kassensitz.
- Psychologische Psychotherapeuten
- Praxen mit Kassensitz
- Gründer und Wechsler von anderer Software
- KBV-zertifiziert mit TI-Integration
- Module für Einzel-, Gruppen- und Verhaltenstherapie
- Starterpaket mit TI-Gateway, KIM und Kartenterminal
- Oberfläche wirkt weniger modern
- TI-Gateway kostet einzeln gebucht monatlich extra
PsyPrax ist eine der meistgenutzten Praxissoftware-Lösungen für psychologische Psychotherapeuten in Deutschland. Das System ist KBV-zertifiziert, bietet TI-Integration und enthält Dokumentationsmodule für Einzel-, Gruppen- und Verhaltenstherapie. Ein Nachteil: Die Oberfläche wirkt im Vergleich zu cloudbasierten Lösungen weniger modern.
Für RED-Medical-Wechsler zählt vor allem das Starterpaket. Es enthält Praxissoftware, TI-Gateway, KIM und Kartenterminal in einem Monatspreis. Details zu Tarifen und Leistungen finden Sie unter PsyPrax Kosten und Leistungen.
Preise
Wer die Lizenz ohne Paket bucht, zahlt den TI-Gateway laut Preisliste separat: ab 179 € im Monat plus 499 € einmalig.
4. tomedo: die Mac-Lösung für Allgemein- und Facharztpraxen
tomedo passt zu Allgemein- und Facharztpraxen mit KV-Zulassung, die bereits mit Apple-Geräten arbeiten.
- Allgemeinmedizin
- Facharztpraxen
- Praxen mit Mac, iPad und iPhone
- KBV-zertifiziert, GKV- und PKV-Abrechnung
- Updates in der Miete enthalten
- Aktive Nutzercommunity
- Läuft nur auf Apple-Geräten
- Keine veröffentlichte Preisliste
tomedo richtet sich an Mac-Nutzer in der Allgemeinmedizin und in Facharztpraxen. Die Software ist KBV-zertifiziert, unterstützt GKV- und PKV-Abrechnung und hat eine aktive Nutzercommunity in Deutschland. Einen direkten Systemvergleich finden Sie unter RED Medical vs tomedo.
Praxen mit Windows-Rechnern stellen beim Wechsel zu tomedo zusätzlich auf Apple-Geräte um. Diesen Hardwarewechsel sollten Sie in Budget und Zeitplan einrechnen.
Preise
tomedo veröffentlicht keine Preisliste. Die monatliche Miete hängt laut Anbieter von den Anforderungen der Praxis ab, Updates sind enthalten.
5. Patientify: der günstige Einstieg für kleine Privatpraxen
Patientify ist ein schlanker, günstiger Einstieg für Privatpraxen, die nach GOÄ oder GebüH abrechnen.
- Einzelpraxen ohne Kassenzulassung
- Heilpraktiker und Privatpraxen
- Kleine Teams mit Online-Terminen
- Rechnungen nach GOÄ, GebüH und privat
- DATEV-kompatibler Export für die Steuerberatung
- Kalender mit Erinnerungen
- Keine KV-Abrechnung angegeben
- Jeder weitere Behandler kostet extra
Patientify richtet sich an kleine Privatpraxen, die eine einfache Software ohne großen Einrichtungsaufwand suchen. Der Starter-Tarif deckt eine Einzelpraxis ab. Er umfasst Patientenakte, Kalender mit Erinnerungen und Rechnungen nach GOÄ, GebüH oder privat.
Ein monatlicher DATEV-kompatibler Export erleichtert die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung. Für Kassenpraxen ist Patientify dagegen keine Option, denn die Preisseite nennt nur Privat-, GOÄ- und GebüH-Abrechnung.
Preise
Alle Preise verstehen sich laut Anbieter zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.
Worauf es bei einer RED-Medical-Alternative ankommt
Der deutsche Markt stellt Praxissoftware vor eigene regulatorische Anforderungen. Prüfen Sie jede Alternative deshalb anhand der folgenden sechs Kriterien. Einen breiteren Überblick bietet unser Vergleich der führenden Praxissoftware-Lösungen.
Wichtig: Für GKV-Praxen sind KBV-Zertifizierung und TI-Anbindung nicht verhandelbar. Die gematik veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Listen zugelassener TI-Komponenten. Privatpraxen und ästhetische Praxen haben dagegen mehr Spielraum bei der Softwarewahl.
Cloud oder lokale Installation: Was passt zu Ihrer Praxis?
