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Shore vs Doctolib (2026): Welche Software passt zu Ihnen?

Avatar-Foto Monika Lazarevska
Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2026

Bei Shore vs Doctolib entscheidet vor allem eine Frage: Betreuen Sie Kunden im Salon oder Patienten in einer Arztpraxis? Shore ist ein Buchungs- und Kassensystem für Salons, Studios und andere Servicebetriebe. Doctolib ist eine Terminplattform für Ärzte. Seit November 2025 bietet Doctolib in Deutschland auch eine eigene Praxissoftware an, vorerst nur für Hausärzte, Pädiater und Gynäkologen.

Die Wahl begleitet Ihren Betrieb oft über Jahre. Ein unpassendes System kostet doppelte Dateneingabe, lückenhafte Dokumentation oder später einen teuren Wechsel. Wir vergleichen Funktionen, Preise, Einrichtung, Support und Datenschutz. Am Ende finden Sie eine Entscheidungshilfe und die typischen Fehler bei der Auswahl.

Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze

Shore passt zu Salons, Studios und Servicebetrieben, Doctolib zu Arztpraxen in Deutschland, Frankreich und Italien.

Seit November 2025 bietet Doctolib in Deutschland eine eigene Cloud-Praxissoftware an, zunächst für Hausärzte, Pädiater und Gynäkologen.

Andere Fachrichtungen nutzen die Doctolib-Terminbuchung neben ihrem bestehenden PVS, angebunden je nach System über Schnittstellen.

Shore startet bei 49,90 EUR pro Monat im Jahresabo zzgl. MwSt., Doctolib nennt Preise nur auf Anfrage.

Ästhetische und private Praxen brauchen Buchung, Einwilligungen und Behandlungsdoku in einem System, und dafür ist keines der beiden gebaut.

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Shore vs Doctolib: Zwei Systeme für zwei verschiedene Welten

Beide Plattformen lösen die Online-Terminbuchung, aber für ganz unterschiedliche Zielgruppen. Shore verwaltet Termine, Kunden und Kasse eines Servicebetriebs. Doctolib ist auf Arztpraxen ausgerichtet und läuft entweder als eigenes PVS oder als Buchungsaufsatz. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.

KriteriumShoreDoctolib
Hauptzielgruppe
Salons, Studios, WellnessbetriebeArztpraxen, Fachärzte, MVZ
Kernmarkt
DACH-RegionFrankreich, Deutschland, Italien
Klinische Dokumentation
Nicht vorhandenIn der eigenen Doctolib-PVS (seit 11/2025, zunächst drei Fachrichtungen)
Startpreis
Ab 49,90 EUR/Monat (Jahresabo, zzgl. MwSt.)Auf Anfrage
DSGVO-konform
Ja (DE-Server)Ja, Server in der EU und im Vereinigten Königreich (UK)

Shore ist ein Buchungstool für Salons und Studios

Shore ist eine in München gegründete Plattform für Online-Buchung und Betriebsverwaltung. Sie konzentriert sich auf den deutschsprachigen Markt. Zur Zielgruppe gehören Friseure, Kosmetiksalons, Massagestudios und Physiotherapiepraxen.

Neben der Terminbuchung bietet Shore ein eigenes Kassensystem, eine Kundenverwaltung und Marketingfunktionen. Klinische Dokumentation, Einwilligungserklärungen und Behandlungsnotizen fehlen dagegen. Für einen Friseursalon ist das kein Nachteil. Für eine Praxis mit medizinischen Behandlungen schon.

  • Kernfunktionen: Online-Terminbuchung, Kalender, Kundenkartei, Kassensystem
  • Hauptmarkt: DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz)
  • Zielgruppen: Salons, Wellnessstudios, Physiotherapiepraxen, kleine Dienstleister
  • Integrationen: Zapier, Google Calendar, Stripe für Zahlungen
  • Sprache: Deutsch als Primärsprache, mehrsprachige Oberfläche verfügbar

Doctolib ist längst mehr als ein Terminkalender

Doctolib ist ein französisches Gesundheitstechnologieunternehmen, 2013 in Paris gegründet. Es richtet sich ausschließlich an Gesundheitsfachkräfte. Heute ist Doctolib unter anderem in Frankreich, Deutschland und Italien aktiv.

