Das Wichtigste in Kürze
Cloudbasierte Plattformen wie Curve Dental und Denticon sind für Praxen mit mehreren Standorten deutlich besser erreichbar als serverbasierte Systeme
Pabau bietet umfassende Praxisabläufe über die Terminplanung hinaus – klinische Dokumentation, automatisierte Patientenkommunikation und integrierte Zahlungen. Dieselbe Plattform unterstützt weitere Fachrichtungen, darunter die Softwarelösungen für die psychische Gesundheit, auf die Therapie- und Psychiatriepraxen setzen. Praxen, die Coaching- oder Wellnessprogramme zusätzlich zu klinischen Leistungen anbieten, finden passende Terminplanungs-Tools in unserer Übersicht zu Coaching-Management-Software.
Praxen mehrerer Fachrichtungen, die auch psychische Erkrankungen behandeln, finden spezialisierte Optionen in unserer Übersicht zu Software für psychische Gesundheit.
Dentrix und Eaglesoft dominieren den US-Markt, verlangen aber lokale Serverinfrastruktur und höhere Lizenzkosten zu Beginn
Das Open-Source-Modell von Open Dental schafft Kostenspielraum für Praxen, die technische Anpassungen selbst übernehmen
Wie tief die Versicherungsabrechnung reicht, unterscheidet sich erheblich – prüfen Sie CDT-Code-Bibliotheken und Clearinghouse-Anbindungen, bevor Sie sich festlegen
Die Wahl der richtigen Zahnarztsoftware wirkt sich direkt auf jeden Arbeitsablauf in Ihrer Praxis aus – von der Terminplanung und der klinischen Dokumentation bis zur Einreichung von Versicherungsanträgen und der Patientenkommunikation. Zahnarztpraxen in den USA stehen vor Anforderungen, die es in kaum einem anderen Bereich des Gesundheitswesens gibt: tiefe Anbindung an Bildgebungshardware wie Dexis, Schick und Carestream, native CDT-Code-Bibliotheken für die zahnärztliche Abrechnung sowie die Einhaltung von HIPAA und der Meldepflichten der Zahnärztekammern der Bundesstaaten. Eine falsche Entscheidung erzeugt Reibung in jedem Patientenkontakt und jedem Abrechnungszyklus. (Hinweis: Pabau ist der Herausgeber dieses Leitfadens. Wir führen Pabau zuerst auf, haben aber alle Plattformen nach denselben Kriterien bewertet.)
Der Markt für Zahnarztsoftware teilt sich klar in zwei Lager: etablierte serverbasierte Plattformen und moderne Cloud-Systeme. Dentrix und Eaglesoft dominieren das serverbasierte Segment mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Installationsbasis, ausgereiften Abrechnungsprozessen und enger Verzahnung mit ihren jeweiligen Vertriebsnetzen für Praxisausstattung. Cloud-Plattformen – Curve Dental, Denticon und Pabau – setzen auf Fernzugriff, automatisierte Abläufe und den Verzicht auf lokale Server, benötigen für spezielle Bildgebungshardware aber teils Anbindungen von Drittanbietern. Dieser architektonische Unterschied ist der Ausgangspunkt jeder sinnvollen Bewertung von Zahnarztsoftware.
Dieser Leitfaden bewertet sieben führende Plattformen in den Bereichen Terminplanung, klinische Dokumentation, Abrechnungsautomatisierung, Patientenkommunikation und betriebliches Reporting. Jedes System passt zu einem anderen Praxisprofil – von der Einzelpraxis bis zum DSO-Netzwerk mit mehreren Standorten. Wir zeigen, welche Plattformen bei komplexer Abrechnung überzeugen, welche den Patienten-Self-Service in den Vordergrund stellen und wo jede einzelne im größeren Feld der Praxissoftware steht, die US-Zahnarztteams 2026 zur Verfügung steht.
Zahnarztsoftware im Vergleich auf einen Blick
Kurzvergleich der Kernfunktionen, Betriebsmodelle, Capterra-Bewertungen und Einstiegspreise der sieben bewerteten Plattformen:
| Plattform | Am besten für | Capterra-Bewertung | Preis ab | Betriebsmodell |
|---|---|---|---|---|
| Pabau | Praxen mit mehreren Fachrichtungen | N/A | Auf Anfrage | Cloud |
| Curve Dental | Cloud-orientierte Praxen | 4,7/5 (über 440 Bewertungen) | ~$249/mo | Cloud |
| Denticon | DSOs mit mehreren Standorten | 4.5/5 | ~$280/mo | Cloud |
| Dentrix | Etablierte Praxen (Henry Schein) | 3,9/5 (über 500 Bewertungen) | ~$500-$1,200/mo | Server |
| Eaglesoft | Fachzahnärztliche Praxen | 4,0/5 (über 800 Bewertungen) | ca. 200 $/Monat + Lizenz | Server |
| Open Dental | Kostenbewusste Praxen | 4,7/5 (über 1.100 Bewertungen) | Kostenlos / 199 $/Monat Support | Server oder Cloud |
| Practice-Web | Einzelpraxen | 4.6/5 | ~$149/mo | Cloud |
Pabau: am besten für Praxen mehrerer Fachrichtungen, die zahnärztliche Leistungen einbinden
Pabau dient als einheitliches klinisches Betriebssystem über mehrere Bereiche des Gesundheitswesens hinweg – Ästhetik, Wellness, Privatpraxis und Zahnarztpraxen, die mehr Flexibilität suchen als rein zahnmedizinische Plattformen bieten. Anders als klassische Zahnarztsoftware, die ausschließlich um Zahnschema und Abrechnung herum gebaut ist, bietet Pabau eine anpassungsfähige klinische Dokumentation, die sowohl die zahnärztliche Befunddokumentation als auch weitere Behandlungsformen abdeckt. Am besten versteht man Pabau im Zusammenhang mit den anderen Optionen für mehrere Fachrichtungen aus unserem Leitfaden zur besten Praxissoftware für Ärzte.
Die Plattform legt den Schwerpunkt auf automatisierte Patientenkommunikation und einheitliche Abläufe über alle Standorte hinweg. Praxen, die Pabau nutzen, arbeiten mit cloudbasierter Terminplanung, anpassbaren Anamnesebögen, automatisierten Recall-Kampagnen und integrierter Zahlungsabwicklung, ohne lokale Server zu betreiben. Damit eignet sich Pabau besonders für Praxen mehrerer Fachrichtungen, die Zahnmedizin neben kosmetischen Behandlungen, Wellnessangeboten oder allgemeinmedizinischer Versorgung anbieten – also für Umgebungen, in denen klassische Zahnarztsoftware betriebliche Silos schafft.