Beim Wechsel entscheidet auch das Betriebsmodell. RED Medical läuft bereits im Browser, den Konnektor betreibt RED telematik im Rechenzentrum. Der Vergleich zwischen Cloud und lokaler Installation betrifft deshalb vor allem die Alternativen. Wie stark sich der Markt Richtung Cloud bewegt, zeigt auch unser Überblick zur elektronische Patientenakte Software.
Wichtig für die DSGVO: Bei cloudbasierten Lösungen sollten die Daten auf Servern innerhalb der EU liegen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz empfiehlt, vor Vertragsabschluss einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zu prüfen. Stellen Sie außerdem sicher, dass keine Daten in Drittstaaten übermittelt werden.
Abrechnung und KBV: Was Kassenpraxen erfüllen müssen
Für Vertragsärzte und Psychotherapeuten mit Kassenzulassung ist die KBV-Zertifizierung eine gesetzliche Voraussetzung. Nur KBV-zertifizierte Software darf für die GKV-Abrechnung über die KV eingesetzt werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) führt eine öffentlich zugängliche Liste aller zugelassenen Systeme.
- GKV-Abrechnung: Quartalsweise Abrechnung über die KV, KBV-Zertifizierung verpflichtend.
- PKV-Abrechnung: GOÄ-konform, ohne KBV-Pflicht, aber mit GOÄ-Unterstützung.
- TI-Anbindung: Nötig ist ein gematik-zugelassener Konnektor. eAU und eRezept sind bereits verpflichtend, die ePA seit dem 1. Oktober 2025.
- Videosprechstunde: Für erstattungsfähige Videokonsultationen braucht es eine KBV-zertifizierte Video-Plattform.
- ePA-Integration: Praxen müssen die elektronische Patientenakte nutzen können. Die Pflicht gilt seit dem 1. Oktober 2025.
Für Kassenärzte und Kassenpsychotherapeuten ist die KBV-Liste deshalb der erste Filter. Privatpraxen haben mehr Freiheit und können auch international verbreitete Cloud-Lösungen wie Pabau einsetzen.
So gelingt der Wechsel von RED Medical
Ein Softwarewechsel wirkt zunächst aufwendig. Bei guter Planung ist er aber in vier bis acht Wochen machbar. Dieser Ablauf hat sich in der Praxis bewährt:
Schritt für Schritt
- Daten aus RED Medical exportieren: Exportieren Sie Patientenakten, Termine und Abrechnungsdaten in ein Standardformat (CSV, XML). Klären Sie vorab, welche Exportfunktionen RED Medical bereitstellt.
- Alternative testen: Nutzen Sie Demo-Zugänge der Kandidaten. Achten Sie darauf, ob sich Ihre exportierten Daten importieren lassen.
- Migration planen: Legen Sie einen Stichtag fest. Viele Anbieter bieten einen begleiteten Migrationsservice an. Berücksichtigen Sie den Datenschutz beim Datentransfer.
- Team schulen: Planen Sie mindestens einen Schulungstag ein. Bis das Team flüssig arbeitet, sind ein bis zwei Wochen Einarbeitung realistisch.
- Parallelbetrieb: Fahren Sie beide Systeme zwei bis vier Wochen parallel, damit keine Daten verloren gehen.
Checkliste vor der Kündigung
- Die Kündigungsfrist im RED-Medical-Vertrag ist geprüft.
- Ein vollständiger Testexport liegt vor und ließ sich im neuen System öffnen.
- Die TI-Anbindung beim neuen Anbieter ist geklärt, inklusive Kartenterminal und KIM-Adresse.
- Der neue Anbieter hat einen unterschriebenen AVV bereitgestellt.
- Der Stichtag liegt am Quartalsbeginn, damit die Quartalsabrechnung in einem System bleibt.
Typische Fehler beim Wechsel
Der häufigste Stolperstein ist ein zu später Export. Fordern Sie ihn vor der Kündigung an, sonst bleibt wenig Zeit für fehlende Datenfelder. Ebenso leicht übersehen wird die TI. Die Praxissoftware ist gewechselt, doch der TI-Zugang läuft noch über RED telematik. Klären Sie deshalb früh, wer den Zugang künftig stellt.
Praxistipp: Informieren Sie Ihre Patienten rechtzeitig, wenn sich die Online-Terminbuchung oder das Patientenportal ändert. Ein kurzes Informationsschreiben per E-Mail verhindert Verwirrung und stärkt das Vertrauen.
