Alternativen zu Indamed suchen meist Praxen, die ihren lokalen Server loswerden oder ein System brauchen, das besser zu ihrem Abrechnungsmodell passt.
Die wichtigste Weiche ist die Kassenabrechnung. Kassenpraxen brauchen ein KBV-zertifiziertes System wie tomedo, CGM MEDISTAR, CGM TURBOMED oder CGM M1 PRO. Für Privatpraxen und ästhetische Medizin ist Pabau unsere erste Wahl, die cloudbasierte Praxissoftware, die wir selbst entwickeln.
Die Wahl lohnt Sorgfalt, denn ein zweiter Umzug kostet erneut Migration und Schulung. Unten finden Sie alle fünf Systeme mit Herstellerpreisen, eine Entscheidungshilfe und eine Checkliste für den Umstieg.
Das Wichtigste in Kürze
1. Pabau — die beste Wahl für Privatpraxen und ästhetische Medizin, die ohne eigenen Server arbeiten wollen.
2. tomedo — stark für Kassenpraxen, deren Team auf Mac, iPad und iPhone arbeitet.
3. CGM MEDISTAR — laut CGM in über 9.000 Praxen im Einsatz, mit Modulen für viele Fachrichtungen.
4. CGM TURBOMED — drei feste Editionen, von der hausärztlichen Einzelpraxis bis zur Gemeinschaftspraxis.
5. CGM M1 PRO — gebaut für Gemeinschaftspraxen und MVZ mit fein steuerbaren Rollen und Rechten.
Warum Praxen von Indamed Medical Office wechseln
Indamed Medical Office ist kein Auslaufmodell. Die Software ist KBV-zertifiziert, unterstützt ePA, eRezept und KIM und bietet eine eigene App. Für Arztpraxen gibt es die Editionen Light und Professional, für MVZ und Ambulanzen die Enterprise-Version.
Trotzdem werden diese Gründe für einen Wechsel häufig genannt:
- Serverkosten und IT-Aufwand: Eine lokale Installation braucht eigene Hardware, Wartung und oft einen externen IT-Dienstleister.
- Zugriff von unterwegs: Praxen mit Zweigstelle oder Homeoffice wünschen sich oft einen Zugang über den Browser, ohne Umweg über den Praxisserver.
- Bedienung und Einarbeitung: Neue Mitarbeitende sollen schnell produktiv sein. Deshalb zählt eine Oberfläche, die man ohne lange Schulung versteht.
- Fokus auf Selbstzahler: Privat- und Ästhetikpraxen brauchen Online-Buchung, Fotodokumentation und Patientenkommunikation dringender als eine tiefe EBM-Abrechnung.
- Tempo bei TI-Updates: Vorgaben der gematik zu ePA und eRezept ändern sich laufend. Praxen achten deshalb darauf, wie schnell ein Anbieter Updates liefert.
Welcher dieser Punkte für Sie zählt, entscheidet über die passende Alternative. Die Übersicht zeigt, wo die fünf Systeme stehen.
Die fünf Alternativen zu Indamed im Überblick
Die Tabelle vergleicht Einsatzgebiet, Betriebsmodell, KBV-Zertifizierung und den veröffentlichten Einstiegspreis. Aktuelle Indamed-Preise finden Sie in unserem separaten Preisvergleich.
Wenn Sie unsicher sind, wo Sie anfangen sollen, grenzen drei Fragen die Auswahl ein. Die Entscheidungshilfe zeigt den Weg zum passenden System.

1. Pabau: Die cloudbasierte Indamed-Alternative für Privatpraxen
Die stärkste Indamed-Alternative für Privatpraxen, die Termine, Akte und Zahlungen in der Cloud bündeln wollen.
- Privatpraxen und Selbstzahlerpraxen
- Ästhetische Medizin und Dermatologie
- Praxen mit mehreren Standorten
- Teams ohne eigene Server-IT
- Komplett cloudbasiert, kein Praxisserver
- Online-Buchung, Formulare und Fotos in einer Akte
- Jeder Plan enthält alle Funktionen
- Nicht KBV-zertifiziert, keine EBM-Abrechnung
- Keine Preise für Deutschland veröffentlicht
Pabau läuft vollständig in der Cloud und braucht keinen Server in der Praxis. Für Privatpraxen, Selbstzahlerleistungen und ästhetische Medizin bündelt die Plattform Termine, Dokumentation, Zahlungen und Patientenkommunikation in einem System.
