Die Planity Kosten stehen nirgends öffentlich. Planity führt auf seiner deutschen Tarifseite drei Pakete und nennt zu keinem einen Preis. Die Tarife heißen Kalender, Kalender + Kasse sowie Kalender + Kasse + Zahlungsterminal. Jeder ist mit dem Hinweis „Unverbindlich“ und einem Button „Kostenlose Beratung anfragen“ versehen. Den Monatsbeitrag erfahren Saloninhaber also erst im Gespräch mit dem Vertrieb.
Eine Provision auf Buchungen verlangt Planity nicht. Zusatzkosten entstehen an anderer Stelle. Sie fallen bei SMS über dem monatlichen Freikontingent an, beim Zahlungsterminal, bei Zusatzmodulen und bei der Einrichtung im Salon. Dieser Artikel zeigt, was in jedem Tarif enthalten ist, welche Posten dazukommen und welche Fragen Sie im Beratungsgespräch stellen sollten.
Das Wichtigste in Kürze
Planity veröffentlicht keine Preise. Alle drei Tarife sind auf der Tarifseite als „Unverbindlich“ ausgewiesen, den Betrag nennt der Vertrieb erst im Beratungsgespräch.
Einen Gratistarif gibt es nicht. Kostenfrei sind nur die Beratung und 100 SMS-Erinnerungen pro Monat, die in jedem Tarif enthalten sind.
Planity erhebt keine Provision auf Termine, die über die Plattform gebucht werden. Eine Neukundenprovision auf Marktplatz-Buchungen verlangt Treatwell.
Der Tarif Kalender + Kasse wird mit einem TSE-konformen Kassensystem samt DATEV-Anbindung beworben. Lassen Sie sich das vor Vertragsschluss schriftlich bestätigen.
Planbar wird die Kalkulation erst mit einem Angebot. Unsere Checkliste nennt die Punkte, die den Endpreis bestimmen.
Planity Kosten im Überblick: drei Tarife ohne veröffentlichten Preis
Planity ist zugleich Buchungsplattform für Endkund:innen und Salonsoftware. Das Produkt für Betriebe heißt Planity Pro. „Pro“ ist damit kein Tarif, sondern der Markenname der gesamten Profi-Lösung. Die Tarifseite trägt entsprechend die Überschrift „Die Tarife von Planity Pro für Ihren Beauty-Salon“.
Die drei Pakete bauen aufeinander auf. Jedes höhere Paket enthält den Funktionsumfang des darunterliegenden. Stand 13. Oktober 2026 steht bei allen dreien statt einer Zahl das Wort „Unverbindlich“.
Ohne Angebot lässt sich Planity mit keinem Wettbewerber vergleichen. Wer mehrere Anbieter prüft, sollte den Beratungstermin früh einplanen. Planity schickt dafür eine Ansprechperson in den Salon, die das Team schult und den Kalender gemeinsam mit Ihnen einrichtet.
Erhebt Planity eine Provision auf Buchungen?
Nein. Planity beschreibt das eigene Buchungssystem ausdrücklich als „Autonome Terminbuchung ohne Gebühren oder Provisionen“. Termine über die Plattform kosten also keine zusätzliche Beteiligung am Umsatz, auch nicht bei Neukund:innen, nach Angaben von Planity.
Verwechselt wird das häufig mit dem Modell von Treatwell. Auf der eigenen Preisseite weist Treatwell eine Neukundenprovision für Buchungen über den Treatwell-Marktplatz aus, deren Höhe je nach Standort variiert. Für erneute Buchungen derselben Person nennt Treatwell 0 Prozent.
Die Monatspreise liegen dort bei 39 Euro (Starter) und 49 Euro plus 7,50 Euro TSE-Gebühr (Advanced), jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Details stehen in unserem Beitrag zu den Treatwell Kosten.
Auch Fresha arbeitet anders als Planity. Fresha berechnet eine einmalige Gebühr für Neukund:innen, die den Betrieb über den Fresha-Marktplatz entdecken, und keine Gebühr für wiederkehrende Buchungen. Wie sich das aufsummiert, rechnen wir im Artikel zu den Fresha Kosten durch.
Welche Zusatzkosten entstehen neben dem Abonnement?
Das Abonnement deckt nicht jeden Posten ab. Die folgenden Punkte beeinflussen die monatliche Belastung spürbar, werden aber nicht öffentlich beziffert. Die Grafik im Anschluss stellt sie den drei Tarifen gegenüber.
- SMS über dem Freikontingent: Jeder Tarif enthält 100 SMS-Erinnerungen gratis pro Monat. Ein Salon mit vielen Terminen liegt schnell darüber. Den Preis je zusätzlicher SMS nennt Planity nicht öffentlich.