Am 4. November 2025 startete Doctolib in Deutschland eine eigene cloudbasierte Praxissoftware. Darüber berichteten heise online und das Deutsche Ärzteblatt. Die Software bündelt Terminbuchung, Patientenakte, Abrechnung und einen KI-Konsultationsassistenten für die Dokumentation.

Zum Start ist das Doctolib-PVS für Hausärzte, Pädiater und Gynäkologen verfügbar. Weitere Fachrichtungen hat Doctolib für 2026 angekündigt. Welche davon schon live sind, ist nicht bestätigt. Laut Medizinio umfasst die Software die Abrechnung nach EBM und GOÄ, die KV-Quartalsabrechnung sowie TI-Module für ePA und KIM.

Daneben gibt es weiterhin das reine Buchungsprodukt. Praxen mit einem anderen PVS binden es über Schnittstellen an, je nach System. Laut Medizinio sind Dokumenten-Konnektoren zu Fremd-PVS noch in Entwicklung. Direkte Schnittstellen etwa zu T2Med oder DocCirrus gibt es demnach bisher nicht.

  • Kernfunktionen: Online-Terminbuchung, Patientenkommunikation, eigenes PVS mit Dokumentation und Abrechnung
  • Hauptmärkte: Frankreich (dominant), Deutschland, Italien
  • Zielgruppen: Allgemeinmediziner, Fachärzte, Kliniken, MVZ
  • Integrationen: Anbindung an bestehende PVS über Schnittstellen, je nach System
  • Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch

Im Funktionsvergleich zählt der Systemansatz

Einzelne Features unterscheiden die beiden Systeme weniger als ihr Grundgedanke. Shore ist eine eigenständige Buchungsplattform für Servicebetriebe. Doctolib ist ein medizinisches System, das als eigenes PVS oder als Aufsatz auf einem fremden PVS läuft.

Shore bucht schnell, Doctolib denkt in Kassenlogik

Shore bietet ein anpassbares Buchungswidget, Planung mehrerer Ressourcen und Erinnerungen per SMS und E-Mail. Die Bedienung ist auf Nutzer ohne medizinischen Hintergrund ausgelegt.

Doctolib wurde dagegen für Arztpraxen entwickelt. Der Kalender unterscheidet etwa zwischen gesetzlich und privat versicherten Patienten. Die Kassenabrechnung selbst übernimmt die Doctolib-PVS oder das angebundene Fremd-PVS. Eine Privatpraxis ohne GKV-Abrechnung braucht diese Tiefe meist nicht.

FunktionShoreDoctolib
Online-Terminbuchung
✓Eigenständig
✓Eigenständig
Mehrere Ressourcen/Räume
✓Ja
✓Ja
Eigenes PVS (DE)
✕Nein
✓Seit 11/2025, zunächst Hausärzte, Pädiater, Gynäkologen
Anbindung an Fremd-PVS
✕Nicht nativ
!Über Schnittstellen, je nach System
GKV-Abrechnung
✕Nicht vorgesehen
✓In der Doctolib-PVS (EBM/GOÄ)
Klinische Dokumentation (EMR)
✕Nicht vorhanden
✓In der Doctolib-PVS, mit KI-Konsultationsassistent
Kassenfunktion
✓Eigenes Kassensystem
!Abrechnung über die Doctolib-PVS oder das Fremd-PVS

Doctolib geht bei der Patientenkommunikation weiter

Shore verschickt automatische Erinnerungen per SMS und E-Mail. Dazu kommen zweiseitige Kommunikation und einfache Feedback-Anfragen nach dem Termin. Für einen Servicebetrieb reicht das völlig aus.

