Wer pixelmedics Preise sucht, findet auf der Website des Herstellers keine einzige Zahl. Öffentlich ist nur das Modell: Sie erwerben eine Lizenz und zahlen dazu eine monatliche Pflegepauschale. Den Betrag erfahren Sie erst nach einer Anfrage über das Kontaktformular.
Der Softwarepflegevertrag ist dabei Pflicht. pixelmedics ist seit 2012 Praxissoftware für Privatärzte und Privatkliniken in Deutschland, ohne gesetzliche Kassenabrechnung. Für Ihr Budget zählen Lizenz, Pflegepauschale und Zusatzleistungen. Bei mehreren Arbeitsplätzen kommt ein Server hinzu, falls Sie kein Cloud-Hosting wählen.
Sie planen Standorte in mehreren Ländern oder behandeln Patienten aus dem Ausland? Dann lohnt zusätzlich ein Blick auf Pabau, die Praxissoftware, die wir für ästhetische Praxen entwickeln. Dort kennen Sie den Einstiegspreis vorab.
Das Wichtigste in Kürze
pixelmedics veröffentlicht keine Preise, Lizenz und obligatorische monatliche Pflegepauschale stehen erst im Angebot nach einer Anfrage.
Die Software richtet sich gezielt an Privatärzte und Privatkliniken und verzichtet bewusst auf die gesetzliche Kassenabrechnung.
Zum Funktionsumfang gehören GOÄ-Abrechnung, Bildverwaltung, Online-Terminkalender, eine mobile Praxis-App sowie GDT-, DATEV- und PVS-Schnittstellen.
Fragen Sie im Angebot nach Pflegepauschale, Schulung, Datenübernahme und Server-Hardware, denn dazu nennt pixelmedics Details nur teilweise.
Pabau startet ab 62 USD pro Monat für einen Nutzer und passt zu ästhetischen Praxen mit mehreren Standorten.
pixelmedics Preise gibt es nur auf Anfrage
pixelmedics nennt auf seiner Website weder Listenpreise noch Tarife oder Einstiegspreise. Interessierte Praxen stellen eine Anfrage über das Kontaktformular und erhalten danach ein Angebot.
Fest steht nur das Modell. Sie erwerben eine Lizenz und schließen einen obligatorischen Softwarepflegevertrag mit monatlicher Pflegepauschale ab.
Mit dieser Zurückhaltung steht pixelmedics nicht allein. Auch bei Doctolib erfahren Praxen die Kosten erst im Gespräch. PsyPrax zeigt seine Lizenzpreise dagegen offen.
Für Ihren Vergleich heißt das, dass sich die Kosten erst mit schriftlichem Angebot gegenüberstellen lassen. Die Tabelle zeigt, was bis dahin öffentlich bekannt ist.
pixelmedics ist für die Privatpraxis gebaut
pixelmedics ist eine Praxissoftware für Privatpraxen in Deutschland. Entwickelt wird sie von der Borealys GmbH mit Sitz in der Schweiz. Seit 2012 vertreibt das Unternehmen die Software gezielt an Privatärzte und Privatkliniken.
Zu den Kernzielgruppen zählen plastische Chirurgie, ästhetische Medizin, Dermatologie und Longevity-Medizin. Funktionen für die gesetzliche Kassenabrechnung fehlen mit Absicht. Der Hersteller wirbt sogar damit: „Keine unnötigen Funktionen für die gesetzliche Kassenabrechnung.“
Die Software läuft nativ unter macOS und Windows. Für die Netzwerkversion ist ein Server nötig, etwa mit Windows Server 2022 oder macOS, ein NAS wird empfohlen. Alternativ bietet pixelmedics optional Cloud-Hosting in einem deutschen Rechenzentrum an. Diese Funktionen nennt der Hersteller:
- GOÄ-Abrechnung: Privatrechnungen nach der Gebührenordnung für Ärzte, mit Schnittstelle zur PVS.
- Bildverwaltung: Behandlungsfotos landen direkt in der elektronischen Patientenakte.
- Kostenvoranschlag und Behandlungsvertrag: Angebote und Verträge für Selbstzahler entstehen in der Software.
- Terminkalender: Ein Online-Terminkalender lässt Patienten auch selbst buchen.
- Mobile Praxis-App: Praxisdaten sind auch von unterwegs erreichbar.
- Schnittstellen: GDT bindet Medizingeräte an, DATEV übernimmt die Daten für die Buchhaltung.
- Digitale Anamnese: Über IDANA füllen Patienten Anamnese, Aufklärung und Formulare digital aus.