Die Terminplanung von Pabau unterstützt Drag-and-Drop im Kalender mit Übersicht über alle Behandler. Die Online-Terminbuchung erlaubt Patienten, Termine für alle Leistungen selbst zu buchen, auch zahnärztliche, ohne dass Personal eingreifen muss. Das System setzt automatisch Pufferzeiten zwischen Behandlungen und verwaltet parallele Buchungen an mehreren Standorten.

Wichtige Funktionen
- Cloud-native Architektur: Keine lokalen Server nötig; Zugriff von jedem Gerät mit rollenbasierten Berechtigungen und Prüfprotokollen
- Anpassbare klinische Formulare: Erstellen Sie zahnmedizinische Anamnesebögen, Einwilligungen und Behandlungspläne ohne Programmieren mit dem Baukasten für digitale Formulare
- Automatisierte Patientenkommunikation: Vorgefertigte Recall-Sequenzen für Prophylaxetermine, Nachkontrollen und Bewertungsanfragen per SMS und E-Mail
- Verwaltung mehrerer Standorte: Zentrales Reporting und Bestandsverwaltung über mehrere Praxisstandorte hinweg, mit standortspezifischer Terminplanung
- Integrierte Zahlungsabwicklung: Eingebaute Stripe-Anbindung für Kartenzahlungen, Anzahlungen und Abo-Abrechnung ohne POS-Hardware von Dritten
- Vorher-Nachher-Fotoverwaltung: Strukturierte visuelle Behandlungsdokumentation mit Vergleichsansichten für kosmetische Zahnbehandlungen
- KI-gestützte Behandlungsnotizen: Pabau Scribe wandelt Sprachaufnahmen in strukturierte SOAP-Notizen um und verkürzt die Dokumentationszeit
- Automatische Warteliste im Kalender: Benachrichtigt Patienten automatisch, wenn durch Absagen frühere Termine frei werden
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Individuelle Preise | Preise auf Anfrage | Praxen jeder Größe | Vollständiger Funktionsumfang mit gestaffelten Support- und Onboarding-Optionen |
Die Preisgestaltung von Pabau erfolgt auf Anfrage; die Kosten richten sich nach Praxisgröße, Anzahl der Nutzer und ausgewählten Modulen. Die meisten Einführungen umfassen Onboarding-Unterstützung und Hilfe bei der Datenmigration. Wenden Sie sich an das Vertriebsteam von Pabau, um ein auf Ihre Praxis zugeschnittenes Angebot zu erhalten.
Wo Pabau überzeugt
- Flexibilität über Fachrichtungen hinweg: Praxen, die Zahnmedizin neben Ästhetik, Wellness oder Allgemeinmedizin anbieten, müssen keine getrennten Systeme für die einzelnen Leistungsbereiche pflegen
- Automatisierte Patientenkommunikation: Eingebaute Recall-Abläufe, Bewertungsanfragen und automatische Nachfassfolgen senken den manuellen Aufwand gegenüber Plattformen, die Marketing-Anbindungen von Dritten benötigen
- Cloud-Zugriff: Behandler greifen von jedem Ort auf Terminpläne, Patientenakten und Berichte zu, ohne VPN und ohne Abhängigkeit von lokalen Servern
- Einheitliche Finanzabläufe: Ein einziger Zahlungsdienstleister verarbeitet Anzahlungen, Abos, Pakete und Kassenvorgänge, ohne dass externe POS-Hardware angebunden werden muss
Wo Pabau Schwächen hat
- Anbindung zahnmedizinischer Bildgebung: Es fehlen native Schnittstellen zu den großen zahnmedizinischen Bildgebungssystemen (Dexis, Schick, Carestream); Praxen müssen auf API-Lösungen oder Bridges von Drittanbietern zurückgreifen
- Automatisierte Versicherungsabrechnung: Keine eingebaute Clearinghouse-Anbindung für elektronische zahnärztliche Abrechnung; Praxen brauchen externe Abrechnungsdienste oder manuelle Einreichung
- Fachzahnärztliche Befunddokumentation: Allgemeine Dokumentationsvorlagen müssen angepasst werden, um den zahnbezogenen Parodontalstatus oder die kieferorthopädische Behandlungsplanung rein zahnmedizinischer Plattformen nachzubilden
Kundenbewertungen
Pabau wird über Arbeitsabläufe mehrerer Fachrichtungen hinweg bewertet, nicht ausschließlich zahnmedizinisch. Für fachspezifische Übersichten legt unser Leitfaden zur besten Software für dermatologische Praxen dieselben Kriterien an Hautkliniken an. Bewertungen auf Capterra loben die starke Automatisierung und Terminplanung; einige Nutzer merken an, dass die Plattform für zahnmedizinische Abrechnungsabläufe konfiguriert werden muss.
Für wen Pabau am besten geeignet ist
- Praxen mehrerer Fachrichtungen, die zahnärztliche Leistungen mit Ästhetik, Wellness oder Allgemeinmedizin in einem System zusammenführen
- Praxen, denen Patienten-Self-Service und automatisierte Kommunikation wichtiger sind als eine tiefe Versicherungsabrechnung
- Cloud-orientierte Praxen, die Fernzugriff ohne lokale Serverinfrastruktur brauchen
- Behandler, die eine einheitliche Dokumentation über verschiedene Behandlungsformen hinweg suchen, auch über die klassische Zahnmedizin hinaus
Bereit, Ihre Praxisabläufe zu verschlanken?
Erfahren Sie, wie die einheitliche Plattform von Pabau Terminplanung, klinische Dokumentation und Patientenkommunikation abdeckt – ohne die Komplexität klassischer Zahnarztsoftware.

Curve Dental: am besten für Praxen, denen Cloud-Zugriff besonders wichtig ist
Curve Dental positioniert sich als moderne, cloud-native Alternative zu etablierten serverbasierten Plattformen. Das System ist von Grund auf für den Browser gebaut, macht die Wartung lokaler Server überflüssig und erlaubt Behandlern, Patientenakten und Terminpläne von Tablets, Smartphones oder jedem internetfähigen Gerät aus zu öffnen. Dieser Ansatz spricht Praxen an, die betriebliche Flexibilität ohne eigene IT-Infrastruktur suchen.
Die Plattform bildet die zentralen zahnärztlichen Abläufe – Terminplanung, klinische Dokumentation, Behandlungsplanung und Abrechnung – über eine einheitliche Weboberfläche ab. Curve Dental ist an die großen zahnmedizinischen Bildgebungssysteme angebunden und bietet Werkzeuge für Terminerinnerungen und Recall-Kampagnen. Das System richtet sich an Einzelpraxen bis hin zu mittelgroßen Gemeinschaftspraxen, die sich von serverabhängiger Zahnarztsoftware lösen wollen.