Doctolib bietet zusätzlich digitale Fragebögen vor dem Termin, Videosprechstunden und Dokumentenversand über gesicherte Kanäle. Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur folgt den Vorgaben der gematik. Laut Medizinio bringt die Doctolib-PVS Module für ePA und KIM mit.

Shore setzt auf Zapier, Doctolib auf die PVS-Anbindung

Shore verbindet sich über Zapier mit allgemeinen Geschäftsanwendungen. Das ist flexibel, reicht für medizinische Anforderungen aber nicht. Native Schnittstellen zu deutschen PVS oder Abrechnungssystemen fehlen.

Doctolib bietet zwei Wege. Praxen mit bestehendem PVS schließen das Buchungsprodukt über Schnittstellen an, sofern ihr System das unterstützt. Praxen der drei Startfachrichtungen können stattdessen ganz auf die Doctolib-PVS wechseln. Wie eine andere Buchungsplattform mit demselben Ökosystem umgeht, zeigt unser Vergleich samedi vs Doctolib.

Shore zeigt seine Preise offen, Doctolib nur auf Anfrage

Ein direkter Preisvergleich ist schwierig, weil Doctolib keine Preise veröffentlicht. Shore nennt seine Tarife dagegen offen auf der Website. Was über die Doctolib-Kosten bekannt ist, haben wir in einem eigenen Beitrag gesammelt.

So setzen sich die Shore-Tarife zusammen

Shore startet bei 49,90 EUR pro Monat für den Tarif Booking, bei jährlicher Zahlung und zzgl. MwSt. Booking + Marketing kostet 69,90 EUR pro Monat im Jahresabo. Das All-in-One-Paket mit Buchung und Kasse liegt bei 119,90 EUR im Jahresabo.

Bei monatlicher Zahlung liegen alle Tarife 10 EUR höher, das All-in-One-Paket also bei 129,90 EUR. Die Preise richten sich laut Shore ausschließlich an Gewerbetreibende.

Doctolib kalkuliert jedes Angebot einzeln

Doctolib veröffentlicht weder für die Online-Buchung noch für die neue Praxissoftware Preise. Praxen erhalten ein individuelles Angebot auf Anfrage. Laut Doctolib können Datenmigration und Einrichtung durch einen IT-Dienstleister zusätzlich kosten.

Shore
Einstiegspreis
Ab 49,90 EUR/Monat (Jahresabo, zzgl. MwSt.)
Preistransparenz: Öffentlich (Webseite)Vertragslaufzeit: Monatlich oder jährlich (12 Monate)
Doctolib
Einstiegspreis
Auf Anfrage
Preistransparenz: Nicht öffentlichVertragslaufzeit: Auf Anfrage

Profi-Tipp

Fordern Sie bei Doctolib immer ein schriftliches Angebot mit allen Modulen und Einrichtungsgebühren an. Laut Doctolib können Datenmigration und Einrichtung durch einen IT-Dienstleister zusätzlich kosten.

Shore läuft nach einem Tag, Doctolib braucht Wochen

Bei der Einrichtung zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Shore ist auf Selbsteinrichtung ausgelegt. Betriebe sind laut Shore meist innerhalb eines Tages startklar, und das Service-Team hilft beim Datenimport.

Doctolib begleitet das Onboarding über einen Kundenbetreuer. Das hilft größeren Praxen, kostet aber Zeit. Je nach PVS dauert die Einrichtung mehrere Wochen. Das gilt für die Anbindung eines Fremd-PVS ebenso wie für den Umzug in die Doctolib-PVS.

  • Shore: laut Shore meist innerhalb eines Tages startklar, keine IT-Kenntnisse nötig, deutsche Oberfläche
  • Doctolib: begleitetes Onboarding, mehrere Wochen je nach PVS

Planen Sie den Wechsel deshalb nicht in die Hauptsaison. Eine Arztpraxis, die ihr PVS anbindet oder wechselt, braucht bei Doctolib mehr Vorlauf.