Im Preis steckt mehr als die Lizenz
Beträge nennt pixelmedics nicht, die Bausteine des Preises beschreibt die Website aber recht genau. Sie verteilen sich auf einmalige, monatliche und praxisabhängige Kosten:

Die Tabelle zeigt, was davon öffentlich beschrieben ist. Die rechte Spalte nennt, was Sie im Angebot gezielt prüfen sollten.
Klären Sie außerdem Laufzeit, Kündigungsfrist und Datenexport bei einem späteren Wechsel. Greift der Anbieter per Cloud-Hosting oder TeamViewer auf Patientendaten zu, verarbeitet er diese in Ihrem Auftrag. Dann gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO in die Unterlagen.
Am meisten profitieren reine Privatpraxen
pixelmedics lohnt sich für Praxen, die ausschließlich oder überwiegend Privatpatienten und Selbstzahler behandeln. Besonders gut passt die Software in diesen Fällen:
- Ästhetische und plastisch-chirurgische Praxen: Bildverwaltung, Kostenvoranschlag und Behandlungsvertrag decken typische Abläufe ab.
- Dermatologische Privatpraxen: Fotodokumentation und GOÄ-Abrechnung laufen im selben System.
- Longevity- und Selbstzahlerangebote: Leistungen werden direkt nach GOÄ abgerechnet.
- Praxen mit Mac-Arbeitsplätzen: Die Software läuft nativ unter macOS, ein Umweg über Windows entfällt.
Weniger geeignet ist pixelmedics für Praxen mit Kassenpatienten. Die gesetzliche Kassenabrechnung bildet die Software bewusst nicht ab. Hier brauchen Sie ein anderes System.
Mehrere Standorte sind dagegen kein Ausschlussgrund. pixelmedics verwaltet mehrere Betriebe oder Standorte, die Anzahl richtet sich nach der Lizenz. Gruppen mit Standorten in mehreren Ländern sollten trotzdem vergleichen, denn pixelmedics ist auf Privatpraxen in Deutschland zugeschnitten.
Vier Stärken sprechen für pixelmedics
Die Stärke von pixelmedics liegt im klaren Fokus. Statt jeden Praxistyp zu bedienen, konzentriert sich die Software auf die Privatpraxis. Diese Punkte stechen heraus:
- Abrechnung nach GOÄ: Privatrechnungen entstehen direkt im System, und eine PVS-Schnittstelle ist vorhanden.
- Dokumentation mit Bildern: Behandlungsfotos liegen dort, wo Ärztinnen und Ärzte sie für Verlauf und Beratung brauchen.
- Abläufe für Selbstzahler: Kostenvoranschlag, Behandlungsvertrag und Kassenbuch gehören zum Funktionsumfang.
- Mac und Windows: Die Software läuft auf beiden Systemen und lässt sich an Geräte und Buchhaltung anbinden.
Profi-Tipp
Holen Sie vor dem Vertragsabschluss mindestens drei Angebote ein. Fragen Sie jeweils nach Einrichtung, Schulung, Laufzeit und Datenübernahme beim Anbieterwechsel. Diese Posten fehlen im ersten Angebot oft.
Ein gutes Angebot macht Preise vergleichbar
Ohne öffentliche Preise hängt Ihr Vergleich an der Qualität der Angebote. Der Weg zu pixelmedics führt über das Kontaktformular auf der Website. Bitten Sie anschließend um ein schriftliches Angebot mit diesen Angaben:
- Lizenz: Kaufpreis und Abrechnung pro Arbeitsplatz oder pauschal.
- Einmalkosten: Einrichtung über die inklusiven Stunden hinaus, Schulung und Datenübernahme aus dem Altsystem.
- Laufende Kosten: Höhe der monatlichen Pflegepauschale und Preise der Zusatzmodule.
- Betrieb: Server mit NAS für die Netzwerkversion oder die Kosten für Cloud-Hosting.
- Vertrag: Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und Datenexport beim Wechsel.
Mit diesen Angaben vergleichen Sie Gesamtkosten statt Einzelposten. Erst dann sehen Sie, ob ein eigener Server günstiger ist als Cloud-Hosting.
Diese Alternativen lohnen den Vergleich
Wer pixelmedics prüft, sollte zwei oder drei Systeme parallel vergleichen. Einen ausführlichen Überblick bietet unser Artikel zu den Alternativen zu pixelmedics. Zwei Systeme im direkten Duell zeigt pixelmedics vs. Patientify.
Für ästhetische Praxen lohnt ein Blick auf spezialisierte Software für ästhetische Medizin. Einen breiteren Marktüberblick gibt unser Praxissoftware-Vergleich.