Wichtige Funktionen
- Zugriff über den Browser: Keine lokale Installation nötig; Terminpläne und Befunde sind von jedem Gerät mit Internetverbindung erreichbar
- Integrierte Bildgebung: Direkte Anbindung an die großen zahnmedizinischen Bildgebungsgeräte (Dexis, Carestream) mit Cloud-Speicher für Röntgenbilder und Fotos
- Patientenportal: Patienten buchen Termine, füllen Formulare aus und sehen Behandlungspläne sowie Kontostände selbst im Portal ein
- Automatische Erinnerungen: Konfigurierbare Terminbestätigungen und Recall-Kampagnen per SMS und E-Mail
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Essentials | ca. 249 $/Monat pro Behandler | Einzelpraxis bis kleine Gemeinschaftspraxis | Grundlegende Terminplanung, Dokumentation, Abrechnung |
| Professional | ca. ab 300 $/Monat pro Behandler | Wachsende Praxen | Erweitertes Reporting, Unterstützung mehrerer Standorte |
Die Preise sind Richtwerte auf Basis von Nutzerangaben; für ein genaues Angebot wenden Sie sich direkt an Curve Dental.
Wo Curve Dental überzeugt
- Echte Cloud-Architektur: Keine Serverhardware, die gewartet oder aktualisiert werden muss; Updates werden automatisch ausgerollt, ohne Zutun der Praxis
- Mobiler Zugriff: Behandler prüfen Terminpläne und Patientenakten vom Tablet aus – zwischen den Behandlungszimmern oder von unterwegs
- Moderne Benutzeroberfläche: Aufgeräumteres Design als bei etablierten Plattformen wie Dentrix; neue Mitarbeitende sind schneller eingearbeitet
Wo Curve Dental Schwächen hat
- Abhängigkeit vom Internet: Vollständig auf eine Internetverbindung angewiesen; kein Offline-Modus für den Zugriff auf Befunde bei Netzausfall
- Grenzen beim Reporting: Eigene Berichte lassen sich weniger flexibel erstellen als bei etablierten Plattformen wie Dentrix oder Eaglesoft
Kundenbewertungen
Curve Dental erreicht auf Capterra 4,7/5 aus über 440 verifizierten Bewertungen. Nutzer loben durchgängig die klare browserbasierte Oberfläche und das einfache Onboarding. Kritik betrifft vor allem die eingeschränkte Anpassbarkeit der Berichte und gelegentliche Verzögerungen zu Spitzenzeiten. Ein Rezensent schrieb: „Der Wechsel von Dentrix lief reibungsloser als erwartet – allein der Cloud-Zugriff hat die Arbeit unseres Teams verändert.“
Für wen Curve Dental am besten geeignet ist
- Praxen, die von serverbasierten Systemen wegkommen wollen und den Cloud-Nutzen sofort brauchen
- Behandler, die mobilen Zugriff auf Terminpläne und Befunde über mehrere Behandlungszimmer oder Standorte hinweg benötigen
- Kleine bis mittelgroße Praxen, denen einfache Bedienung wichtiger ist als tiefe Anpassbarkeit
Denticon: am besten für DSO-Netzwerke mit mehreren Standorten
Denticon (von Planet DDS) ist eine cloudbasierte Enterprise-Plattform, die speziell für Dental Service Organisations (DSOs) mit mehreren Praxisstandorten entwickelt wurde. Das System bietet zentrale Patientenakten, einheitliche Abrechnung und konsolidiertes Reporting über alle Standorte hinweg und erhält gleichzeitig standortspezifische Terminpläne und Behandlerabläufe. Diese Architektur adressiert die betriebliche Komplexität von DSO-Netzwerken, in denen einzelne Praxen Patienten teilen, Fälle übergeben und eine Finanzsteuerung auf Unternehmensebene brauchen.
Planet DDS positioniert Denticon als skalierbare Alternative dazu, an jedem Standort ein eigenes serverbasiertes System zu betreiben. Die Cloud-Infrastruktur ermöglicht zentrale IT-Verwaltung, einheitliche klinische Standards und standortübergreifende Datenanalysen, ohne an jedem Ort Hardware zu verdoppeln. Der Funktionsumfang von Denticon richtet sich an DSO-Netzwerke mit 5 bis über 500 Standorten – für Einzelpraxen an einem Standort ist die Plattform nicht geeignet.
Wichtige Funktionen
- Zentrale Patientenakten: Eine gemeinsame Patientendatenbank für alle Standorte des Netzwerks; unterstützt Patientenübergaben und gemeinsame Behandlungshistorien
- Abrechnung auf Unternehmensebene: Konsolidierte Versicherungsabrechnung und Zahlungszuordnung mit Finanzauswertung je Standort
- Rollenbasierte Zugriffsrechte: Feingranulare Berechtigungen für die Zentrale, Regionalleitungen und Mitarbeitende am Standort
- Standortübergreifendes Reporting: Aggregierte Kennzahlen zu Umsatz, Zahlungseingängen und Behandlungen über das gesamte DSO-Netzwerk
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Enterprise | ca. 280 $/Monat pro Standort | DSO-Netzwerke ab 5 Standorten | Zentrale Abrechnung, standortübergreifende Akten, Reporting für die Geschäftsführung |
Richtpreise; Planet DDS erstellt für jedes DSO-Netzwerk individuelle Verträge.
Wo Denticon überzeugt
- Abläufe speziell für DSOs: Eingebaute Unterstützung für Patientenübergaben, gemeinsame Behandlungspläne und standortübergreifende Überweisungen, ohne Daten doppelt zu erfassen
- Skalierbare Infrastruktur: Die Cloud-Architektur trägt Wachstum von 5 auf über 500 Standorte ohne Leistungseinbußen
- Überblick für die Geschäftsführung: Dashboards zeigen in Echtzeit Umsatz, Zahlungseingänge und Behandlungskennzahlen über das gesamte DSO-Netzwerk
Wo Denticon Schwächen hat
- Zu viel für Einzelpraxen: Funktionsumfang und Preismodell sind auf DSO-Netzwerke ausgelegt und machen die Plattform für Praxen an einem einzigen Standort unpraktisch
- Einführungsdauer: Der Rollout über mehrere Standorte erfordert längere Onboarding-Phasen für Datenmigration und Schulung an allen Standorten
Kundenbewertungen
Denticon erreicht auf Capterra 4,5/5. DSO-Verantwortliche heben die zentralen Patientenakten und das standortübergreifende Reporting besonders hervor. Rezensenten aus kleineren Praxen finden die Plattform gelegentlich überdimensioniert. „Für unsere Gruppe mit 12 Standorten hat Denticon uns endlich einen Überblick über das gesamte Netzwerk in einem Dashboard gegeben“, berichtete ein Betriebsleiter.