Beim Support punktet Doctolib mit festen Ansprechpartnern

Shore bietet deutschsprachigen Support per E-Mail und Telefon, mit Help Center. Der Support deckt vor allem Fragen zu Kalender und Buchungseinstellungen ab. Bei komplexeren Szenarien stößt er schneller an Grenzen.

Doctolib hat in Deutschland ein eigenes Support-Team aufgebaut. Es hilft Praxen bei technischen und organisatorischen Fragen. Bei der PVS-Anbindung oder dem PVS-Wechsel ist ein technischer Ansprechpartner dabei. Ergänzend gibt es eine Wissensdatenbank auf Deutsch und Französisch.

Support-KanalShoreDoctolib
Telefon
✓Ja
✓Ja
Live-Chat
!Nicht bestätigt
!Begrenzt
Deutschsprachig
✓Primärsprache
✓Ja
Technisches Onboarding
!Basis-Support
✓Dedizierter Betreuer
Wissensdatenbank
✓Help Center auf Deutsch
✓Deutsch und Französisch

Für Arztpraxen mit komplexem PVS-Setup ist das begleitete Onboarding von Doctolib ein klares Plus. Shore ist für technisch weniger versierte Nutzer einfacher zugänglich.

Beim Datenschutz entscheidet auch der Serverstandort

Beide Anbieter richten sich nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Für Gesundheitsdaten gilt eine besonders hohe Schutzklasse. Sie fallen unter die besonderen Kategorien nach Art. 9 DSGVO.

Shore verarbeitet Daten auf deutschen Servern und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) als Standarddokument bereit. Für einen Wellnessbetrieb ohne medizinische Leistungen reicht das. Wer medizinische Leistungen erbringt, sollte die Anforderungen mit einem Datenschutzbeauftragten prüfen.

Doctolib speichert Gesundheitsdaten nach eigenen Angaben auf Servern in der EU und im Vereinigten Königreich (UK). In Frankreich ist Doctolib nach dem strengen HDS-Standard für Gesundheitsdaten zertifiziert. Medizinische Einrichtungen erhalten ausführliche Datenschutzdokumentation und AVV-Vorlagen.

Diese Unterlagen sollten Sie bei jedem Anbieter vor dem Vertragsabschluss anfordern:

  • den unterschriebenen AVV
  • die technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOMs)
  • eine Aussage, in welchen Ländern Ihre Daten gespeichert werden
  • die Liste der Unterauftragnehmer

Shore überzeugt im Alltag, aber nicht in der Medizin

Shore punktet mit einer niedrigen Einstiegshürde und einer verständlichen deutschen Oberfläche. Betriebe ohne medizinische Leistungen bekommen alles Nötige ohne unnötige Komplexität.

Was Shore gut macht

  • Einfache Selbsteinrichtung ohne IT-Kenntnisse
  • Übersichtlicher Kalender mit Planung mehrerer Ressourcen
  • Transparente Preise mit öffentlich einsehbaren Tarifen
  • Eigenes Kassensystem für Servicebetriebe
  • Deutscher Support als Primärsprache

Wo Shore an Grenzen stößt

  • Keine klinische Dokumentation oder Behandlungsnotizen
  • Keine nativen PVS-Schnittstellen für deutsche Arztpraxen
  • Nicht für medizinische Abrechnung (GKV/PKV) ausgelegt
  • Mehr als zehn Filialen nur auf Anfrage über das Key-Account-Team

Doctolib ist stark in der Kassenpraxis, aber eng außerhalb davon

Doctolib ist die richtige Wahl für Arztpraxen, die online buchbar sein wollen. Hausärzte, Pädiater und Gynäkologen können seit November 2025 auch ihr PVS bei Doctolib führen. Andere Praxen ergänzen ihr bestehendes PVS um die Buchung.