Diese Funktionen sind beim Umstieg von Indamed besonders relevant:
- Online-Terminbuchung: Patienten buchen rund um die Uhr über die Praxiswebsite, ohne Anruf am Empfang.
- Digitale Einwilligungen: Patienten füllen Formulare vor dem Termin aus, und die Daten landen direkt in der Patientenakte.
- Vorher-Nachher-Fotos: Bilder liegen strukturiert bei der Behandlungsdokumentation, was in Dermatologie und Ästhetik zählt.
- Automatische Erinnerungen: SMS und E-Mails erinnern Patienten an ihre Termine und senken so die Zahl der Ausfälle.
- Mehrere Standorte: Sie verwalten alle Standorte zentral, ohne getrennte Serversysteme.
Zur elektronischen Patientenakte gilt: Aktuelle ePA-Softwarelösungen im Vergleich zeigen den Stand im deutschen Markt.
Nutzer loben vor allem, dass alle Funktionen in einem System liegen, und den Support beim Onboarding. Die wichtigste Einschränkung ist die Abrechnung. Pabau ist nicht KBV-zertifiziert und rechnet nicht nach EBM mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab. Für reine Kassenpraxen ist Pabau deshalb keine Alternative.
Preise
Pabau veröffentlicht nur den Solo-Preis für die USA, und der Preis richtet sich nach Region und Nutzerzahl. Jeder Plan enthält alle Funktionen, Zusatzpakete sind optional.
2. tomedo: Die Indamed-Alternative für Kassenpraxen mit Apple-Geräten
Die naheliegende Wahl für Kassenpraxen, die bereits mit Mac, iPad und iPhone arbeiten.
- Kassen- und Privatpraxen auf Apple-Hardware
- Fachpraxen mit vielen angebundenen Geräten
- Praxen, die mobil am iPad dokumentieren
- KBV-zertifiziert für die EBM-Abrechnung
- Native Apps für iPhone, iPad und Apple Watch
- Monatlich kündbar, Updates inklusive
- Klassisches tomedo nur für Apple-Hardware
- Keine veröffentlichten Listenpreise
tomedo von zollsoft ist nativ für Mac, iPad und iPhone entwickelt und KBV-zertifiziert. Damit passt es zu Kassenpraxen, die ohnehin mit Apple-Hardware arbeiten. Im Indamed vs. tomedo im direkten Vergleich zeigen sich klare Unterschiede bei Betriebsmodell und Abrechnungstiefe.
Stärken von tomedo:
- KBV-zertifiziert für die GKV-Abrechnung nach EBM
- Apps für iPhone, iPad und Apple Watch, etwa für Fotos direkt in die Akte
- Geräteanbindung per GDT, DICOM oder Dateilauscher, auch an Windows-Geräte
- Mietmodell ohne Kauf- oder Lizenzgebühr, monatlich kündbar
Einschränkungen: Das klassische tomedo setzt auf Apple-Hardware. Für Windows-Praxen bietet zollsoft mit tomedo.air eine plattformunabhängige Version an. Die Einarbeitung gilt laut Nutzerbewertungen als vergleichsweise lang. Weitere Vergleiche rund um tomedo zeigen Optionen für cloudaffine Praxen.
Preise
tomedo veröffentlicht keine Listenpreise, die monatliche Miete richtet sich nach der Zahl der Arbeitsplätze. Laut Hersteller gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.
3. CGM MEDISTAR: Die verbreitete Wahl für Haus- und Fachärzte
Ein bewährtes Kassensystem mit großer Modulauswahl für Haus- und Fachärzte.
- Hausarztpraxen
- Facharztpraxen mit GKV-Schwerpunkt
- Praxen, die lokal installieren möchten
- KBV-zertifiziert mit tiefer EBM-Abrechnung
- Für viele Fachrichtungen konfigurierbar
- Zusatzmodule für Kalender, Video und KI
- Endpreis hängt stark von den Modulen ab
- Aktuelles Angebot mit 36 Monaten Laufzeit
Neben Pabau und tomedo kommen drei etablierte Systeme von CompuGroup Medical (CGM) in Frage. Einen breiteren Marktüberblick bietet unser Artikel zu weiteren Praxissoftware-Alternativen im deutschen Markt.