- Kartenzahlung und Zahlungsterminal: Planity wirbt beim WiFi-Terminal mit „niedrigen Gebühren“, ohne einen Satz zu nennen. Transaktionsgebühren und Mietkosten gehören deshalb in jedes Angebot.
- Zusatzmodule: Online-Shop und die Verwaltung der Arbeitszeit werden als eigene Zusatzoptionen vermarktet. Ob sie im gewählten Tarif enthalten sind, klären Sie vorab.
- Einrichtung und Schulung: Die Ersteinrichtung findet vor Ort statt. Ob Planity dafür eine einmalige Gebühr berechnet, geht aus den öffentlichen Seiten nicht hervor.
- Laufzeit und Abrechnung: Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und die Frage, ob monatlich oder jährlich abgerechnet wird, wirken direkt auf den Monatspreis.

Keiner dieser Punkte ist ungewöhnlich für Salonsoftware. Ungewöhnlich ist nur, dass sich keiner von außen prüfen lässt.
Planity Kassensystem: TSE, DATEV und KassenSichV
Das Kassensystem steckt ab dem Tarif Kalender + Kasse im Paket. Planity bewirbt es als „TSE-konformes Kassensystem mit DATEV-Anbindung“ und beschreibt die Kasse als Lösung nach IDW PS 880. Beides sind Aussagen des Anbieters, keine Prüfergebnisse Dritter.
Seit dem 1. Januar 2020 verlangt die Kassensicherungsverordnung, dass elektronische Kassensysteme eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung nutzen. Das betrifft jeden Salon, der Bar- oder Kartenzahlungen über eine digitale Kasse abwickelt.
- TSE-Pflicht: gilt seit 2020 für alle elektronischen Kassensysteme in Deutschland.
- GoBD: die Kassensoftware muss die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erfüllen.
- Meldepflicht: eingesetzte Kassen samt TSE sind dem Finanzamt zu melden.
- Nachweis: lassen Sie sich Zertifikat und Seriennummer der TSE vor Vertragsschluss schriftlich geben.
Profi-Tipp
Fragen Sie im Beratungsgespräch nach dem TSE-Zertifikat und der DATEV-Schnittstelle und lassen Sie sich die Bestätigung per E-Mail schicken. Dieses Dokument hilft Ihnen bei einer Kassen-Nachschau des Finanzamts. Fragen Sie außerdem, ob Zertifikat und Laufzeit der TSE im Abonnement enthalten sind.
Preis auf Anfrage: Diese Punkte klären das Angebot
Weil Planity keine Zahlen veröffentlicht, entscheidet das Beratungsgespräch über Ihre Kosten. Die folgenden Fragen bringen ein Angebot auf ein Niveau, das sich mit anderen Anbietern vergleichen lässt. Notieren Sie die Antworten schriftlich.
Ein Angebot mit diesen acht Antworten lässt sich sauber gegen Anbieter mit öffentlicher Preisliste rechnen. Fehlt eine Antwort, fehlt ein Kostenblock.
Planity-Alternativen im Kostenvergleich
Beim Vergleich zählen zwei Fragen. Steht der Preis öffentlich, und hängt er am Buchungsvolumen? Die Tabelle fasst zusammen, was die Anbieter auf ihren eigenen Seiten angeben. Stand ist der 13. Oktober 2026, alle Beträge verstehen sich netto.
Zwei Lager werden sichtbar. Treatwell und Fresha koppeln einen Teil der Kosten an Neukund:innen aus ihrem Marktplatz. Planity, Phorest, Easymouse und Pabau rechnen allein über das Abonnement ab.
Innerhalb dieses Lagers unterscheidet sich vor allem, wie früh Sie den Preis erfahren. Was Phorest und Easymouse konkret verlangen, lesen Sie in unseren Beiträgen zu den Phorest Preisen und den Easymouse Preisen.
Pabau: planbare Kosten für Beauty- und Ästhetikbetriebe
Pabau ist die Praxissoftware, die wir für Beauty-Salons, Medical Spas und ästhetische Praxen entwickeln. Abgerechnet wird nach Teamgröße und Standort, nicht nach Buchungsvolumen. Auf Termine fällt keine Provision an. Die Tarifstruktur von Starter bis Enterprise steht samt den Preisen der kleinen Tarife auf unserer Preisseite. Sie wählen zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung.
Jedes Abonnement enthält den vollen Funktionsumfang. Dazu gehören Terminplanung, Online-Terminbuchung über das Kundenportal, digitale Formulare, Behandlungsdokumentation mit Vorher-Nachher-Fotos, Anzahlungen und No-Show-Gebühren, automatische Erinnerungen, Kasse, Rechnungsstellung, Bestandsverwaltung und Berichte. Höhere Tarife schalten keine Funktionen frei, sondern mehr Nutzerplätze.