Für wen Denticon am besten geeignet ist
- Dental Service Organisations mit 5 und mehr Standorten, die einheitliche Patientenakten und Abrechnung benötigen
- DSO-Netzwerke, die zentrale IT-Verwaltung einer Serverinfrastruktur je Standort vorziehen
- Zahnärztliche Gruppen, die ein Reporting auf Führungsebene über mehrere Märkte hinweg brauchen
Dentrix: am besten für etablierte Praxen mit Henry-Schein-Bindung
Dentrix hat die größte installierte Basis aller Zahnarztsoftware-Lösungen in den USA – schätzungsweise über 38.000 Praxen nutzen die Plattform. Der Mutterkonzern Henry Schein nutzt seine starke Stellung im Vertrieb von Dentalausstattung, um Dentrix zusammen mit Hardware und Servicevereinbarungen anzubieten. So entsteht ein geschlossenes Ökosystem: Praxen, die Bildgebungssysteme, Behandlungseinheiten und Verbrauchsmaterial von Schein einsetzen, greifen für die Praxisverwaltung meist automatisch zu Dentrix.
Die Plattform läuft als serverbasierte Software auf lokaler Praxishardware. Dentrix deckt die zentralen zahnärztlichen Abläufe ab – Terminplanung, Dokumentation, Behandlungsplanung, Versicherungsabrechnung und Reporting – mit ausgereiften Anbindungen an die großen Bildgebungsanbieter. Weil das System so lange am Markt ist, gibt es zahlreiche Erweiterungen von Drittanbietern für spezielle Aufgaben wie kieferorthopädisches Fallmanagement oder die Planung oralchirurgischer Eingriffe.
Wichtige Funktionen
- Marktführende Verbreitung: Die große Nutzergemeinschaft bietet umfangreiche Schulungsangebote, Austauschforen und Beratungsleistungen von Dritten
- Tiefe Bildgebungsanbindung: Native Schnittstellen zu Dexis-, Schick- und Carestream-Hardware mit DICOM-Unterstützung für Spezialgeräte
- Ausgereifte Abrechnungsabläufe: Umfassende Verwaltung von Versicherungsanträgen mit Clearinghouse-Anbindung und elektronischer Zahlungsavis-Verarbeitung
- Umfangreiches Reporting: Vorgefertigte Berichte zu Umsatz, Zahlungseingängen und Behandlungsproduktivität mit anpassbaren Parametern
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Dauerlizenz | ca. 500–1.200 $/Monat gerechnet (Lizenz + Support) | Praxen jeder Größe | Einmalige Lizenz, jährlicher Supportvertrag, Zusatzmodule |
Die Preisgestaltung von Dentrix ist komplex – zu den Anschaffungskosten der Software kommen jährliche Supportgebühren, Schulungen und optionale Module. Schätzungen aus der Nutzergemeinschaft gehen von Gesamtkosten von 500 bis 1.200 $ pro Monat für eine Praxis mit einem Behandler aus. Für Ihre konkrete Konfiguration wenden Sie sich direkt an Henry Schein.
Wo Dentrix überzeugt
- Marktdominanz: Die größte Nutzerbasis bedeutet reichlich Schulungsmaterial, verfügbare Beratung und ein breites Netz an Erfahrungsaustausch
- Umfassende Funktionen: Jahrzehnte der Entwicklung haben tiefe Funktionalität über alle zentralen zahnärztlichen Abläufe hinweg geschaffen, ohne dass viele Fremdanbindungen nötig sind
- Hardware-Ökosystem: Die enge Verzahnung mit Henry-Schein-Ausstattung vereinfacht Beschaffung und Support für Praxen, die alle Systeme von einem Anbieter kaufen
Wo Dentrix Schwächen hat
- Serverabhängigkeit: Erfordert lokale Serverinfrastruktur mit regelmäßiger Wartung, Backups und IT-Betreuung; eine echte Cloud-Variante gibt es nicht
- Alter der Benutzeroberfläche: Das Oberflächendesign zeigt das Alter der Plattform; die Einarbeitung dauert länger als bei modernen Cloud-Lösungen
- Eingeschränkter Fernzugriff: Zugriff von außen erfordert VPN-Konfiguration oder Remote-Desktop-Dienste von Dritten; für nativen mobilen Zugriff ist das System nicht gebaut
Kundenbewertungen
Dentrix erreicht auf Capterra 3,9/5 aus über 500 Bewertungen. Langjährige Nutzer schätzen die umfassenden Versicherungsabläufe und die tiefe Bildgebungsanbindung. Negative Bewertungen nennen häufig die veraltete Oberfläche, die hohen Kosten und Frust über die Reaktionszeiten des Supports. „Für die Abrechnung tut es alles, was man braucht, aber man arbeitet mit einer Software, die sich anfühlt, als wäre sie seit 2005 nicht aktualisiert worden“, schrieb eine Praxismanagerin.
Für wen Dentrix am besten geeignet ist
- Etablierte Praxen mit bestehenden Ausstattungsverträgen bei Henry Schein, die auf einen Anbieter setzen wollen
- Praxen, denen Tiefe in der Versicherungsabrechnung und komplexes Antragsmanagement wichtiger sind als eine moderne Bedienoberfläche
- Praxen, die im Gegenzug für bewährte Stabilität bereit sind, lokale Serverinfrastruktur zu betreiben
Eaglesoft: am besten für fachzahnärztliche Praxen mit hohen Anforderungen an die Befunddokumentation
Eaglesoft, ein Produkt von Patterson Dental, richtet sich an fachzahnärztliche Praxen, die eine detaillierte klinische Befunddokumentation über die allgemeine Zahnheilkunde hinaus benötigen. Die Plattform bietet fachspezifische Vorlagen für Endodontie, Parodontologie, Kieferorthopädie und Oralchirurgie – Abläufe, die universelle Zahnarztsoftware oft über freie Notizen statt über strukturierte Befunde abbildet. Diese Spezialisierung macht Eaglesoft zur Standardwahl vieler fachzahnärztlicher Weiterbildungsprogramme und schafft eine Gewohnheit, die in die eigene Praxis mitgenommen wird.