CGM MEDISTAR ist laut Hersteller in über 9.000 Praxen im Einsatz. Die Software ist KBV-zertifiziert, lässt sich für viele Fachrichtungen konfigurieren und bietet eine tiefe EBM-Abrechnung. Besonders verbreitet ist sie in der Allgemeinmedizin.
CGM ergänzt das System um Module wie Praxiskalender, Videosprechstunde, TI-Messenger und KI-Assistenten für Telefon und Dokumentation. Wer heute Indamed lokal betreibt, findet bei Medistar ein vertrautes Betriebsmodell.
Einschränkung: Viele Funktionen kommen als Zusatzmodule hinzu, der Endpreis hängt also stark von der Konfiguration ab.
Preise
CGM nennt diesen Einstiegspreis für seine Arztinformationssysteme insgesamt. Der genaue Preis hängt vom gewählten System und der Konfiguration ab.
4. CGM TURBOMED: Drei Editionen von der Einzel- bis zur Gemeinschaftspraxis
Klar gegliederte Editionen machen den Funktionsumfang für Kassenpraxen gut planbar.
- Hausärztliche Einzelpraxen
- Gemeinschaftspraxen und Berufsausübungsgemeinschaften
- Praxen mit festem Budgetrahmen
- KBV-zertifiziert mit KV-Abrechnung
- Drei Editionen mit festem Umfang
- Optionale KI-Module
- Keine Einzelpreise je Edition veröffentlicht
- Wachstum kann eine größere Edition erfordern
CGM TURBOMED kommt ebenfalls von CompuGroup Medical und ist KBV-zertifiziert. CGM bündelt die Software in drei Editionen. So sehen Sie vorab, welcher Funktionsumfang zu Ihrer Praxisgröße passt.
- BASIS: empfohlen für allgemeinmedizinische Einzelpraxen, mit Patientenverwaltung, Dokumentation und KV-Abrechnung.
- PRO: für Gemeinschaftspraxen und Berufsausübungsgemeinschaften, zusätzlich mit Archivierung von Fremdbefunden an drei Arbeitsplätzen.
- PREMIUM: die größte Ausbaustufe, die alle Bestandteile der kleineren Editionen erweitert.
Einschränkung: Die Edition legt den Funktionsumfang fest. Planen Sie Wachstum deshalb ein, damit Sie nicht nach kurzer Zeit wechseln müssen.
Preise
CGM veröffentlicht keine Einzelpreise je Edition, nur den Einstiegspreis für seine Arztinformationssysteme.
5. CGM M1 PRO: Die Indamed-Alternative für MVZ und große Praxen
Die beste Wahl in diesem Vergleich für MVZ und Verbünde, die Rollen und Rechte fein steuern müssen.
- MVZ und Praxisverbünde
- Gemeinschaftspraxen mit vielen Behandlern
- Praxen mit eigenem Controlling
- Detaillierte Rollen und Zugriffsrechte
- Von der Einzelpraxis bis zum MVZ ausgelegt
- KBV-zertifiziert
- Für kleine Praxen oft überdimensioniert
- Preis steigt mit jedem Behandler
CGM M1 PRO richtet sich laut CGM an Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen und MVZ. Seine Stärke zeigt sich in großen Teams. Für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter legen Sie eine eigene Rolle mit individuellen Zugriffsrechten fest.
Das passt zu Verbünden mit mehreren Standorten, in denen Ärzte, MFA und Controlling unterschiedliche Daten sehen sollen. Wie MEDISTAR und TURBOMED ist M1 PRO KBV-zertifiziert.
Einschränkung: Für eine kleine Einzelpraxis ist der Funktionsumfang oft größer als nötig.
Preise
Für ein MVZ mit vielen Behandlern lohnt ein individuelles Angebot, weil der Preis pro Behandler berechnet wird.
Worauf Sie bei der Auswahl der Praxissoftware achten sollten
Für den richtigen Praxissoftware-Vergleich brauchen Sie mehr als eine Preisliste. In deutschen Praxen entscheiden zwei Bereiche über einen reibungslosen Wechsel: Zertifizierung und Datenschutz.