Einen kostenlosen Testzugang gibt es nicht. Stattdessen begleitet ein Onboarding-Team den Umzug Ihrer Kundendaten und die Einrichtung der Abläufe. Welche Anforderungen die Kassensicherungsverordnung an Ihren Betrieb stellt, klären wir im Demo-Gespräch mit Ihnen. Einen breiteren Marktüberblick gibt unser Vergleich zur Software für ästhetische Medizin.
Preise kennen, bevor Sie unterschreiben
Pabau rechnet nach Teamgröße und Standort ab, ohne Provision auf Buchungen. Sehen Sie in einer Demo, welcher Tarif zu Ihrem Salon oder Ihrer Praxis passt.

Fazit
Planity passt zu Salons, die Sichtbarkeit auf planity.com suchen, Kasse und Terminal aus einer Hand wollen und bereit sind, den Preis im Gespräch zu verhandeln. Das Modell ohne Provision spricht dafür, denn Wachstum über die Plattform verteuert das Abonnement nicht.
Gegen Planity spricht, wenn Sie heute kalkulieren müssen. Ohne Angebot kennen Sie weder den Monatspreis noch die Gebühren für SMS, Terminal und Einrichtung. Holen Sie das Angebot mit der Checkliste oben ein und stellen Sie es Anbietern mit offener Preisliste gegenüber. Wenn Sie dabei sehen möchten, wie planbare Kosten und klinische Dokumentation zusammenpassen, buchen Sie eine Demo bei Pabau.
Weiterführende Lektüre
Welche Alternative passt zu einem Salon mit Provisionsvertrag? Treatwell Alternative vergleicht Lösungen für Betriebe, die vom Marktplatzmodell wegwollen.
Was kostet eine reine Salonsoftware aus Deutschland? Studiolution Preise ordnet Tarife und Zusatzmodule für Friseur- und Kosmetikbetriebe ein.
Wie teuer ist eine reine Terminbuchungssoftware? Cituro Preise zeigt, womit Betriebe ohne Marktplatz-Anbindung rechnen.
Welches Kassensystem erfüllt die TSE-Pflicht? HelloCash Preise erklärt Tarife und Kassenanforderungen für deutsche Betriebe.
Häufige Fragen zu den Planity Kosten
Was kostet Planity im Monat?
Planity veröffentlicht keine Monatspreise. Die drei Tarife Kalender, Kalender + Kasse sowie Kalender + Kasse + Zahlungsterminal sind auf der deutschen Tarifseite als unverbindlich ausgewiesen. Den Betrag nennt Planity im kostenlosen Beratungsgespräch.
Gibt es Planity kostenlos?
Nein, einen Gratistarif führt Planity nicht. Kostenfrei sind die Beratung und 100 SMS-Erinnerungen pro Monat, die in jedem Tarif enthalten sind. Für die Software selbst zahlen Betriebe ein Abonnement.
Nimmt Planity eine Provision auf Buchungen?
Nein. Planity bewirbt die Terminbuchung über die Plattform ausdrücklich als Buchung ohne Gebühren oder Provisionen. Eine Neukundenprovision auf Marktplatz-Buchungen erhebt dagegen Treatwell, nicht Planity.
Welche Tarife bietet Planity an?
Planity führt drei Pakete: Kalender, Kalender + Kasse und Kalender + Kasse + Zahlungsterminal. Das größte Paket ist auf der Tarifseite als beliebtestes markiert. Jedes Paket enthält den Umfang des kleineren.
Ist das Kassensystem von Planity TSE-konform?
Planity bewirbt den Tarif Kalender + Kasse mit einem TSE-konformen Kassensystem samt DATEV-Anbindung und beschreibt die Kasse nach IDW PS 880. Lassen Sie sich Zertifikat und Seriennummer vor Vertragsschluss schriftlich bestätigen.
Welche Zusatzkosten kommen bei Planity dazu?
Zusätzlich zum Abonnement können SMS über dem Freikontingent, Gebühren für Kartenzahlung und Zahlungsterminal, Zusatzmodule wie der Online-Shop sowie die Einrichtung im Salon anfallen. Planity beziffert diese Posten nicht öffentlich.
Welche Alternativen nennen ihre Preise öffentlich?
Treatwell nennt 39 Euro und 49 Euro pro Monat zuzüglich TSE-Gebühr, Easymouse ab 29,99 Euro pro Monat plus Einmalzahlung. Pabau weist seine Tarifstruktur nach Teamgröße auf der Preisseite aus.