Profi-Tipp
Sichern Sie alle Patientendaten vor dem Wechsel in einem DSGVO-konformen Format und bewahren Sie eine verschlüsselte Kopie lokal auf. Prüfen Sie, ob Ihr neuer Anbieter einen signierten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereitstellt, bevor Sie personenbezogene Gesundheitsdaten übertragen.
Wie Pabau den Umstieg für Privatpraxen planbar macht
Der größte Aufwand beim Wechsel liegt selten in der Software selbst. Er steckt in der Datenübernahme und in der Frage, wie schnell das Team im neuen System sicher arbeitet. Pabau begleitet diesen Teil mit einem strukturierten Onboarding. Das Onboarding-Team übernimmt Patientenakten und Terminhistorie.
Ein fester Ansprechpartner betreut Ihre Praxis durch die Einrichtung, und das Pabau Portal dokumentiert jeden Schritt. Danach richtet das Customer-Success-Team Buchungsregeln, Formulare und Zahlungsabläufe auf Ihre Praxis aus.
Nach der Parallelphase laufen Termine, Einwilligungen und Rechnungen in einem System. Für Kassenpraxen bleibt Pabau eine Ergänzung, keine KBV-zertifizierte Hauptsoftware.
Den Umstieg mit Pabau planen
Sehen Sie in einer persönlichen Demo, wie Pabau Termine, Formulare und Abrechnung Ihrer Privatpraxis bündelt. Wir zeigen auch, wie das Onboarding den Wechsel begleitet.

Fazit
Die Wahl fällt leichter, wenn Sie mit dem Abrechnungsweg beginnen statt mit der Funktionsliste. Kassenpraxen filtern zuerst über die KBV-Liste und vergleichen dann die TI-Kosten, denn dort entscheidet sich der Monatspreis. Privatpraxen prüfen dagegen, wie viel Handarbeit ein System bei Terminen, Formularen und Rechnungen abnimmt.
Fordern Sie bei zwei bis drei Anbietern einen Testimport Ihrer RED-Medical-Daten an, bevor Sie kündigen. Ein Import, der schon im Test hakt, wird nach der Kündigung nicht einfacher.
Wenn Ihre Praxis privat abrechnet, buchen Sie eine kostenlose Demo und sehen Sie, wie Pabau Termine, Dokumentation und Abrechnung zusammenführt.
Weiterführende Lektüre
Suchen Sie den direkten Systemvergleich? RED Medical vs tomedo zeigt, welche Praxissoftware bei Abrechnung und TI-Integration besser abschneidet.
Wie viel kostet RED Medical wirklich? RED Medical Kosten 2026 schlüsselt Lizenzgebühren, TI-Hardware und Folgekosten detailliert auf.
Welche Alternativen gibt es zu Epikur? Alternativen zu Epikur listet die fünf besten Praxissoftware-Lösungen für Psychotherapeuten.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es eine kostenlose Alternative zu RED Medical?
Unter den fünf vorgestellten Lösungen hat keine einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Den günstigsten veröffentlichten Einstieg bietet Patientify mit 39 € netto im Monat. RED Medical selbst wirbt bei Psychotherapeuten mit 0 € Monatskosten, weil die TI-Pauschale der KV die laufenden Kosten deckt. Einmalige Hardware- und Einrichtungskosten fallen trotzdem an.
Welche Alternative funktioniert ohne eigenen Praxisserver?
Pabau läuft vollständig im Browser und braucht keinen Server in der Praxis. Epikur speichert Therapiedaten dagegen auf dem Praxisrechner, tomedo setzt auf Mac, iPad und iPhone. Wer den serverlosen Betrieb von RED Medical gewohnt ist, sollte diesen Punkt vor der Entscheidung klären.
Ist RED Medical KBV-zertifiziert?
Ja, RED Medical ist KBV-zertifiziert, die TI-Anbindung läuft über RED telematik. Den aktuellen Stand prüfen Sie direkt auf kbv.de, da sich Zulassungen und Versionsstände regelmäßig ändern.
Wie lange muss ich Patientendaten nach einem Wechsel aufbewahren?
Patientenakten müssen nach § 630f BGB zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt werden. Diese Pflicht endet nicht mit dem Vertrag beim alten Anbieter. Sichern Sie deshalb einen vollständigen, lesbaren Export, bevor Ihr Zugang zu RED Medical abläuft.
Welche Videosprechstunde ist für Kassenpraxen erstattungsfähig?
Für erstattungsfähige Videosprechstunden muss der Anbieter auf der Liste zertifizierter Videodienstanbieter der KBV stehen. Privatpraxen können auch andere Lösungen nutzen, solange diese DSGVO-konform sind.