KBV-Zertifizierung und Telematikinfrastruktur: Pflicht für Kassenpraxen
Wer über die GKV abrechnet, braucht eine KBV-zertifizierte Praxissoftware. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert Praxisverwaltungssysteme für Abrechnung, Dokumentation und Datenschutz.
- EBM-Abrechnung: Nur KBV-zertifizierte Systeme dürfen für die GKV-Quartalsabrechnung genutzt werden.
- TI-Anbindung: Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) ist gesetzlich vorgeschrieben. Laut gematik müssen alle Vertragsarztpraxen TI-fähig sein.
- ePA: Seit 2025 gilt die elektronische Patientenakte für alle, mit Widerspruchsrecht der Versicherten. Die Software muss die ePA unterstützen.
- Privatpraxen: Für rein privatärztliche Praxen entfällt die KBV-Zertifizierungspflicht. Hier sind auch nicht-zertifizierte Lösungen wie Pabau zulässig.
DSGVO und Datensicherheit: Diese Unterlagen sollte jeder Anbieter liefern
Eine DSGVO-konforme Praxissoftware verarbeitet Patientendaten nach klaren vertraglichen und technischen Regeln. Prüfen Sie diese Punkte bei jedem Cloud-Anbieter:
- Serverstandort: Fragen Sie jeden Anbieter, wo die Daten liegen. Rechenzentren in der EU oder in Deutschland vereinfachen die rechtliche Bewertung.
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Jeder Cloud-Anbieter muss einen AVV nach Art. 28 DSGVO vorlegen können.
- Verschlüsselung: Daten sollten bei der Übertragung (mindestens TLS 1.2) und bei der Speicherung verschlüsselt sein.
- Datenpannen: Der Anbieter muss Sie unverzüglich informieren, damit Sie die 72-Stunden-Frist gegenüber der Aufsichtsbehörde einhalten.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Arztpraxen. Sie dienen als Orientierung bei der Anbieterauswahl.
Profi-Tipp
Lassen Sie sich vor Vertragsunterzeichnung den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), den Nachweis zum Serverstandort und das aktuelle IT-Sicherheitskonzept schriftlich zusenden. Anbieter, die diese Unterlagen nicht liefern, sollten Sie von der Auswahl ausschließen.
So gelingt der Wechsel von Indamed: Checkliste und typische Fehler
Der Wechsel von Indamed Medical Office gelingt in fünf Schritten. Die größte Hürde ist selten die neue Software. Meist sind es Datenmigration und Schulung.
- Anforderungen klären: Brauchen Sie GKV-Abrechnung, Privatabrechnung oder beides? Das grenzt die Auswahl sofort ein.
- Datenexport sichern: Für Kassenpraxen schreibt § 371 SGB V eine Archiv- und Wechselschnittstelle vor, die die KBV festgelegt hat. Fragen Sie beide Anbieter, ob die Übernahme darüber läuft.
- Im Alltag testen: Fordern Sie eine Demo oder Testumgebung an. Lassen Sie Ihre MFA einen typischen Sprechstundentag durchspielen.
- Schulung planen: Planen Sie Schulungen pro Rolle ein, also getrennt für Empfang, MFA und Ärzte.
- Parallelbetrieb einplanen: Lassen Sie Indamed Medical Office vier bis sechs Wochen parallel laufen. So schließen Sie offene Vorgänge sauber ab.
Cloud-basierte Klinik-Software hat dabei einen praktischen Vorteil. Der Parallelbetrieb braucht keine zusätzliche Hardware, weil kein lokaler Server installiert wird.
Typische Fehler beim Umstieg
- Wechsel mitten im Quartal: Starten Sie zum Quartalsbeginn, damit eine Quartalsabrechnung nicht auf zwei Systeme verteilt ist.
- Altdaten vergessen: Patientenakten müssen in der Regel zehn Jahre nach Behandlungsende aufbewahrt werden (§ 630f BGB). Klären Sie, wie Sie danach auf die Indamed-Daten zugreifen.
- Kündigungsfrist übersehen: Prüfen Sie Ihren Indamed-Vertrag früh, damit Sie nicht länger als nötig doppelt zahlen.