Das serverbasierte System ist an das Ausstattungsvertriebsnetz von Patterson angebunden – ähnlich wie Dentrix mit der Hardware von Henry Schein zusammenspielt. Praxen, die Behandlungseinheiten, Bildgebungssysteme und Verbrauchsmaterial von Patterson einsetzen, wählen Eaglesoft häufig als Teil eines Paketvertrags. Die Stärke der Plattform liegt in der klinischen Dokumentation, nicht in der Patientenbindung: Das System setzt auf präzise Behandlungserfassung statt auf automatisierte Marketingabläufe.
Wichtige Funktionen
- Fachspezifische Befundvorlagen: Vorgefertigte klinische Dokumentation für endodontische Behandlungsschritte, Parodontalstatus, kieferorthopädische Verlaufskontrolle und oralchirurgische Fallplanung
- Darstellung des Behandlungsplans: Visuelle Werkzeuge zur Behandlungsaufklärung mit Animationen der Eingriffe und Kostenaufstellungen für das Patientengespräch
- Anbindung der Bildgebung: Direkte Verbindung zur Bildgebungshardware von Patterson mit fachspezifischer DICOM-Unterstützung
- Versicherungsverwaltung: Umfassende Antragsbearbeitung mit Nachverfolgung von Vorabgenehmigungen und Abgleich der Zahlungsavise
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Dauerlizenz | ca. 200 $/Monat gerechnet (Lizenz + Support) | Fachzahnärztliche Praxen | Fachspezifische Befundvorlagen, Bildgebungsanbindung, Antragsmanagement |
Eaglesoft arbeitet mit Dauerlizenzen und jährlichen Supportverträgen. Der Preis hängt von den gewählten Fachmodulen ab; Schätzungen aus der Nutzergemeinschaft liegen bei Gesamtkosten von 150–250 $ pro Monat. Angebote erhalten Sie bei Patterson Dental.
Wo Eaglesoft überzeugt
- Fachzahnärztliche Dokumentation: Befundvorlagen, die speziell für fachzahnärztliche Abläufe entworfen sind, machen die Behelfslösungen universeller Plattformen überflüssig
- Werkzeuge für die Behandlungsaufklärung: Visuelle Aufklärungsfunktionen helfen dabei, komplexe fachzahnärztliche Eingriffe Patienten und zuweisenden Kollegen zu erklären
- Verbreitung in der Weiterbildung: Der breite Einsatz in fachzahnärztlichen Ausbildungsprogrammen sorgt dafür, dass Mitarbeitende das System schon vor dem Wechsel in die Praxis kennen
Wo Eaglesoft Schwächen hat
- Grenzen in der Allgemeinzahnheilkunde: Der auf fachzahnärztliche Abläufe optimierte Funktionsumfang macht die Plattform für allgemeinzahnärztliche Praxen unnötig komplex
- Serverinfrastruktur: Erfordert lokale Serverhardware mit regelmäßigen Backups und IT-Wartung; eine Cloud-Variante gibt es nicht
- Patientenbindung: Im Vergleich zu modernen Cloud-Plattformen wenig eingebaute Marketingautomatisierung; Praxen ergänzen häufig Werkzeuge von Drittanbietern für Recall-Kampagnen
Kundenbewertungen
Eaglesoft erreicht auf Capterra etwa 4,0/5 aus über 800 Bewertungen. Fachzahnärzte loben die detaillierte klinische Dokumentation für Endodontie, Parodontologie und Kieferorthopädie. Häufige Kritikpunkte betreffen die serverbasierte Architektur und die seltenen Updates. „Der Parodontalstatus ist unübertroffen – ich habe drei andere Plattformen ausprobiert und keine kommt an die fachzahnärztliche Dokumentation heran“, notierte ein Parodontologe. Andere merken jedoch an: „Die Oberfläche sieht aus wie Windows XP. Sie funktioniert, aber neue Mitarbeitende einzuarbeiten dauert ewig.“
Für wen Eaglesoft am besten geeignet ist
- Endodontische, parodontologische, kieferorthopädische oder oralchirurgische Praxen mit Bedarf an fachspezifischer klinischer Befunddokumentation
- Fachzahnärzte in Weiterbildung, die Eaglesoft aus der Ausbildung kennen und in der eigenen Praxis dabeibleiben wollen
- Praxen, die die Software gemeinsam mit Ausstattung von Patterson über einen gebündelten Anbietervertrag beziehen
Open Dental: am besten für kostenbewusste Praxen mit technischem Know-how
Open Dental steht unter einer Open-Source-Lizenz und ist damit die einzige große Zahnarztsoftware mit frei verfügbarem Quellcode. Dieses Modell macht dauerhafte Lizenzgebühren überflüssig und erlaubt technisch aufgestellten Praxen, die Software direkt anzupassen, statt Änderungen beim Anbieter zu beantragen. Die Plattform deckt die zentralen zahnärztlichen Abläufe ab – Terminplanung, Befunddokumentation, Abrechnung, Reporting – auf Basis einer MySQL-Datenbank, die technisch versierte Nutzer selbst abfragen und verändern können.
Das System lässt sich sowohl serverbasiert als auch cloud-gehostet betreiben. Praxen, die ihre IT selbst verwalten, hosten es ohne Softwarekosten auf eigenen Servern und zahlen allenfalls für optionalen Support. Wer verwaltetes Hosting bevorzugt, zahlt eine Abogebühr für den Cloud-Betrieb und behält dennoch vollen Datenzugriff. Die aktive Entwicklergemeinschaft von Open Dental veröffentlicht Plug-ins, Anpassungen und Integrationsskripte, die den Funktionsumfang der Basisplattform erweitern.