Pabau führt Standorte in mehreren Ländern zusammen
Pabau bündelt Online-Terminbuchung, digitale Formulare, klinische Dokumentation und Rechnungen in einer Cloud-Plattform. Jedes Abo enthält alle Funktionen. So führen Sie mehrere Standorte oder Länder aus einem System, statt Daten zwischen Praxen abzugleichen.
Die Preise richten sich nach Standorten und Nutzerzahl. Ein einzelner Nutzer startet im Solo-Tarif ab 62 USD pro Monat. Größere Teams erhalten ein Angebot nach Anzahl der Nutzer. Die Übersicht finden Sie auf unserer Preisseite.
Unterwegs arbeiten Behandelnde mit Pabau GO, unserer iOS-App. Auf Capterra erreicht Pabau 4,7 von 5 Sternen aus 633 Bewertungen. Statt einer Testversion begleitet Sie ein strukturiertes Onboarding, inklusive Datenübernahme.
Rechnen Sie überwiegend nach GOÄ ab? Dann prüfen Sie in der Demo, wie Pabau Ihre Abrechnung abbildet.
Mehrere Standorte, ein System für Ihre Praxis
Pabau verbindet Terminbuchung, Formulare, Dokumentation und Rechnungen in einer Cloud-Plattform, mit allen Funktionen in jedem Abo. Buchen Sie eine Demo und sehen Sie, wie Pabau Ihre Standorte zusammenführt.

Fazit
Für eine reine Privatpraxis mit GOÄ-Abrechnung und Fotodokumentation ist pixelmedics ein naheliegender Kandidat. Fordern Sie das Angebot schriftlich an. Rechnen Sie Lizenz, Pflegepauschale über die Vertragslaufzeit und Server oder Cloud-Hosting zusammen.
Planen Sie weitere Standorte oder Patienten aus dem Ausland, zählt die Skalierung mehr als der Einstiegspreis. Dann lohnt der Vergleich mit einer Cloud-Plattform, deren Preise Sie vorab kennen.
Pabau verbindet Buchung, Dokumentation und Rechnungen für ästhetische Praxen an jedem Standort. Buchen Sie eine Demo und sehen Sie, wie Pabau Ihre Standorte in einem System zusammenführt.
Weiterführende Lektüre
Welche Alternativen gibt es zu pixelmedics? Alternativen zu pixelmedics vergleicht Praxissoftware-Lösungen nach Funktionen, Preisen und Zielgruppen.
Wie schneidet pixelmedics gegen Patientify ab? Pixelmedics vs Patientify stellt beide Systeme Funktion für Funktion gegenüber.
Welche Software passt zu einer ästhetischen Praxis? Software für ästhetische Medizin gibt einen Überblick über spezialisierte Lösungen für ästhetische und kosmetische Praxen.
Welche Praxissoftware passt generell zu Ihrer Praxis? Praxissoftware im Vergleich liefert einen strukturierten Marktüberblick mit sieben Lösungen.
Häufig gestellte Fragen zu pixelmedics Preisen
Was kostet pixelmedics im Monat?
pixelmedics nennt keine öffentlichen Preise. Monatlich fällt die Pflegepauschale des obligatorischen Softwarepflegevertrags an. Ihre Höhe steht erst im Angebot, das Sie über das Kontaktformular anfragen.
Was ist pixelmedics?
pixelmedics ist eine Praxissoftware für Privatärzte und Privatkliniken in Deutschland. Sie umfasst GOÄ-Abrechnung, Bildverwaltung, Terminkalender und Schnittstellen zu GDT, DATEV und PVS.
Eignet sich pixelmedics für Kassenpraxen?
Nein. pixelmedics verzichtet bewusst auf Funktionen für die gesetzliche Kassenabrechnung. Praxen mit Kassenpatienten brauchen dafür ein anderes System.
Welche Kosten kommen zum Lizenzpreis hinzu?
Pflicht ist ein Softwarepflegevertrag mit monatlicher Pauschale. Dazu kommen Schulung, Datenübernahme und Einrichtung über die inklusiven Stunden hinaus. Die Netzwerkversion braucht einen Server, bei Cloud-Hosting entfällt die Hardware.
Gibt es eine kostenlose Testversion von pixelmedics?
Eine kostenlose Testversion nennt pixelmedics nicht. Die Website bietet aber eine Online-Vorführung per TeamViewer an, die Sie über das Kontaktformular vereinbaren.
Welche Alternativen zu pixelmedics gibt es?
Für ästhetische Praxen mit mehreren Standorten ist Pabau eine Alternative. Die Preise starten ab 62 USD pro Monat für einen Nutzer, und jedes Abo enthält alle Funktionen.