Was Doctolib gut macht

  • Eigenes Cloud-PVS mit Dokumentation, Patientenakte und Abrechnung für drei Fachrichtungen
  • KI-Konsultationsassistent für die Dokumentation
  • Online-Buchung auch neben einem bestehenden PVS
  • In Deutschland bekannte Patientenmarke
  • Umfangreiche Dokumentation zum Datenschutz

Wo Doctolib an Grenzen stößt

  • Keine veröffentlichten Preise für den deutschen Markt
  • Eigenes PVS vorerst nur für Hausärzte, Pädiater und Gynäkologen
  • Nicht für Wellnessbetriebe oder ästhetische Selbstzahler-Praxen gedacht
  • Mehrere Wochen Einrichtung je nach PVS
  • Wenig Spielraum außerhalb des klassischen Arztpraxis-Ablaufs

Ihre Praxisart entscheidet, welche Plattform passt

Die Wahl hängt vor allem von der Art Ihres Betriebs ab. Drei Fragen genügen, wie die Entscheidungshilfe unten zeigt.

Entscheidungsbaum Shore vs Doctolib
Die GKV-Abrechnung trennt die Wege früher als jede Funktion. Grundlage sind Anbieterangaben von Shore und Doctolib sowie Berichte von heise und Medizinio.

Shore wählen Sie, wenn Sie:

  • einen Salon, ein Wellnessstudio oder eine Massagepraxis betreiben
  • keine medizinischen Leistungen nach SGB V erbringen
  • eine einfache, schnell einsetzbare Buchungslösung mit Kassenfunktion suchen
  • keine Patientenakte und keine medizinische Abrechnung benötigen

Doctolib wählen Sie, wenn Sie:

  • eine zugelassene Arztpraxis oder ein MVZ betreiben und GKV-Patienten behandeln
  • als Hausarzt, Pädiater oder Gynäkologe Buchung und PVS aus einer Hand möchten
  • Ihr bestehendes PVS behalten und nur die Online-Buchung ergänzen wollen
  • von der Patientenreichweite der Doctolib-Plattform profitieren wollen

Diese Fehler kosten bei der Auswahl Zeit und Geld

Bevor Sie unterschreiben, lohnt ein Blick auf die typischen Stolperfallen. Diese vier sehen wir bei Praxen und Studios immer wieder:

  • Nur auf den Monatspreis schauen: Datenmigration und Einrichtung können bei Doctolib zusätzlich kosten. Lassen Sie sich alle Posten schriftlich geben.
  • Die Fachrichtung nicht prüfen: Die Doctolib-PVS steht vorerst nur drei Fachrichtungen offen. Fragen Sie nach dem konkreten Starttermin für Ihr Fachgebiet.
  • Die PVS-Schnittstelle voraussetzen: Ob Doctolib mit Ihrem PVS zusammenarbeitet, hängt vom System ab. Klären Sie das vor dem Vertrag.
  • Den Datenexport vergessen: Fragen Sie vorab, in welchem Format Kunden- und Termindaten bei einer Kündigung herauskommen.

Wie Pabau Buchung, Behandlungsdoku und Kasse für ästhetische Praxen verbindet

Shore liefert Terminbuchung ohne klinische Tiefe. Doctolib ist auf Kassenpraxen und ausgewählte Fachrichtungen zugeschnitten. Ästhetische Praxen und Privatkliniken arbeiten anders. Sie verkaufen Behandlungen, Pakete und Folgetermine an Selbstzahler und müssen jede Behandlung sauber dokumentieren.

Pabau, die Praxissoftware, die wir für ästhetische und private Praxen entwickeln, führt diese Abläufe zusammen. Die Online-Buchungssoftware hängt direkt an Patientenakte, digitalen Einwilligungen, Anamnese, Vorher-Nachher-Fotos und Kasse. So pflegen Sie Patientendaten nur einmal statt in zwei Tools.

Wer auf die Reichweite von Doctolib nicht verzichten will, bindet Doctolib als Buchungskanal an Pabau an. Pabau unterstützt mehrere Standorte und Behandler. Der Preis richtet sich nach Standorten und Nutzern, und jedes Abo enthält alle Funktionen.