Wichtige Funktionen
- Open-Source-Lizenz: Freier Zugriff auf den vollständigen Quellcode ohne Anbieterbindung; Praxen besitzen ihre Daten und ihre Anpassungen
- MySQL-Datenbank: Eine gängige relationale Datenbank ermöglicht eigene Berichte, direkte Datenabfragen und die Anbindung von Werkzeugen Dritter
- Aktive Community: Nutzerforen und Entwicklerdokumentation bieten Hilfe untereinander und geteilte Anpassungen
- Flexibler Betrieb: Selbst auf lokalen Servern hosten oder verwaltetes Cloud-Hosting beim Anbieter abonnieren
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Open Source (selbst gehostet) | Kostenlos | Praxen mit IT-Know-how | Vollständiger Softwarezugriff; die Praxis stellt die Serverhardware |
| Cloud-Hosting mit Support | ca. 199 $/Monat pro Standort | Praxen, die verwaltetes Hosting bevorzugen | Vom Anbieter verwaltete Server, automatische Backups, vollständiger Support inklusive |
Wo Open Dental überzeugt
- Kostenflexibilität: Der Eigenbetrieb macht laufende Softwarelizenzgebühren überflüssig; Praxen zahlen nur für optionale Supportverträge
- Datenhoheit: Die MySQL-Datenbank gibt vollständigen Zugriff auf die Praxisdaten – ohne Exporte über den Anbieter und ohne API-Beschränkungen
- Freiheit bei Anpassungen: Der offene Quellcode erlaubt Praxen, Funktionen zu ändern, eigene Schnittstellen zu bauen oder freie Entwickler zu beauftragen, ohne Zustimmung des Anbieters
Wo Open Dental Schwächen hat
- IT-Abhängigkeit: Der Eigenbetrieb setzt technisches Können für Serververwaltung, Backups und Fehlersuche ohne Anbieter-Support voraus
- Benutzeroberfläche: Das Oberflächendesign spiegelt die Prioritäten der Open-Source-Entwicklung – funktional, aber weniger ausgefeilt als bei kommerziellen Plattformen
- Uneinheitlicher Support: Community-Support bedeutet, dass die Fehlersuche auf Forenantworten angewiesen ist statt auf garantierte Anbieterhilfe – sofern kein bezahlter Supportvertrag besteht
Kundenbewertungen
Open Dental erreicht auf Capterra 4,7/5 aus über 1.100 Bewertungen – einer der höchsten Werte im Bereich Zahnarztsoftware. Nutzer heben die Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Funktionstiefe hervor. „Wir arbeiten seit 8 Jahren mit Open Dental, und es kann alles, was Dentrix kann – zu einem Bruchteil der Kosten“, schrieb ein Praxismanager. Technisch versierte Nutzer schätzen den MySQL-Zugriff; nicht-technisches Personal findet die Oberfläche gelegentlich weniger eingängig als Cloud-Alternativen.
Für wen Open Dental am besten geeignet ist
- Kostenbewusste Praxen, die Serverinfrastruktur selbst verwalten und einfache technische Probleme selbst lösen können
- Praxen, die eigene Berichte oder Schnittstellen brauchen, die über die Standard-APIs kommerzieller Plattformen hinausgehen
- Praxen, denen Datenhoheit und Anbieterunabhängigkeit wichtiger sind als ein reibungsloses Supporterlebnis
Practice-Web: am besten für Einzelpraxen, die eine günstige Cloud-Lösung suchen
Practice-Web richtet sich an Einzelpraxen und kleine Gemeinschaftspraxen, die Cloud-Zugriff ohne Enterprise-Preise suchen. Die Plattform liefert die wesentlichen Funktionen der Praxisverwaltung – Terminplanung, Patientenakten, einfache Abrechnung – über eine browserbasierte Oberfläche zu Preisen unterhalb größerer Wettbewerber wie Curve Dental oder Denticon. Damit kommt Practice-Web für Praxisgründungen oder Praxen mit einem Behandler infrage, denen Wirtschaftlichkeit wichtiger ist als ein großer Funktionsumfang.
Das System läuft vollständig in der Cloud, lokale Server sind nicht erforderlich. Practice-Web bietet die zentralen Werkzeuge für Terminplanung, Befunddokumentation und Patientenkommunikation, die für allgemeinzahnärztliche Abläufe ausreichen. Die Einfachheit der Plattform bedeutet schnelleres Onboarding, aber weniger Anpassungsmöglichkeiten als bei Enterprise-Systemen. Einzelbehandler, die ihre Termine selbst planen und wenig auf umfangreiche Versicherungsabrechnung angewiesen sind, kommen mit dem schlanken Funktionsumfang von Practice-Web gut zurecht.
Wichtige Funktionen
- Cloudbasierter Zugriff: Die rein browserbasierte Oberfläche macht Serverhardware überflüssig; Terminpläne und Befunde sind von jedem Gerät mit Internetverbindung erreichbar
- Einfache Terminplanung: Kalenderverwaltung mit farbcodierten Terminen und automatischen E-Mail-Erinnerungen
- Einfache Befunddokumentation: Allgemeine zahnärztliche Notizen und Behandlungsplanung ohne fachspezifische Vorlagen
- Patientenportal: Terminbuchung und Formularausfüllung im Self-Service
Preise
| Tarif | Preis | Für wen | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Standard | ~$149/mo | Einzelpraxis und kleine Gemeinschaftspraxis (1–3 Behandler) | Terminplanung, Befunddokumentation, Patientenportal, einfache Abrechnung |
Die Preise von Practice-Web sind Richtwerte; aktuelle Tarife erfragen Sie direkt beim Anbieter.
Wo Practice-Web überzeugt
- Wirtschaftlichkeit: Die niedrigeren Abogebühren im Vergleich zu Enterprise-Cloud-Plattformen machen das System auch für Praxisgründungen mit knappem Budget zugänglich
- Einfachheit: Der schlanke Funktionsumfang verkürzt die Einarbeitung für Einzelbehandler, die ihre Termine ohne eigenes Verwaltungspersonal selbst planen
- Schnelle Einführung: Die rein cloudbasierte Architektur erlaubt Onboarding am selben Tag – ohne Hardwarebeschaffung und ohne IT-Einrichtung
Wo Practice-Web Schwächen hat
- Wenig fortgeschrittene Funktionen: Es fehlen fachzahnärztliche Befunddokumentation, komplexe Versicherungsabläufe und Enterprise-Reporting, wie größere Plattformen sie bieten
- Grenzen der Skalierbarkeit: Der auf Einzelbehandler ausgelegte Funktionsumfang reicht nicht mehr aus, sobald eine Praxis Behandler oder Standorte hinzunimmt
- Wenige Schnittstellen: Deutlich weniger Anbindungen an Drittanbieter als bei etablierten Plattformen wie Dentrix oder Eaglesoft
Kundenbewertungen
Practice-Web erreicht auf Capterra 4,6/5. Einzelbehandler nennen durchgängig die schnelle Einrichtung und die klare Oberfläche. Grenzen zeigen sich, sobald eine Praxis über 2–3 Behandler hinauswächst. „Für eine Einzelpraxis hat Practice-Web alles, was man braucht, zu einem Preis, der Sinn ergibt. In dem Moment, in dem wir einen zweiten Zahnarzt dazugenommen haben, sind wir an die Grenzen gestoßen“, berichtete ein Rezensent.
Für wen Practice-Web am besten geeignet ist
- Einzelbehandler, die mit wenig Startkapital eine neue Praxis eröffnen
- Kleine Gemeinschaftspraxen (2–3 Behandler), die Cloud-Zugriff ohne Enterprise-Preise suchen
- Praxen, denen Einfachheit und Wirtschaftlichkeit wichtiger sind als fortgeschrittene Funktionen und weitreichende Anpassbarkeit
CDT-2026-Codeaktualisierung: Was Zahnarztsoftware können muss
Die American Dental Association hat CDT 2026 (Current Dental Terminology) mit Wirkung zum 1. Januar 2026 veröffentlicht – mit erheblichen Änderungen, die jede Zahnarztsoftware unterstützen muss, damit Praxen weiterhin korrekt abrechnen.