- Geräte nicht geprüft: EKG, Labor und andere Geräte hängen oft per GDT an der Software. Testen Sie jede Anbindung vor dem Stichtag.
Wie Pabau Privatpraxen den Umstieg von Indamed erleichtert
In vielen Privatpraxen laufen Akte, Online-Termine, Einwilligungen und Fotos heute in getrennten Werkzeugen. Dazu kommt der Server, den jemand warten muss.
Mit Pabau liegen Termine, Formulare, Fotos und Rechnungen in einer Patientenakte in der Cloud. Unser Onboarding-Team übernimmt die Migration Ihrer bestehenden Daten. Eine feste Ansprechperson begleitet Sie, bis Ihre Praxis im Alltag mit Pabau arbeitet.
Danach richtet unser Customer-Success-Team Buchungsregeln, Erinnerungen und Formulare gemeinsam mit Ihnen ein. Statt eines Testzugangs gibt es ein strukturiertes Onboarding. So arbeitet Ihr Team vom ersten Tag an mit einem fertig eingerichteten System.
Von Indamed zu Pabau mit begleitetem Umstieg
Sehen Sie in einer persönlichen Demo, wie Pabau Termine, Einwilligungen und Patientendokumentation in einer Cloud-Akte bündelt. Unser Onboarding-Team übernimmt dabei die Datenmigration.

Fazit
Die Wahl der Indamed-Alternative hängt an einer Frage: Rechnen Sie mit der Kasse ab oder nicht? Kassenpraxen bleiben bei KBV-zertifizierten Systemen. tomedo passt zu Apple-Teams, CGM MEDISTAR und CGM TURBOMED zu Einzelpraxen und CGM M1 PRO zu MVZ.
Für Privatpraxen und ästhetische Medizin ist Pabau die stärkste Wahl in diesem Vergleich. Die fehlende KBV-Zertifizierung wird nur dann zum Problem, wenn Sie später doch Kassenpatienten abrechnen wollen. Planen Sie den Umstieg deshalb mit Blick auf die nächsten fünf Jahre, nicht auf das nächste Quartal.
Sie möchten wissen, wie der Umzug Ihrer Privatpraxis aus Indamed konkret aussieht? Demo buchen und im Gespräch klären, welche Daten Pabau für Sie übernimmt.
Weiterführende Lektüre
Wie schneidet Indamed direkt gegen tomedo ab? Indamed vs. tomedo im Vergleich analysiert beide Systeme nach Deployment, Abrechnung und Benutzerfreundlichkeit.
Welche ePA-Software ist 2026 empfehlenswert? Elektronische Patientenakte: Software im Vergleich zeigt die sieben besten Systeme für deutsche Praxen.
Was kostet Indamed Medical Office aktuell? Indamed Preise 2026 liefert eine aktuelle Übersicht über Lizenzmodelle und Gesamtkosten.
Häufig gestellte Fragen zu Alternativen zu Indamed
Ist Pabau als Praxissoftware KBV-zertifiziert?
Nein, Pabau ist nicht KBV-zertifiziert. Die Software ist für privatärztliche Praxen und ästhetische Medizin konzipiert. Vertragsarztpraxen, die mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen, benötigen ein KBV-zertifiziertes Praxisverwaltungssystem.
Welche Praxissoftware ist DSGVO-konform und cloudbasiert?
DSGVO-konforme Cloud-Software speichert Daten in EU-Rechenzentren und schließt mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab. Fragen Sie jeden Anbieter, auch Pabau, nach Serverstandort und AVV, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen.
Wie lange muss ich alte Patientendaten aus Indamed aufbewahren?
In der Regel zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung, so verlangt es § 630f BGB. Für einige Unterlagen gelten längere Fristen, etwa 30 Jahre für Aufzeichnungen zu einer Strahlenbehandlung. Sichern Sie deshalb einen vollständigen Export oder einen Lesezugang zum alten System.
Kann ich meinen TI-Konnektor nach dem Softwarewechsel weiter nutzen?
Meist ja, denn der Konnektor gehört nicht zur Praxissoftware. Entscheidend ist, ob der neue Anbieter Ihr Modell oder ein TI-Gateway unterstützt. Klären Sie das vor Vertragsabschluss, damit eRezept und ePA am Stichtag funktionieren.