Einen breiteren Überblick gibt unser Ratgeber zur Praxissoftware für Kliniken. Weitere Alternativen zu Doctolib vergleicht ein separater Beitrag.

Ästhetische Praxis in einem System führen

Pabau verbindet Online-Buchung, Einwilligungen, Behandlungsdoku, Fotos und Kasse in einer Plattform. So arbeiten ästhetische Praxen und Privatkliniken ohne getrennte Buchungs- und Dokumentationstools.

Pabau Praxissoftware Demo

Fazit

Wählen Sie nach Ihrem Geschäftsmodell. Ein Salon oder Wellnessstudio fährt mit Shore günstig und schnell. Eine Kassenpraxis der Hausarzt-, Kinder- oder Frauenheilkunde sollte die neue Doctolib-PVS ernsthaft prüfen.

Andere Fachrichtungen klären vor einem Wechsel, ob ihr Fachgebiet bei Doctolib schon live ist. Bis dahin bleibt dort nur die Buchung neben dem bestehenden PVS.

Ästhetische und private Praxen brauchen weder Kassenabrechnung noch ein reines Salon-Tool. Sie brauchen Einwilligungen, Fotos und Pakete im selben System wie den Kalender. Demo buchen und sehen, wie Pabau Buchung, Behandlungsdoku und Kasse für Ihre Praxis zusammenführt.

Weiterführende Lektüre

Weiterführende Lektüre

Suchen Sie nach weiteren Buchungsplattformen im Vergleich? Fresha vs Doctolib zeigt, wie sich eine weitere Buchungsplattform gegen Doctolib schlägt.

Betreiben Sie einen Salon oder ein Studio? Treatwell vs Doctolib vergleicht eine Salon-Buchungsplattform direkt mit Doctolib.

Interessiert Sie, was Doctolib kostet? Doctolib-Kosten im Überblick liefert alle verfügbaren Preisinformationen für den deutschen Markt.

Brauchen Sie eine Buchung für Arztpraxen? samedi vs Doctolib zeigt, wie zwei medizinische Terminplattformen sich unterscheiden.

Welche Alternativen gibt es zu Doctolib? Alternativen zu Doctolib stellt fünf Lösungen vor, die für Arztpraxen infrage kommen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), und brauche ich ihn?

Ein AVV regelt nach Art. 28 DSGVO, wie ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. Sie brauchen ihn mit jedem Buchungsanbieter, der Kunden- oder Patientendaten speichert. Bewahren Sie den unterschriebenen Vertrag für Anfragen der Datenschutzaufsicht auf.

Eignen sich Shore oder Doctolib für Physiotherapiepraxen?

Für die Terminbuchung kommen beide infrage, Shore nennt Physiotherapiepraxen sogar ausdrücklich als Zielgruppe. Die Abrechnung von Heilmittelverordnungen mit den Krankenkassen übernimmt aber keines der beiden Systeme. Dafür brauchen Kassenpraxen eine spezielle Heilmittel-Software.

Darf eine Praxis ein Ausfallhonorar für versäumte Termine verlangen?

Unter Umständen ja, vor allem in einer Bestellpraxis mit fest reservierten Zeitfenstern. Eine vorherige schriftliche Vereinbarung mit dem Patienten macht den Anspruch deutlich sicherer. Gerichte entscheiden im Einzelfall unterschiedlich.

Kann ich meine Daten später zu einem anderen Anbieter mitnehmen?

Klären Sie das vor dem Vertragsabschluss, nicht erst bei der Kündigung. Fragen Sie nach dem Exportformat für Kundendaten, Termine und Notizen. Bei einem Wechsel zu Doctolib können Migration und Einrichtung laut Doctolib zusätzlich kosten.

Wie viel kostet Doctolib pro Monat?

Doctolib veröffentlicht für Deutschland keine Preise, weder für die Buchung noch für die Praxissoftware. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nur auf Anfrage.

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Redaktion

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