- 31 neue CDT-Codes ergänzt, verteilt über Prophylaxe, Restauration und Diagnostik
- 14 Codes überarbeitet mit geänderten Beschreibungen, die Abrechnung und Antragsprüfung betreffen
- 6 Codes gestrichen – Praxen, die weiterhin mit gestrichenen Codes abrechnen, erhalten automatische Antragsablehnungen
Zu den wichtigen Neuerungen für Softwarenutzer zählen neue Codes für laserunterstützte Eingriffe, erweiterte Dokumentationspflichten bei Sedierungsleistungen und aktualisierte Vorgaben für implantatgetragene Restaurationen.
Was Sie in Ihrer Software prüfen sollten:
- Vergewissern Sie sich, dass Ihr Anbieter ein Update oder einen Patch für CDT 2026 veröffentlicht hat
- Prüfen Sie, ob gestrichene Codes bereits bei der Eingabe markiert oder gesperrt werden
- Testen Sie, ob überarbeitete Codebeschreibungen korrekt auf den Antragsformularen erscheinen
- Kontrollieren Sie, ob der HIPAA-Transaktionssatz 837D den neuen Codesatz abbildet
Dentrix, Eaglesoft und Open Dental haben jeweils Kompatibilitätsupdates für CDT 2026 veröffentlicht. Curve Dental und Denticon haben die Updates automatisch in der Cloud ausgerollt. Praxen mit selbst gehosteten Open-Dental-Installationen sollten prüfen, ob sie das aktuelle Versionsupdate eingespielt haben – auf serverbasierten Installationen geschieht das nicht automatisch.
So wählen Sie die richtige Zahnarztsoftware aus
Bewerten Sie die Plattformen anhand dieser betrieblichen Entscheidungskriterien, bevor Sie sich für eine Einführung entscheiden:
- Betriebsmodell: Praxen, die Fernzugriff und geringen IT-Aufwand brauchen, profitieren von Cloud-Plattformen (Curve Dental, Denticon, Pabau). Wer bereits Serverinfrastruktur und eigene IT hat, bevorzugt eventuell serverbasierte Systeme (Dentrix, Eaglesoft) wegen des Gefühls größerer Datenkontrolle.
- Komplexität der Versicherungsabrechnung: Praxen, die mehr als 70 % ihres Umsatzes über Versicherungen erzielen, profitieren von Plattformen mit ausgereifter Clearinghouse-Anbindung und elektronischen Zahlungsavis-Abläufen (Dentrix, Eaglesoft). Selbstzahler- oder ästhetisch ausgerichtete Praxen setzen eher auf Patientenbindung als auf Tiefe in der Antragsbearbeitung.
- Praxisgröße und Wachstum: Einzelbehandler und kleine Gemeinschaftspraxen bewerten anders als DSO-Netzwerke. Praxen an einem Standort brauchen belastbare Terminplanung und Befunddokumentation; Organisationen mit mehreren Standorten benötigen zentrale Abrechnung und standortübergreifendes Reporting (Denticon).
- Fachliche Anforderungen: Allgemeinzahnärztliche Abläufe unterscheiden sich grundlegend von den Dokumentationsanforderungen in Endodontie, Parodontologie oder Kieferorthopädie. Fachzahnärztliche Praxen prüfen, ob die klinische Befunddokumentation zu ihren konkreten Behandlungsabläufen passt (Eaglesoft für Fachrichtungen, ansonsten universelle Plattformen).
- Budgetrahmen: Dauerlizenzen (Dentrix, Eaglesoft) erfordern Kapital im Voraus, verursachen aber geringere laufende Kosten. Abomodelle (Cloud-Plattformen) verteilen die Kosten monatlich, summieren sich aber über die Zeit. Open-Source-Optionen (Open Dental) sparen Lizenzkosten, verlagern den IT-Aufwand aber in die Praxis.
- Aktualität der CDT-Codes: Prüfen Sie, ob die Plattformen auf Ihrer Auswahlliste die Kompatibilität mit CDT 2026 bestätigt haben – Praxen, die gestrichene oder überarbeitete Codes ohne Softwareupdate verwenden, erhalten automatische Antragsablehnungen.
Pabau eignet sich für Praxen, die betriebliche Flexibilität über rein zahnmedizinische Abläufe hinaus suchen. Kliniken, die zahnärztliche Leistungen mit Ästhetik, Wellness oder Allgemeinmedizin verbinden, müssen keine getrennten Plattformen pflegen. Die Cloud-Architektur, die automatisierte Patientenkommunikation und die fachübergreifende klinische Dokumentation unterstützen Betriebsmodelle, in denen die Zahnmedizin ein Leistungsbereich innerhalb eines breiteren Gesundheitsangebots ist. Vergleichen Sie Pabau mit anderen Lösungen zur Praxisverwaltung, um zu beurteilen, was zu Ihrem Praxisprofil und Ihren betrieblichen Prioritäten passt.
Expertenempfehlungen
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Fazit
Die Wahl der Zahnarztsoftware hängt davon ab, wie gut die Architektur der Plattform zur betrieblichen Realität passt. Serverbasierte Systeme (Dentrix, Eaglesoft) liefern ausgereifte zahnmedizinische Funktionen, binden die Praxis aber an lokale Infrastruktur und schränken den Fernzugriff ein. Cloud-Plattformen (Curve Dental, Denticon) setzen auf Erreichbarkeit und Einheitlichkeit über mehrere Standorte – um den Preis der Abhängigkeit vom Internet.
Die Tiefe der Versicherungsabrechnung bleibt für viele Praxen das entscheidende Unterscheidungsmerkmal. Plattformen mit nativer Clearinghouse-Anbindung und umfangreichen CDT-Code-Bibliotheken (Dentrix, Eaglesoft) passen zu Praxen, in denen die Komplexität der Antragsbearbeitung eine steilere Lernkurve rechtfertigt. Cloud-first-Systeme konzentrieren sich auf effiziente Terminplanung und Patienten-Self-Service statt auf tiefe Abrechnungsautomatisierung. Da CDT 2026 nun in Kraft ist, ist die Aktualität der Codes außerdem ein laufendes betriebliches Thema – nicht bloß ein Häkchen bei der Beschaffung.
Pabau geht die Praxisverwaltung in der Zahnmedizin anders an – als einen klinischen Ablauf innerhalb einer breiteren, fachübergreifenden Plattform. Praxen, die zahnärztliche Leistungen mit Ästhetik, Wellness oder Allgemeinmedizin verbinden, erhalten einheitliche Terminplanung, fachübergreifende Dokumentation und gebündelte Patientenkommunikation, ohne für jeden Leistungsbereich ein eigenes System zu betreiben. Die Plattform tauscht die zahnspezifische Bildgebungsanbindung gegen betriebliche Flexibilität über unterschiedliche Behandlungsformen hinweg. (Hinweis: Pabau ist der Herausgeber dieses Vergleichs. Die Bewertungskriterien werden auf alle Plattformen einheitlich angewendet.)
Bewerten Sie Plattformen anhand der tatsächlichen Abläufe Ihrer Praxis, Ihrer Abhängigkeit von Versicherungen und Ihres Wachstumspfads – nicht anhand von Funktionslisten. Die beste Zahnarztsoftware ist die, die zu der Arbeitsweise Ihres Teams heute passt und gleichzeitig das Praxismodell trägt, auf das Sie hinarbeiten.
Häufige Fragen
Keine einzelne Zahnarztsoftware passt gleich gut zu allen Praxisprofilen. Open Dental und Curve Dental führen die Capterra-Bewertungen an (beide 4,7/5), während Dentrix die größte installierte Basis in den USA hat und zu etablierten Praxen mit tiefen Versicherungsabläufen passt. Denticon ist die erste Wahl für DSOs mit mehreren Standorten. Eaglesoft führt bei den Anforderungen an fachzahnärztliche Befunddokumentation. Pabau passt zu fachübergreifenden Kliniken, die Zahnmedizin mit weiteren Gesundheitsleistungen verbinden. Die beste Wahl richtet sich nach Ihrem gewünschten Betriebsmodell, der Komplexität Ihrer Versicherungsabrechnung und Ihren fachlichen Anforderungen.
Die Preise unterscheiden sich je nach Plattform und Betriebsmodell deutlich. Open Dental ist im Eigenbetrieb kostenlos oder kostet rund 199 $ pro Monat und Standort für verwaltetes Cloud-Hosting. Practice-Web beginnt bei etwa 149 $ pro Monat. Curve Dental liegt bei rund 249–300 $ und mehr pro Monat und Behandler. Denticon liegt für DSO-Netzwerke bei etwa 280 $ pro Monat und Standort. Eaglesoft arbeitet mit Dauerlizenzen; Schätzungen aus der Nutzergemeinschaft nennen Gesamtkosten von 150–250 $ pro Monat. Dentrix hat unter den serverbasierten Plattformen die höchsten Gesamtkosten – Schätzungen der Nutzergemeinschaft liegen bei 500–1.200 $ pro Monat für eine Praxis mit einem Behandler, inklusive Lizenz, Support und Modulen. Fordern Sie für belastbare Preise praxisbezogene Angebote direkt bei den Anbietern an.
Zu den Grundanforderungen an eine Zahnarztsoftware gehören Terminplanung mit Kalendern für mehrere Behandler, klinische Befunddokumentation mit Zahnschema, Versicherungsabrechnung mit elektronischer Antragseinreichung und CDT-Code-Bibliotheken, Werkzeuge für Patientenkommunikation für Erinnerungen und Recalls, Behandlungsplanung mit Kostenschätzungen sowie Reporting zur Nachverfolgung von Leistung und Zahlungseingängen. Weitergehender Bedarf kann die Anbindung von Bildgebungssystemen (Dexis, Schick, Carestream), fachspezifische Befundvorlagen, die Verwaltung mehrerer Standorte oder ein Patientenportal mit Self-Service umfassen. Priorisieren Sie die Funktionen, die zu den tatsächlichen Abläufen Ihrer Praxis passen, statt möglichst vollständige Funktionslisten.
Cloud-Plattformen (Curve Dental, Denticon, Pabau) bieten Fernzugriff, automatische Updates und verzichten auf Serverhardware. Sie sind vollständig auf die Internetverbindung angewiesen und haben keinen Offline-Modus. Serverbasierte Systeme (Dentrix, Eaglesoft) vermitteln mehr Datenkontrolle und funktionieren bei Netzausfällen, erfordern aber IT-Wartung, regelmäßige Backups und den Austausch von Hardware. Die Cloud passt zu Praxen, denen Erreichbarkeit und minimaler IT-Aufwand wichtig sind. Serverbasierte Systeme passen zu Praxen, die im Gegenzug für Unabhängigkeit von der Internetverbindung gern selbst Infrastruktur betreiben. Open Dental bietet beide Betriebsmodelle und lässt technisch versierten Praxen damit die Wahl.
Bewerten Sie Plattformen anhand von sechs Kriterien: Betriebsmodell (Cloud oder Server), Komplexität der Versicherungsabrechnung, Praxisgröße (Einzelpraxis oder mehrere Standorte), fachliche Anforderungen (Allgemeinzahnheilkunde oder Endodontie/Parodontologie/Kieferorthopädie), Budgetrahmen (Lizenz im Voraus oder monatliches Abo) und Aktualität der CDT-Codes (die Kompatibilität mit CDT 2026 vor Vertragsabschluss bestätigen lassen). Fordern Sie Demos an, die sich auf Ihre konkreten Abläufe konzentrieren, statt allgemeiner Funktionsrundgänge. Prüfen Sie, ob die Anbindung Ihrer Bildgebungshardware, die Clearinghouse-Verbindungen und die Meldepflichten Ihres Bundesstaates zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. Berücksichtigen Sie neben dem Funktionsumfang auch Einführungszeiträume und den Schulungsaufwand für Ihr Team.
CDT 2026 hat mit Wirkung zum 1. Januar 2026 31 neue Codes eingeführt, 14 überarbeitet und 6 gestrichen. Praxen müssen sicherstellen, dass ihre Zahnarztsoftware auf den neuen Codesatz aktualisiert wurde. Wer mit gestrichenen Codes abrechnet, erhält von den Versicherern automatische Antragsablehnungen. Cloudbasierte Plattformen wie Curve Dental und Denticon rollen Updates automatisch aus – Praxen auf diesen Systemen müssen nichts tun. Serverbasierte Systeme wie Dentrix und Eaglesoft brauchen manuelle Updates; wenden Sie sich an Ihren Anbieter, wenn Sie keinen CDT-2026-Kompatibilitätspatch erhalten haben. Nutzer selbst gehosteter Open-Dental-Installationen sollten prüfen, ob sie das aktuelle Versionsupdate manuell eingespielt haben.